Die Praktikanten in der Werkstatt

Zum Praktikum in die Werkstatt

17 SchülerInnen der Klasse Elektromechanik der Schule Ecole Technique Omnis (ETO) absolvierten einen Monat lang ein Praktikum. Die ETO liegt in der neuen Hauptstadt Gitega, in Burundis Landesmitte. Fürs Pfichtpraktikum kamen die SchülerInnen nach Bujumbura – nach wie vor das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die vom Lehrplan vorgesehenen praktischen Arbeiten verrichteten sie in der Werkstatt CPEI (Centre de Perfectionnement en Electromécanique Industriel), die 2018 erst neu eingerichtet worden war. Beide Einrichtungen, ETO und CPEI, werden von der lokalen Organisation Fondation Stamm geleitet und von Burundikids e.V. finanziert.

Werkstattleiter Justin Ndikumana und seine Kollegin Evelyne Ndayishimiye haben für das Schülerpraktikum eigens einen einmonatigen Lehrgang entwickelt und das entsprechend umfangreiche Programm zusammengestellt. Rückendeckung bekamen sie dabei auf Distanz von ihrem deutschen Kollegen in Ingelheim (Rheinland-Pfalz), der für ihre Fortbildung in Deutschland verantwortlich gewesen war. Zwar verfügt die ETO in Gitega selbst über eine Werkstatt für praktische Arbeiten im Rahmen des Unterrichts. Doch in der CPEI-Werkstatt stehen weitaus mehr, größere und komplexere Maschinen, weshalb diese Einrichtung als eine der am besten ausgestatteten Werkstätten Burundis gilt. Die CPEI wurde implementiert, um ausgebildeten Elektromechanikern, Mechanikern etc. eine einjährige Fortbildung zum Industriemechaniker zu ermöglichen. Ein Probelauf mit einer kleinen Gruppe Auszubildenden fand bereits statt. Noch in diesem Jahr soll der offizielle Zyklus aufgenommen werden.