burundikids e.V.
Im Heim in Kayanza leben Kinder mit und ohne Albinismus
Im Heim in Kayanza leben Kinder mit und ohne Albinismus

Besonders schutzbedürftig

Mehrere Hundert Kinder und Jugendliche werden in unseren sozialen Einrichtungen versorgt. Neben einem schützenden Umfeld, täglichen Mahlzeiten und „Kind sein dürfen“, werden die Mädchen und Jungen medizinisch versorgt und besuchen Schulen oder Ausbildungszentren.

Erst kürzlich gab es Besuch im Zentrum in Kayanza, wo auch Kinder mit Albinismus leben. Bienvenu Munyerere, der verantwortliche Sozialarbeiter für alle Heime im Landesinnern, brachte neue Kleidung für die Mädchen und Jungen mit, und erkundigte sich bei den KollegInnen, die permanent vor Ort arbeiten, nach dem Wohlergehen der Kids. Bei dem Besuch ging es nicht nur um neue Kleider, sondern vor allem um spezielle schützende UV-Kleidung für die Kinder mit Albinismus, die ihre Augen und Haut vor der Äquatorsonne schützen müssen.

Besonders wichtig ist der Kontakt zu den Eltern. Viele der Kinder leben aufgrund ihrer eigenen Sicherheit im Heim in der Stadt, damit sie weiterhin zur Schule gehen können. Der Kontakt zu den Eltern wird von den MitarbeiterInnen gefördert und soll die spätere Wiedervereinigung der Familien erleichtern. Viele der Eltern besuchen ihre Töchter und Söhne regelmäßig. So auch an diesem Tag, den die MitarbeiterInnen nutzten, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen und deren Neuigkeiten zu erfahren.