burundikids e.V.

Newsletter #12 | 2013

Liebe Freunde der burundikids,

in unserem vergangenen Newsletter hatten wir gefragt, ob burundikids das DZI Spendensiegel beantragen oder das eingesparte Geld lieber direkt für die Projekte verwenden soll: 61,5% derer, die an der Abstimmung teilgenommen haben, haben sich gegen die kostenpflichtige Beantragung des DZI Siegels entschieden. Umso mehr freuen wir uns über das – unserer Meinung nach gleichwertige – Siegel für Transparenz, das uns von „Transparency International“ verliehen wurde!

Seit vergangener Woche ist Dank des unermüdlichen Einsatzes von Dr. Thomas Antelmann und seiner Frau Anne, sowie einigen weiteren Helfern, ein weiterer Container mit medizinischer Ausrüstung für das „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) samt Gynäkologie nach Burundi unterwegs. Die Hebammen im CMH freuen sich darüber hinaus über Zuwachs.

Wir möchten Ihnen außerdem das detailgetreue EPCM-Schulmodell vorstellen, das von Schülern der Hermann-Lietz-Schule in Haubinda (Thüringen) im Rahmen einer Projektarbeit gefertigt wurde. Die Schüler haben der Realität vorgegriffen und den 3. Bauabschnitt der Schule in ihrem Modell schon berücksichtigt, für den burundikids nach wie vor Partner und Finanzierungen sucht. Die EPCM ist übrigens seit Kurzem auch in der bundesweiten Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ gelistet.

In „Yambu! Das Burundi-Tagebuch“ ist nun verlegt, was unser Mitarbeiter Philipp in Tagebüchern seiner ersten Freiwilligenzeit ab 2006 festhielt. Das Buch gibt einen Einblick in den burundischen Alltag, seine Kultur und Schönheit, aber auch in die Probleme der Nachkriegszeit und die Arbeit der Fondation Stamm.

Die Arbeitsgruppe Karlsruhe engagiert sich bereits seit fünf Jahren für die burundikids, die Albinos in Kayanza sind umgezogen und Fördermitglied Barbara Braun widmet einen Teil ihres Buchverkaufs den Projekten. All das und mehr im aktuellen Infobrief!

Das burundikids-Team

burundikids hat von Transparency International das Siegel für Transparenz bekommen.

*burundikids hat von Transparency International das Siegel für Transparenz bekommen. Auf Initiative von Transparency Deutschland e. V. haben zahlreiche Akteure aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft zehn grundlegende Punkte definiert, die jede zivilgesellschaftliche Organisation der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte. Dazu zählen unter anderem: die Satzung, die Namen der wesentlichen Entscheidungsträger sowie Angaben über Mittelherkunft, Mittelverwendung und Personalstruktur. Unterzeichner der Initiative verpflichten sich freiwillig, diese zehn Informationen auf ihrer eigenen Website leicht zugänglich zu veröffentlichen. Hier finden Sie die Infos auf der unserer Webseite.

Container auf dem Weg nach Burundi

*Container auf dem Weg nach Burundi
Der Gynäkologe Dr. Thomas Antelmann und seine Frau Anne waren nicht nur schon mehrere Male in Bujumbura und haben beim Aufbau des Centre Médical Hippocrate und der gynäkologischen Abteilung des CMH geholfen. Diesmal haben sie einen Container organisiert: Nun konnte, Dank ihres hartnäckigen Einsatzes, am 17. September der Container nach Burundi verschickt werden. Von Hamburg nach Dar Es Salaam werden unter anderem 50 Krankenhausbetten, ein Ultraschallgerät, ein Narkosegerät, ein EKG-Überwachungsgerät, Laptops und medizinisches Zubehör verschifft: Das alles wird im Centre Médical Hippocrate zum Einsatz kommen.

Unsere Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) ist jetzt auch im Partnerschulnetz angemeldet auf der Suche nach weiteren Partnerschulen.

*Sie suchen als deutsche Schule eine Partnerschule im Ausland? Das Partnerschulnetz unterstützt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Zusammenarbeit deutscher Schulen mit Schulen weltweit. Unsere Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) ist jetzt auch angemeldet auf der Suche nach weiteren Partnerschulen.

Im Rahmen einer Projektarbeit haben die Schüler/innen der Hermann-Lietz-Schule in Haubinda ein detailgetreues Modell ihrer Partnerschule Ecole Polyvalente Carolas Magnus in Bujumbura angefertigt.

*Projektgruppe begeistert mit EPCM-Modell
Im Rahmen einer Projektarbeit haben die Schüler/innen der Hermann-Lietz-Schule in Haubinda (Thüringen) das Bildungswesen in Afrika unter die Lupe genommen und ihre Aufmerksamkeit ganz besonders ihrer Partnerschule Ecole Polyvalente Carolus Magnus in Bujumbura gewidmet. Dabei sind sie auch näher auf den Bau der Schule eingegangen und haben zur Begeisterung der Prüfungskommission ein detailgetreues Modell angefertigt. So kann der ganze Umfang der Schule auf einen Blick erfasst werden.
Auch der 3. Bauabschnitt wurde in diesem Modell schon realisiert. In der Realität steht dieser noch aus, da hierfür noch Geldgeber gesucht werden. Geplant sind neue Klassenzimmer, Computerräume sowie ein Gemeinschaftsraum, der auch für Aufklärungsarbeit genutzt werden soll. Weiter...

„Es wurde langsam ein wenig eng“, meinte der einheimische Kollege, woraufhin die Suche nach einer neuen Unterkunft mit mehr Platz für die Kids begann.

*Mehr Platz für die Zukunft
Den Kids gehe es gut, meint Ramadhan, Heimleiter für die Unterkunft in Kayanza. Hier, im Norden Burundis, unterstützt die Fondation Stamm Kinder in Schwierigkeiten, unter anderem Straßenkinder und insbesondere Kinder, die unter Albinismus leiden.
Aus der Not heraus und ohne geplantes Budget wurde anfangs die erstbeste Unterkunft für die Kinder angemietet, um sie zu schützen und ihnen den weiteren Schulbesuch zu ermöglichen. „Es wurde langsam ein wenig eng“, meinte der einheimische Kollege, woraufhin die Suche nach einer neuen Unterkunft mit mehr Platz für die Kids begann. Weiterlesen...

"Yambu! Das Burundi-Tagebuch"von Philipp Ziser, Taschenbuch 192 Seiten, Verlag: BloggingBooks, Preis: 24,80 Euro

*"Yambu! Das Burundi-Tagebuch" von unserem Mitarbeiter Philipp Ziser
Was als Freiwilligendienst in Burundi beginnt, entwickelt sich zu einem Vollzeitabenteuer im krisenerschütterten Ostafrika. Philipp Ziser, entsandt von der Kölner Hilfsorganisation burundikids, taucht ein in die Gesellschaft und Kultur eines Landes, das immer noch unter den Folgen des zehnjährigen Bürgerkriegs leidet. Ziser erzählt von den Kindern im Waisenheim, die in ihm bald ihren Ersatzpapa sehen, vom Kindersoldaten Raoul, der versucht, seine Vergangenheit zu vergessen, von dem herzkranken Jimmy, für den die Hilfe aus Deutschland zu spät kommt. Ziser erzählt aber auch von Alltäglichkeiten, vom Fußballspielen und Trommeln, von Festen und Momenten kurzer Freude, in denen der Konflikt der verfeindeten Ethnien Hutu und Tutsi vergessen ist. In seinem Tagebuch hält Ziser in zwei Bänden jedes Ereignis detailgenau fest. Doch was sich liest wie eine Geschichte, ist nach wie vor Realität in Burundi - laut "Welthunger-Index" eines der ärmsten Länder der Welt. Band zwei erscheint Ende 2013.

Taschenbuch 192 Seiten, Verlag: BloggingBooks, ISBN-Nr. 978-3-8417-7110-0,
Preis: 24,80 Euro

Das Buch kann bei uns im burundikids-Büro in Köln gekauft werden oder bei morebooks.de bestellt werden.

von links: Gabi Schnürer, Anne Ziser und Marlies Noé

*5 Jahre aktiv für burundikids
Seit fünf Jahren leistet die Arbeitsgruppe Karlsruhe Großartiges für die Kinder in Burundi. Einige der Mitglieder waren bereits selbst vor Ort und können so kompetent und authentisch von den Projekten berichten. Die bunt gemischte Gruppe wurde in der Heimatstadt unseres Mitarbeiters Philipp Ziser gegründet. Nach wie vor ist der Kontakt nach Burundi sehr eng und es gibt einen ständigen Austausch. Die Mitglieder unterstützen die Projekte mit tollen Spendenaktionen (siehe auch unten) und entwickeln immer wieder neue Ideen, sie verkaufen Produkte aus Burundi und informieren über die Lage vor Ort. Wir sind froh über so tolle ehrenamtliche Unterstützung und gratulieren von ganzem Herzen. Weitere Infos zur Arbeitsgruppe Karlsruhe gibt es hier.

Médard, gelernte (männliche) Hebamme, strahlte fast wie die Mutter des Kindes selbst.

*Zuwachs in der Gynäkologie. Als im August Mitarbeiter in die Gynäkologie zu Besuch nach Kajaga kamen, erlebten sie eine Überraschung: nur wenige Minuten zuvor hat eine junge Frau ihr Kind zur Welt gebracht. Einen Namen hatte sie derweil noch nicht für den Jungen.
Médard, gelernte (männliche) Hebamme, strahlte fast wie die Mutter des Kindes selbst. Der studierte junge Mann hat am Centre Médical Hippocrate (CMH) seinen ersten Arbeitsplatz. Zusammen mit einem weiteren Kollegen, Désiré, etwas erfahrener als er, wird Médard noch weiter am Arbeitsplatz professionalisiert. Seit einigen Monaten arbeitet Els, eine Hebamme aus Belgien, Teilzeit am CMH mit und schaut nach dem Rechten; bald sollen die burundischen Hebammen das Ruder alleine in die Hand nehmen.

Beeil dich, aber mach langsam: Bilder und Geschichten einer Auszeit in Afrika von Barbara Braun

*Und noch eine Buchempfehlung: Bilder und Geschichten einer Auszeit in Afrika
von Barbara Braun.
Braun, 1969 in Bad Homburg geboren, war bereits als Kind vom afrikanischen Kontinent fasziniert.
Seit 2006 bereist sie immer wieder Afrika, um in die spannende Vielfalt der Länder einzutauchen: im Auto, Boot oder Buschtaxi, mit dem Mototaxi und auf Eselskarren, als Backpackerin, Volontärin, Sprachschülerin oder in Burundi, um die Projekte von burundikids kennenzulernen, die sie seit 2009 als Fördermitglied unterstützt.
3,- € für jedes verkaufte Buch gehen an burundikids e.V. Das Buch kann im Buchhandel bestellt werden wie auch über Onlinehändler (z.B. www.buecher.de, www.ebook.de und www.amazon.de) oder direkt beim Verlag unter www.bod.de

Taschenbuch, 168 Seiten,
davon 96 Seiten mit Farbabbildungen
Books on Demand 2013
ISBN 978-3-7322-4549-9
25,80 €

Als Vorgeschmack gibt es hier die Geschichte "Der kleine dicke Gott" aus dem Buch.

Was die Behörden nicht wussten: Espérance leidet unter Albinismus und wohnt im Heim der Fondation Stamm in Kayanza zum Schutz vor Menschenjägern und -händlern.

*Espérance darf bleiben! Mit Bravour hatte sie die sechste Klasse bestanden, sowie den anschließenden „Concours National“, der den Weg in die Oberstufe bereitet. Wie in Burundi üblich, hat die zentrale Verteilungsstelle der Schulplätze Espérance einen Platz in einem Gymnasium in Ngozi zugeteilt – weit weg von ihrem derzeitigen Wohnort Kayanza.
Was die Behörden nicht wussten: Espérance leidet unter Albinismus und wohnt im Heim der Fondation Stamm in Kayanza zum Schutz vor Menschenjägern und -händlern. Heimleiter Ramadhan setzte sich umgehend mit den Schulaufsichtsbehörden in Verbindung, um einen Schulplatz für Espérance in Kayanza zu verhandeln. Mit Erfolg: Die Behörden entschuldigten sich und versicherten, Espérance könne unter den gegebenen Umständen selbstverständlich in Kayanza bleiben und zur Schule gehen, wo wir für sie sorgen können.

beliya Logo

*beliya: 1 Tasche = 1 Schuljahr für ein Kind in Afrika u.a. von burundikids. Das erste Designer-Taschen & Accessoires Label mit gutem Zweck in Deutschland: Jeder Kauf ermöglicht einem bedürftigen Kind in Afrika den Schulbesuch für ein Jahr. Das Besondere: Die Förderung ist ganz persönlich. Der Name des Kindes, welches die wertvolle Unterstützung erhält, steht auf einem Reiseanhänger an der Tasche. Außerdem kann die Kundin „ihr“ Kind auf der Website (www.beliya.de) kennenlernen und verfolgen.

burundikids bei betterplace, Helpedia und facebook

*burundikids im Internet
burundikids sind in Spendenportalen im Internet präsent, bei betterplace und Helpedia. Dort können Sie ganz einfach online spenden – und Aktionen zugunsten der burundikids starten. burundikids sind auch bei facebook, einfach mal reinschauen!

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www.burundikids.org

Der Verein burundikids (Steuer-Nr. 215/5861/0880) ist nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Köln-Mitte vom 16.11.2012 auf Grund der Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege und der Volks- und Berufsbildung als unmittelbar gemeinnützigen Zwecke dienend anerkannt und für die Jahre 2013 bis 2015 nach § 5 abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetz von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.