burundikids e.V.

Newsletter #11 | 2013

Liebe Freunde der burundikids,

mit dem Zentralmarkt in Bujumbura ist Anfang des Jahres die wirtschaftliche Lunge Burundis einem Brand zum Opfer gefallen. Tausende Händler haben ihr Hab und Gut verloren, Banken bekommen ihre Kredite nicht zurück, Preise für Lebensmittel, Kleidung und Verbrauchsgüter sind gestiegen. Seitdem gleichen die Straßen der Hauptstadt einer Handelsmeile, kleine Händler versuchen, sich über Wasser zu halten und ihre Familien zu ernähren.

Mittels neuer Projekte und der Ausweitung der Aktivitäten reagiert unser Partner vor Ort, die Fondation Stamm, auf akute Probleme und konkrete Bedarfe – mit Erfolg. Fundament für jeden Fortschritt ist und bleibt Bildung. Mit der Schule „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“, dem Ausbildungszentrum Gitega und Handwerksberufen in unseren Heimen legen wir hierauf größten Wert. Lesen Sie im aktuellen Newsletter, wie Jeanine aus dem Mütterheim mit Bildung und Fleiß es zur Selbständigkeit brachte, wie die Jungen aus „Birashoboka“ gelernt haben und was ausländische Experten mit Bildung in Burundi zu tun haben können.

Dass Engagement vielseitig sein kann, zeigen Optikermeisterin Anne Ziser, die Familie Streit, Schüler in Blankenheim und im gesamten Bundesgebiet, sowie die modische Unterstützung von Beliya. Bleiben Sie am Ball, gerne auch in sozialen Netzwerken wie facebook, XING, betterplace und Co.! Denn gemeinsam können wir viel erreichen.

Das burundikids-Team

Ihre Meinung ist gefragt:
Soll burundikids e.V. das DZI Spendensiegel beantragen?

Das DZI Spenden-Siegel ist das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen. Es belegt, dass eine Organisation mit den ihr anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.

Aber es kostet! Erstmalig ca. 1900,- Euro, die jährlichen Verlängerungsanträge bei derzeitigen Spendenvolumen ca. 700,- Euro.

Da es Ihre Spendengelder sind, möchten wir SIE fragen: Sollen wir das DZI Spendesiegel beantragen, oder soll das Geld den Projekten zugutekommen?

Wir würden uns freuen, wenn Sie an der Online Umfrage teilnehmen: http://doodle.com/hak6mge6n92ri64b

Weitere Informationen über das Spendesiegel finden Sie auf der Webseite des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen

Heimmitarbeiter Ildephonse übernimmt die Elternrolle für die Jungen in Obhut der Fondation Stamm

*Das zweite Trimester des Schuljahres 2012-2013 ist zu Ende, die Schüler der EPCM sind in den Osterferien. Verdient? Die meisten ja, mancher einer muss jedoch in den Ferien Nachhilfe nehmen, um die verpassten Punkte aufzuholen. Besonders erfreulich ist, dass auch die Kinder und Jugendlichen, die in den Heimen der burundikids betreut werden, nicht schlecht abgeschnitten haben. Japhet ist in der zehnten Klasse und unter den besten drei. Besonders herausragend sind diejenigen, die in den Fachabiturklassen lernen, wie beispielsweise Gérard und Sévérin (beide pharmazeutisch-technischer Assistent), Alain (Krankenpfleger) und Klassenzweite Fébronie (Hotelfach). Zur Diashow...

Richtig servieren will gelernt sein, vor allem im noblen Restaurant

*Baden liegt in der Nähe Wiens, Österreich. Von dort kommen die Experten fürs Hotelfach Renate und Peter Streit. Für zwei Monate haben sich die beiden ehemaligen Berufsschullehrer in den Dienst der “Ecole Polyvalente Carolus Magnus” (EPCM) gestellt, um die Ausbildung in Hotelfach/Tourismus weiter zu professionalisieren. Kurz nach Neujahr landeten sie – zum ersten Mal – in Burundi. Bereits in der Woche darauf legten sie mit den Schülern los. Einiges an Material für den praktischen Unterricht musste noch zusammengebracht werden, einiges haben die Streits jedoch aus Österreich gleich selbst mitgebracht. Darunter übrigens französischsprachige Lehrbücher fürs Hotelfach und Gastgewerbe – in Burundi rare Schätze. Hier geht's zur Diashow und hier lesen Sie den Bericht, den Renate und Peter Streit über ihre Zeit in Burundi geschrieben haben.

Zum 50-jährigen Bestehen der ESK gratulierten die burundischen Partner live und in Echtzeit – via Internettelefonie.

*Glückwünsche aus Bujumbura zu den 50 Jahren in Karlsruhe
Seit 50 Jahren gehört die Europäische Schule Karlsruhe (ESK) zum Stadtbild der Fächerstadt. Und seit Eröffnung der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) in Bujumbura hat die ESK einen Partner südlich des Äquators. Dass diese Schulpartnerschaft gelebt wird und zum festen Bestandteil des täglichen Lebens der Schüler, Lehrer und Eltern der ESK geworden ist, bewiesen die beiden Einrichtungen vergangenen Samstag bei den Feierlichkeiten der ESK. Weiterlesen...

Jeanine mit ihrer Tochter und Joselyne aus dem

*Erfolge aus dem Mütterheim
Die Geschichten von Jeanine mit ihrer Tochter Badiella und von Joselyne aus dem Mutter-Kind-Heim sind exemplarisch für die Arbeit von burundikids: ein sicheres Zuhause geben, eine Ausbildung ermöglichen, damit die jungen Frauen irgendwann auf eigenen Beinen stehen können und zuversichtlich in die Zukunft schauen. Erfahren Sie mehr über Jeanine und Joselyne.

Jutta Becker und Andreas Otto, beide hauptberufliche Informatik-Spezialisten aus Österreich und leidenschaftliche Ostafrika-Liebhaber, sind für zwei Wochen im Einsatz in Bujumbura.

*Lange Vorbereitungszeiten, zig Emails, viel Fleiß, Schweiß, Geld und Nerven: nötig, um 50 Computer und Flachbildschirme von Graz und Karlsruhe über Mainz nach Bujumbura zu transportieren. Aber es hat sich gelohnt: die Geräte stehen im Schulungsraum und werden bereits genutzt. Jutta Becker und Andreas Otto, beide hauptberufliche Informatik-Spezialisten aus Österreich und leidenschaftliche Ostafrika-Liebhaber, sind für zwei Wochen im Einsatz in Bujumbura. Für zwei Teams des Personals der Fondation Stamm geben sie Fortbildungen: einmal für PC-Administratoren, einmal für Anwender. Die werden nach der Schulung als Multiplikatoren ihr Wissen an die jeweiligen Kollegen weitergeben. Mehr...

Zum fünften Mal bereist sie die burundische Republik und wird nicht müde. „Wenn ich schon die lange Reise antrete, soll sich das auch lohnen“, sagt Anne Ziser, die Optikermeisterin der burundikids aus Eggenstein (Landkreis Karlsruhe).

*Zum fünften Mal bereist sie die burundische Republik und wird nicht müde. „Wenn ich schon die lange Reise antrete, soll sich das auch lohnen“, sagt Anne Ziser, die Optikermeisterin der burundikids aus Eggenstein (Landkreis Karlsruhe). Fleißiges und aktives Mitglied der Arbeitsgruppe burundikids Karlsruhe, schließt sie einmal im Jahr ihr Brillengeschäft in den heimischen Gefilden und praktiziert im heißen Herzen Afrikas. Von ihrem Know-How, den Sehtests und mitgebrachten Brillenspenden profitieren Jung und Alt. Mehr dazu hier...

Nach dem Motto „Schüler helfen Schülern“ überreichten die Schüler der Vereinsgründerin Martina Wziontek einen Scheck in Höhe von 700 €.

*Die Zahl der uns unterstützenden Schulen wächst! Mit der Hauptschule in Blankenheim, dem kleinen Eifelstädtchen, in dem die Ahr entspringt, begrüßen wir eine weitere Schule, die sich für burundikids einsetzt. Lehrerin Beate Bertrams, die bereits 2005 eine Partnerschaft der Hauptschule Kall mit unserer Organisation begründet hat, wurde im August 2011 an die Hauptschule Blankenheim versetzt. Ihr gelang es in kurzer Zeit, bei Schülerinnen und Schülern, in ihrem neuen Kollegium sowie auch beim Schulträger Interesse und Verständnis für Burundi und die "burundikids" zu wecken. Weiterlesen...

beliya Logo

*Das erste Designer-Taschen & Accessoires Label mit gutem Zweck in Deutschland: Jeder Kauf ermöglicht einem bedürftigen Kind in Afrika den Schulbesuch für ein Jahr. Die Taschen kreieren zwei junge Hamburgerinnen individuell aus Leder-Retouren sowie Überschüssen aus Designer- und Prêt-à-Porter-Kollektionen. Jede der sechs Taschen und Accessoires aus dieser ersten Eco-Designer-Kollektion mit gutem Zweck ist ein Unikat. Beliya unterstützt derzeit drei Schulen in Afrika: Die Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) in Burundi , die steps for children Preschool in Namibia und Loltepes Grundschule in Tansania.
Absolute Kaufempfehlung: Beliya.de

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Der Verein burundikids (Steuer-Nr. 215/5861/0880) ist nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Köln-Mitte vom 16.11.2012 auf Grund der Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege und der Volks- und Berufsbildung als unmittelbar gemeinnützigen Zwecke dienend anerkannt und für die Jahre 2013 bis 2015 nach § 5 abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetz von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.