burundikids e.V.
Die „Ecole Technique Omnis“ (ETO), die Technikerschule der burundikids in Gitega, in der Landesmitte Burundis, war zu keiner Zeit von den derzeitigen Unruhen betroffen. Die SchülerInnen konnten das reguläre Schulprogramm des Jahres durchpauken und haben sich Anfang Juli in die Ferien verabschiedet. Fast alle.

Ferien in Gitega – wir brauchen Stipendien!

Die „Ecole Technique Omnis“ (ETO), die Technikerschule der burundikids in Gitega, in der Landesmitte Burundis, war zu keiner Zeit von den derzeitigen Unruhen betroffen. Die SchülerInnen konnten das reguläre Schulprogramm des Jahres durchpauken und haben sich Anfang Juli in die Ferien verabschiedet. Fast alle.

Trotz der ruhigen Lage in Gitega, so schreibt uns ETO-Direktor Faustin Furaha, hätten SchülerInnen und LehrerInnen zeitweise Angst gehabt, die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Ordnungskräften könnten von der Hauptstadt auch auf andere Städte Burundis – wie Gitega – überschwappen. Dazu kam es jedoch nicht. Dennoch hätten einige „schlaflose Nächte“ verbracht, weil niemand wusste, was passieren würde.

Im Schuljahr 2014/15 unterrichteten zwölf Lehrer an der ETO in allgemeinen Fächern wie Mathematik, Sprachen, Geschichte und Sozialkunde. Hinzu kamen die jeweils ausbildungsspezifischen Kurse je Ausbildung zum Veterinär und Informatiker, wie zum Beispiel Mechanik, Elektronik, Elektrizität und Informatik oder Forstwirtschaft, Humanwissenschaft, Tieranatomie, Tierbiologie, Agrar- und Veterinärwissenschaft

Im Schuljahr 2014/15 unterrichteten zwölf Lehrer an der ETO in allgemeinen Fächern wie Mathematik, Sprachen, Geschichte und Sozialkunde. Hinzu kamen die jeweils ausbildungsspezifischen Kurse je Ausbildung zum Veterinär und Informatiker, wie zum Beispiel Mechanik, Elektronik, Elektrizität und Informatik oder Forstwirtschaft, Humanwissenschaft, Tieranatomie, Tierbiologie, Agrar- und Veterinärwissenschaft. Beide Sektionen haben übrigens ihre eigenen Praxisräume: die zukünftigen Veterinäre gehen dafür ins schuleigene Labor oder in die Tierställe, die Informatiker ins Nebengebäude mit PC-Netzwerk.

Natürlich funktioniert keine Schule ohne die „Administrativen“, darunter die Direktion mit Direktor und Stellvertreter, die Buchhaltung, Schulpsychologe und Sozialarbeiter. Nicht zu vergessen: das Personal, das sich um den Tierbestand, die Sicherheit und Sauberkeit der ETO kümmert. Insgesamt besuchten die ETO in diesem zweiten Schuljahr ihrer Existenz 140 SchülerInnen. Fast alle, genauer gesagt 134, haben das Schuljahr bestanden und steigen in die nächsthöhere Klasse auf. Die Veterinäre müssen vier Jahre lernen, die Informatiker nur drei, bis sie ihr Diplom A2 bekommen, das ihnen Zugang zur Universität gibt. Übrigens fließen in die Zeugnisnote auch Punkte für Verhalten ein. Diese sind sogar nicht unwesentlich in der Gewichtung.

Zwei Schülerinnen im ersten Jahr Veterinärwesen mussten leider abbrechen, weil sie sich das Schulmaterial nicht mehr leisten konnten. Solche Fälle möchten wir vermeiden, sie kommen aber leider immer wieder vor. Wenn Sie Interesse an Stipendien haben und burundische SchülerInnen unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an buero@burundikids.org.