burundikids e.V.

Prospekt der Stiftung burundikids Schweiz

stiftung burundikids schweiz: unser Partner beim Bau der Klinik „Centre Medical Hippokrates“. Das Prospekt der Stiftung bekommen Sie hier als PDF.

Der Verein Helfen Direkt e.V. aus Stuttgart unterstützt die Medizinstation „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) mit einem Krankenwagen.
Verena bei der offiziellen Schlüsselübergabe mit Bauingenieur Jean-Marie

Neuer Service für die Medizinstation: Gynäkologie

Sie wollte sich eigentlich wegen etwas ganz anderem untersuchen lassen. Als sie den Rückweg vom „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) nach Hause auf einem Fahrradtaxi antreten wollte, setzten die Wehen ein. Unsere Ärztin und Krankenschwester eilten herbei, um das Kind zur Welt zu bringen – in einem Rohbau auf dem Grundstück nebenan. Seither wuchs die Idee, eine professionelle Begleitung von Schwangeren auch bis nach der Geburt anzubieten, vor allem aber eine fachgerechte Geburt unter normalen Standards – was bislang in der Region Mutimbuzi, wo sich das CMH befindet, kaum oder gar nicht gegeben war.

In Burundi sind die Raten für Mütter- und Kindersterblichkeit sehr hoch. Nicht zuletzt ist das darauf zurückzuführen, dass vielen die Mittel für Ärztehonorare und Behandlungskosten fehlen – oder schlichtweg keine Klinik mit qualifiziertem Personal in der Nähe ist. Viele Frauen bringen daher ihre Kinder einfach zur Hause zur Welt – auf bloßem Lehmboden und unter mangelnden hygienischen Zuständen.

Die Rampe, die die Gynäkologie mit dem CMH verbindet
Die Rampe, die die Gynäkologie mit dem CMH verbindet

Mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben die burundikids nun den Service der Medizinstation CMH erweitern können. Am Dienstag, 3. April, nahm Verena Stamm die Schlüssel vom Bauingenieur entgegen. In den kommenden Wochen wird die Gynäkologie vollständig ausgestattet und in Betrieb genommen werden.

Unterstützt werden wir dabei nicht zuletzt auch von vielen Ärzten – sei es mit Material oder auch mit persönlichen Einsätzen vor Ort (siehe auch den Bericht von Anne und Dr. med. Thomas Antelmann weiter unten). Auch künftig sind diese Einsätze geplant, um lokales Personal fortzubilden und den medizinischen Service in dieser sehr armen Region weiter zu verbessern.