burundikids e.V.
Nicht weit vom alten Haus entfernt haben die Kinder samt Betreuer und zweier Mamas (eine selbst Albino, eine mit einem Kind mit Albinismus) einen neuen Unterschlupf gefunden – nach wie vor jedoch unter Polizeischutz 24 Stunden am Tag. Hier haben sie mehr Platz zum Schlafen, leben, lernen und spielen.

Mehr Platz für die Zukunft

Den Kids gehe es gut, meint Ramadhan, Heimleiter für die Unterkunft in Kayanza. Hier, im Norden Burundis, unterstützt die Fondation Stamm Kinder in Schwierigkeiten, unter anderem Straßenkinder und insbesondere Kinder, die unter Albinismus leiden.

Aus der Not heraus und ohne geplantes Budget wurde anfangs die erstbeste Unterkunft für die Kinder angemietet, um sie zu schützen und ihnen den weiteren Schulbesuch zu ermöglichen. „Es wurde langsam ein wenig eng“, meinte der einheimische Kollege, woraufhin die Suche nach einer neuen Unterkunft mit mehr Platz für die Kids begann.

Flugence, der jüngste Albino im Heim
Flugence, der jüngste Albino im Heim

Nicht weit vom alten Haus entfernt haben die Kinder samt Betreuer und zweier Mamas (eine selbst Albino, eine mit einem Kind mit Albinismus) einen neuen Unterschlupf gefunden – nach wie vor jedoch unter Polizeischutz 24 Stunden am Tag. Hier haben sie mehr Platz zum Schlafen, leben, lernen und spielen.

„Das Gute ist, dass alle Kinder zur Schule gehen können“, erzählt Ramadhan stolz, der selbst bereits Drohungen per SMS bekommen hatte, weil er sich für die Albinos einsetzt. Alle, bis auf eine kleine Heimbewohnerin, die noch zu jung sei und erst kommendes Jahr eingeschult würde. Von Espérance, die nun sogar schon in die Oberstufe geht, haben wir bereits berichtet.

Und dann ist da noch Flugence, der jüngste Albino im Heim, der vergangenes Jahr von Vereinspatin Bettina Böttinger besucht worden war. Er wächst und gedeiht, steht bereits auf eigenen Füßen (zum Stolz seiner Mutter) und unterhält das gesamte Heim.