burundikids e.V.

Insgesamt wurden bislang (Stand 11. März 2014) 80 Matratzen, 60 Decken, 60 Töpfe, 345 Liter Speiseöl, zwei Tonnen Reis und dreieinhalb Tonnen Bohnen verteilt.
Insgesamt wurden bislang (Stand 11. März 2014) 80 Matratzen, 60 Decken, 60 Töpfe, 345 Liter Speiseöl, zwei Tonnen Reis und dreieinhalb Tonnen Bohnen verteilt.

 

Hilfe für die Flutopfer der Überschwemmungen vom Februar 2014 – Neue Fluten im Nordwesten der Hauptstadt

Die Fondation Stamm steht den Opfern der Überschwemmungen vom Februar bei. Nachdem ein Einsatzteam in den Tagen nach den Fluten vom 9. auf den 10. Februar über 100 betroffene Familien identifiziert hatte, wurden alle Fälle überprüft und letztendlich definitive Listen für die Soforthilfe erstellt.

Dank des schnellen Aufrufs zur Hilfe an die Partner in Deutschland kamen binnen weniger Tage rund 17.000 Euro zusammen, die als Soforthilfe zugunsten der betroffenen Familien eingesetzt werden können, ohne dabei die Jahresbudgets der Einrichtungen wie Schule, Krankenhaus und Kinderheime antasten zu müssen. Die identifizierten Familien stehen alle in der ein oder anderen Form in direkter Verbindung mit den Einrichtungen der Fondation Stamm in Bujumbura.

Am Freitag, 28. Februar, kam es schließlich zur ersten Verteilung von Lebensmitteln und Gebrauchsgütern, wie Matratzen, Decken, Seife und Schulmaterial an die Familien von betroffenen Schülern der „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“ (EPCM), deren Träger die Fondation Stamm ist. Die Schüler wohnen in den am meisten betroffenen Gebieten im Norden der Hauptstadt Bujumbura. Viele ihrer Häuser wurden beschädigt oder sogar ganz zerstört, die Möbel und Güter in den Häusern unbrauchbar oder von Schlammlawinen weggeschwemmt.

Eine der betroffenen Schülerinnen ist Anita aus der zweiten Klasse in PTA (pharmazeutisch-technischer Assistent). „Ich bin sehr dankbar für diese Hilfe der Fondation Stamm“, sagt sie. Das Haus ihrer vierköpfigen Familie im Umfeld der Schule wurde bei den Regenfällen teilweise zerstört. Ihre Eltern sind einfache Bauern, es fehlt der Familie an allen Mitteln. So wird es einige Zeit brauchen, bis sie das Haus reparieren und ihren weggeschwemmten Haushalt ersetzen können. Die Lebensmittel und das Schulmaterial, das Anita nun erhalten hat, helfen der Familie in der finanziellen Notlage. Und sie kann weiter zur Schule gehen, gerade jetzt, wenn die Examen anstehen.

Eine der betroffenen Schülerinnen ist Anita aus der zweiten Klasse in PTA (pharmazeutisch-technischer Assistent). „Ich bin sehr dankbar für diese Hilfe der Fondation Stamm“, sagt sie. Das Haus ihrer vierköpfigen Familie im Umfeld der Schule wurde bei den Regenfällen teilweise zerstört. Ihre Eltern sind einfache Bauern, es fehlt der Familie an allen Mitteln. So wird es einige Zeit brauchen, bis sie das Haus reparieren und ihren weggeschwemmten Haushalt ersetzen können. Die Lebensmittel und das Schulmaterial, das Anita nun erhalten hat, helfen der Familie in der finanziellen Notlage. Und sie kann weiter zur Schule gehen, gerade jetzt, wenn die Examen anstehen.

Am Freitag, 7. März, begleitete Fondations-Leiterin Verena Stamm ihre Koordinatoren zur Verteilung der Hilfsgüter im Armenviertel Buterere, im Norden der Hauptstadt.

Am Freitag, 7. März, begleitete Fondations-Leiterin Verena Stamm ihre Koordinatoren zur Verteilung der Hilfsgüter im Armenviertel Buterere, im Norden der Hauptstadt. Mit dabei war auch das burundische Fernsehen (Beitrag auf Französisch oder Kirundi). In Buterere unterhält die Fondation Stamm eine Kindertagesstätte und viele der damit verbundenen Familien sind ebenfalls von den Fluten betroffen. 80 Familien bekamen schließlich Soforthilfe mit Lebensmitteln, Matratzen, Schulmaterial und anderen Gebrauchsgegenständen.

Insgesamt wurden bislang (Stand 11. März 2014) 80 Matratzen, 60 Decken, 60 Töpfe, 345 Liter Speiseöl, zwei Tonnen Reis und dreieinhalb Tonnen Bohnen verteilt. „Wichtig für die Betroffenen ist neben der materiellen Hilfe das Gefühl, dass sie nach der Katastrophe nicht alleine sind und man sich um sie kümmert“, sagt Bienvenu Munyerere, Koordinator des Einsatzteams der Fondation Stamm.

Nach den ersten beiden Verteilungen sind weitere Aktionen in den kommenden Tagen geplant. Darüber hinaus bietet die Fondation Stamm den betroffenen Familien die allzu oft vernachlässigte medizinische Hilfe: jede Familie erhielt eine spezielle Krankenkarte, mit der für eine bestimmte Zeit Krankheiten, wie Malaria, Typhus und andere Durchfallerkrankungen, die direkt auf die Überschwemmung und stehende Gewässer zurückzuführen sind, im „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) behandelt werden.

In der Nacht vom 10. auf den 11. März, kam es zu erneuten Unwettern mit heftigen Stürmen und Regenfällen im Ort Gatumba, nördlich der Hauptstadt Bujumbura. Details sind noch nicht bekannt, örtliche Radiostationen berichten jedoch von unzähligen zerstörten Häusern, vielen Verletzten und sogar einigen Toten.