burundikids e.V.

Newsletter #9 | 2012

Liebe burundikids-Unterstützer,

Zeit für einen neuen Newsletter. Denn es hat sich wieder einiges getan – auf beiden Seiten des Globus‘. Noch im Juni war unser Mitarbeiter Philipp auf Deutschlandreise, wo er viele Unterstützer und Vereinspatin Ulrike Folkerts traf. In vielen Partnerschulen und in der Öffentlichkeit hat er über die Fortschritte in Burundi berichtet. Zum Beispiel, dass die neue gynäkologische Station fertig ist. Ein neues Kinderheim in Kayanza bietet Schutz für verfolgte Albinos. Und die „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“ veröffentlicht die erste Ausgabe einer eigenen Schülerzeitung! Und unser Jahresbericht für 2011 ist jetzt online: Hier gibt es eine Zusammenfassung dessen, was sich in den Projekten 2011 getan hat und wofür die Spendengelder verwendet worden sind.

Außerdem feiern die Burunder 50 Jahre Freiheit! Am 1. Juli 1962 wurde die Republik unabhängig. Den gesamten Juli sollen Ausstellungen, Feste und Konzerte gefeiert werden. Zur Einstimmung gab es am 1. Juli in Bujumbura sportliche und kulturelle Darbietungen im Stadion „Prince Louis Rwagasore“, benannt nach dem Prinz, der Burundi in die Unabhängigkeit geführt hatte. Tags darauf marschierten bei einer Parade Mitarbeiter von Unternehmen, Beamte, Schüler, Polizei und Militär am Präsidenten und geladenen, hochrangigen Gästen vorüber.

Auch wenn es vorangeht in Burundi… es bleibt noch viel zu tun. Bleibt am Ball – mit den burundikids!

Neuer Service für die Medizinstation: die Gynäkologie

*Neuer Service für die Medizinstation: die Gynäkologie
In Burundi sind die Raten für Mütter- und Kindersterblichkeit sehr hoch. Nicht zuletzt ist das darauf zurückzuführen, dass vielen die Mittel für Ärztehonorare und Behandlungskosten fehlen – oder schlichtweg keine Klinik mit qualifiziertem Personal in der Nähe ist. Viele Frauen bringen daher ihre Kinder einfach zur Hause zur Welt – auf bloßem Lehmboden und unter mangelnden hygienischen Zuständen.
Mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben die burundikids nun den Service der Medizinstation CMH erweitern können. Am Dienstag, 3. April, nahm Verena Stamm die Schlüssel vom Bauingenieur entgegen. In den kommenden Wochen wird die Gynäkologie vollständig ausgestattet und in Betrieb genommen werden.
Unterstützt werden wir dabei nicht zuletzt auch von vielen Ärzten – sei es mit Material oder auch mit persönlichen Einsätzen vor Ort (siehe auch den Bericht von Anne und Dr. med. Thomas Antelmann). Auch künftig sind diese Einsätze geplant, um lokales Personal fortzubilden und den medizinischen Service in dieser sehr armen Region weiter zu verbessern.

lbino zu sein, kann in Burundi den Tod bedeuten

*Albino zu sein, kann in Burundi den Tod bedeuten.
Abergläubische Bräuche, nach denen Körperteile von Albinos zu Gebräuen und Zeremonien benötigt werden und längeres Leben, ertragreichere Ernten und Fischfang versprechen sollen, haben in den vergangenen Jahren Einzug in Burundi gehalten. Mehrere Zehntausend Dollar bringt anscheinend ein Albinokörper. Menschenjäger aus umliegenden Ländern wurden verhaftet und des Mordes vor allem an Kindern beschuldigt. burundikids hat sich entschlossen, den Partner vor Ort, die Fondation Stamm, beim Kampf für Albinos und den Einsatz für die Menschenrechte zu unterstützen: mit einem Zuhause, Bildung – und Zukunft. Mehr dazu auf unserer Webseite.

„Skydive Benefiz“: Engagement in schwindelnden Höhen

*„Skydive Benefiz“: Engagement in schwindelnden Höhen
Sabine Höroldt ist ein „burundikid“ der ersten Stunde. Seit ihrem Besuch in den Heimen der Fondation Stamm 2004 engagiert sie sich für die Kinder in Burundi; mit so manch extravaganter Idee: Mehr dazu hier.

 

 

 

 

Der schuleigene Verein „Das Fichte hilft e.V.“ des Fichtegymnasiums in Karlsruhe unterstützt dieses Jahr (2012) zum ersten Mal die burundikids

*„Das Fichte hilft e.V.“ für die burundikids
Der schuleigene Verein „Das Fichte hilft e.V.“ des Fichtegymnasiums in Karlsruhe unterstützt dieses Jahr (2012) zum ersten Mal die burundikids. Beim Schulfest im Juli wird eine Tombola von Schülern der neunten Klassen organisiert, deren Erlös nach Burundi gehen wird. Mehr dazu hier.

 

 

Grundschule Isernhagen für burundikids

*Grundschule Isernhagen für burundikids
Das Bedauern in der Grundschule Isernhagen ist groß: Wie kann es Gleichaltrigen nur so schlecht gehen, nur weil sie woanders geboren wurden? In dem kleinen Hannover Vorort regt sich Widerstand: die Grundschüler sehen nicht ein, dass die Kids in Burundi nicht zur Schule gehen können sollen. Mehr dazu hier.

 

Die burundikids freuen sich, mit „Spring of Help“ einen neuen Partner im Boot für Burundi zu haben

*Neues Team im Boot
Die burundikids freuen sich, mit „Spring of Help“ einen neuen Partner im Boot für Burundi zu haben! „Spring of Help“ wurde gegründet, um Kindern und Jugendlichen, deren Lebensmittelpunkt die Straße ist, eine Chance auf Bildung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Von September 2006 bis Mai 2011 arbeitete das Projekt informell nur in Südafrika mit Jugendlichen auf den Straßen von Benoni und Johannesburg. Seit der Vereinsgründung im Juni 2011 werden die Ziele auch in anderen Ländern der Welt verfolgt. Mehr dazu hier.

Die Ecole Polyvalente Carolus Magnus  hat ihre erste Schülerzeitung veröffentlicht.

*Die Ecole Polyvalente Carolus Magnus
hat ihre erste Schülerzeitung veröffentlicht. Die komplette "première édition" der Jeunesse-Écho in französischer Sprache können Sie hier anschauen.

 

 

 

 

 

 

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Der Verein burundikids (Steuer-Nr. 215/5861/0880) ist nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Köln-Mitte vom 16.11.2012 auf Grund der Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege und der Volks- und Berufsbildung als unmittelbar gemeinnützigen Zwecke dienend anerkannt und für die Jahre 2013 bis 2015 nach § 5 abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetz von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.