burundikids e.V.

Newsletter #10 | 2012

Liebe burundikids-Unterstützer,

ein burundisches Sprichwort lautet: „Wer nichts sät, isst auch nichts.“ Deswegen gelten in den Projekten klare Regeln, es wird gefördert und gefordert. Besonders für die Jugendlichen in den Heimen ist es wichtig, die Erziehung auf Selbständigkeit und Eigenverantwortung zu konzentrieren. Sie haben Rechte – aber auch Pflichten.

In manchen Situationen ist jedoch nicht an morgen zu denken. Wenn es heute und jetzt am Notwendigsten fehlt oder sogar das Leben bedroht ist. Zum Beispiel für Priscilla, die mit ihrem Albino-Baby ins Heim nach Kayanza geflüchtet ist. Die Einrichtung bietet Schutz vor ihren Jägern. Kriminelle aus den Nachbarländern haben es aufgrund abergläubischer Rituale auf Albinos abgesehen. Ihre Körperteile geben viel Geld.
Oder für die 17-jährigen Zwillinge Nadine und Nadia. Nur durch den Beistand der Mitarbeiter unseres Mütterheims konnten sie der Armutsprostitution entkommen. Sie gehen wieder zur Schule und verdienen mit Gemüsehandel Geld für sich und ihre Babys.

Mit frohen Weihnachtswünschen senden wir den letzten Newsletter für dieses Jahr. In der Hoffnung auf ein Wiedersehen in einem glücklichen 2013! Schauen Sie in den OP mit den Ärzten Antelmann, besuchen Sie Burundi mit Bettina Böttinger und entdecken Sie die Vielfalt von Engagement für burundikids.

Das burundikids-Team

Albino zu sein, kann in Burundi den Tod bedeuten.

*Albino zu sein, kann in Burundi den Tod bedeuten.
Abergläubische Bräuche, nach denen Körperteile von Albinos zu Gebräuen und Zeremonien benötigt werden und längeres Leben, ertragreichere Ernten und Fischfang versprechen sollen, haben in den vergangenen Jahren Einzug in Burundi gehalten. Mehrere Zehntausend Dollar bringt anscheinend ein Albinokörper. Menschenjäger aus umliegenden Ländern wurden verhaftet und des Mordes vor allem an Kindern beschuldigt. burundikids hat sich entschlossen, den Partner vor Ort, die Fondation Stamm, beim Kampf für Albinos und den Einsatz für die Menschenrechte zu unterstützen: mit einem Zuhause, Bildung – und Zukunft. Mehr dazu auf unserer Webseite.

*Seit einigen Jahren schon unterstützt Bettina Böttinger die Projekte in Burundi als Vereinspatin und macht auf die Problematik im ärmsten Land der Welt aufmerksam. Nun hat Bettina Böttinger die Neugierde doch gepackt. Sechs Tage lang bereiste die Moderatorin gemeinsam mit burundikids-Gründerin Martina nun das Land, in dem sie so viele schöne Eindrücke erwarteten – aber auch unfassbare Schicksale, Hunger und unglaubliche Armut. Mit dabei war auch ein Kamerateam, das die Kölnerin in alle Ecken des Landes begleitete. Böttinger überzeugte sich von der Arbeit, die die Fondation Stamm vor Ort unter anderem mit der Unterstützung der burundikids leistet. Sie besuchte die Schulen in Bujumbura und Gitega, das Krankenhaus und die Einrichtungen für Kinder und Jugendliche im ganzen Land. Hier können Sie sich einige fotografische Eindrücke der Reise anschauen. Die Reportage zum Besuch Bettina Böttingers in Burundi ist auch im Internet zu sehen.

*AG burundikids Karlsruhe auf der Offerta
Anfang November fand in Karlsruhe wieder die “Offerta” statt, eine der größten Messen im Kreis. Die Arbeitsgruppe burundikids Karlsruhe war mit von der Partie und stellte die Projekte vor. Möglich war die Teilnahme durch das Karlsruher Netzwerk “Eine Welt”, von dem auch die Karlsruher burundikids Teil sind. Außerdem haben die Helfer wieder Waren aus Burundi angeboten, um neben der Info über den Verein und die Arbeit in Burundi auch konkret einige Spenden zu sammeln.

 

Jeanine mit ihrer Tochter und Joselyne aus dem

*„Familienplanung gehört unbedingt dazu“, mahnt Dr. Thomas Antelmann. „Manche Frauen hier kommen mit dem Problem zu mir, sie würden nicht (mehr) schwanger werden. Auf Nachfrage sagen sie dann, sie seien schon fünffache Mutter…?!“ Hier, in Kajaga, nördlich von Bujumbura und nahe zur kongolesischen Grenze, stehen der Gynäkologe und seine Arzthelferin und Frau Anne aus Kamenz vor anderen Herausforderungen als zu Hause. Bereits zum dritten Mal sind sie nun nach Burundi gekommen, um im „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) ihren Dienst zu leisten und dem einheimischen Personal unter die Arme zu greifen. „Arbeitsurlaub“, wie Antelmann es selbst lächelnd nennt. Mehr dazu auf unserer Webseite.

beliya Logo

*Das erste Designer-Taschen & Accessoires Label mit gutem Zweck in Deutschland: Jeder Kauf ermöglicht einem bedürftigen Kind in Afrika den Schulbesuch für ein Jahr. Die Taschen kreieren zwei junge Hamburgerinnen individuell aus Leder-Retouren sowie Überschüssen aus Designer- und Prêt-à-Porter-Kollektionen. Jede der sechs Taschen und Accessoires aus dieser ersten Eco-Designer-Kollektion mit gutem Zweck ist ein Unikat. Beliya unterstützt derzeit drei Schulen in Afrika: Die Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) in Burundi , die steps for children Preschool in Namibia und Loltepes Grundschule in Tansania.
Absolute Kaufempfehlung: Beliya.de

burundikids e.V.
Thürmchenswall 24-26
50668 Köln

fon 0221-16947396
fax 0221-16947395
mobil 0177-4345093
kontakt@burundikids.org
www.burundikids.org

Der Verein burundikids (Steuer-Nr. 215/5861/0880) ist nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Köln-Mitte vom 16.11.2012 auf Grund der Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege und der Volks- und Berufsbildung als unmittelbar gemeinnützigen Zwecke dienend anerkannt und für die Jahre 2013 bis 2015 nach § 5 abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetz von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.