burundikids e.V.
Kinder mit Albinismus in Kayanza

Schutz für Kinder mit Albinismus

In Kayanza betreuen unsere Kollegen Kinder mit unterschiedlichen Schicksalen. Manchen von ihnen würde ansonsten nur das Leben auf der Straße bleiben. Andere wiederum müssten um ihr Leben fürchten: Mädchen und Jungen mit Albinismus.

Die lokale Organisation „Albinos sans frontières“ tritt für die Sensibilisierung der Bevölkerung zu diesem Thema ein. Albinismus sei ein genetischer Defekt und weder eine Behinderung, noch eine Krankheit. Laut derselben Organisation leben in Burundi etwa 1.000 Menschen mit Albinismus. Besonders gefährdet sind Kinder: Sie sind schutzlos denen ausgeliefert, die Jagd auf sie machen. Denn der Aberglaube ist weit verbreitet, dass der Einsatz ihrer Körperteile bei Ritualen einen besonderen Nutzen bringen würde.

Die Einrichtung im Norden Burundis bietet den Kindern Schutz, muss aber selbst von der Polizei bewacht werden. Die Mitarbeiter setzen sich dafür ein, dass die Mädchen und Jungen weiterhin zur Schule gehen können. Der Kontakt zu den Eltern – meistens zu den Müttern – wird ebenfalls gepflegt. Gleichzeitig muss eine Sensibilisierung der Bevölkerung stattfinden. Denn nur ein aufgeklärtes und wachsames Umfeld kann den Kindern den nötigen Schutz vor Übeltätern bieten.

Ein kurzes Video mit einem Lied, gesungen von den Kindern in Kayanza gibt es auf unserem Youtube-Kanal zu sehen.