burundikids e.V.
Freudige Gesichter in Buterere

Freudige Gesichter in Buterere

Das zweite Trimester im burundischen Schuljahr 2015/16 ging Ende März zu Ende. Zeugnisse gab es demnach auch bei den kleinen Kids in der Tagesstätte „Duhinduke“ in Buterere, einem Viertel am Rande Bujumburas.

Viel wichtiger als die Zeugnisse waren die Leckerlies, die die drei Kindergärtnerinnen Claudine, Marie-Goreth und Nadège für die 200 Mädchen und Jungen gekauft hatten. Dazu gab es noch Luftballons, die Kinderherzen natürlich höher schlagen lassen. Für Gelächter sorgte das Spektakel vor allem bei den zahlreichen Eltern, die trotz größter Hitze an der Zeugnisverteilung teilnehmen wollten. Unter den Kids: Christiane, die im Mutter-Kind-Heim „Nyubahiriza“ lebt, zusammen mit ihrer Mama Sarah.

In der Tagesstätte Buterere werden drei Klassen je nach Altersstufe unterrichtet und auf die Grundschule vorbereitet. Zählen und schreiben werden gelernt, außerdem die französische Amtssprache durch Lieder, Tänze und Gedichte. Derzeit gibt es eine Änderung bei den Uniformen der Kleinen: vom weiß-braunen Schuldress geht es hin zur blau-schwarzen Uniform. Der Grund ist schlichtweg pragmatisch: die Stoffe für die alte Uniform sind nicht mehr erhältlich. Eine Uniform ist in Burundis Bildungseinrichtungen jedoch Pflicht: aufgrund der Hygiene und sozialen Gleichheit. Außerdem macht so eine Schuluniform auch mächtig stolz.

Übrigens: Adéline, ehemalige Bewohnerin des Mütterheims der burundikids und Absolventin des technischen Gymnasiums, ist in Buterere für die Buchhaltung zuständig. Sie wohnt mittlerweile mit ihrem Kind allein.