burundikids e.V.

Prospekt der Stiftung burundikids Schweiz

stiftung burundikids schweiz: unser Partner beim Bau der Klinik „Centre Medical Hippokrates“. Das Prospekt der Stiftung bekommen Sie hier als PDF.

Die Antelmanns sind bereits zum dritten Mal zur Fondation Stamm nach Burundi gekommen
Die Antelmanns sind bereits zum dritten Mal zur Fondation Stamm nach Burundi gekommen

Der nächste, bitte!

„Familienplanung gehört unbedingt dazu“, mahnt Dr. Thomas Antelmann. „Manche Frauen hier kommen mit dem Problem zu mir, sie würden nicht (mehr) schwanger werden. Auf Nachfrage sagen sie dann, sie seien schon fünffache Mutter…?!“ Hier, in Kajaga, nördlich von Bujumbura und nahe zur kongolesischen Grenze, stehen der Gynäkologe und seine Arzthelferin und Frau Anne aus Kamenz vor anderen Herausforderungen als zu Hause.

Bereits zum dritten Mal sind sie nun nach Burundi gekommen, um im „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) ihren Dienst zu leisten und dem einheimischen Personal unter die Arme zu greifen. „Arbeitsurlaub“, wie Antelmann es selbst lächelnd nennt. Doch dieses Mal gibt es einen Höhepunkt: die Inbetriebnahme des Operationssaals des CMH. Damit sind die von burundikids schweiz gebauten Gebäude nämlich nicht mehr einfache Medizinstation, sondern haben laut Gesetz Anspruch auf die Nennung „Krankenhaus“. „Noch fehlen ein paar Einzelheiten und das Gesundheitsministerium muss auch nochmal eine Inspektion durchführen“, weiß Verena, die Leiterin der Fondation Stamm, die das CMH federführend und mit finanzieller Hilfe der Schweizer Partner führt. Doch dann könne es wohl richtig losgehen.

In den ersten Tagen wurden schon sechs Frauen operiert. Mit den unterschiedlichsten Beschwerden: „Wir hatten Fälle von Gebärmuttermyomen, Eierstockzysten und Blutungsstörungen. Dabei konnte nun endlich mit den großen Operationen begonnen werden – also die Eröffnung des Bauchraumes mit Organentfernungen. Eine Frau hatte sogar einen fortgeschrittenen Gebärmutterkrebs und konnte nun endlich entsprechend operiert werden. Alles verlief ohne Probleme“, berichtet Antelmann.

„Der OP des CMH ist aber auch mit allem Notwendigen ausgestattet. Da hatte ich sogar in Deutschland schon andere Erfahrungen machen müssen. Und hier in Burundi gehört der OP wohl ohne Frage zu den besten“, beurteilt der erfahrene Gynäkologe die neueste Errungenschaft in den Projekten der Fondation Stamm. Der OP sei ein „echter Leuchtturm in der kargen Medizinlandschaft“ Burundis.