burundikids e.V.

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza.

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza. Cam Pillows können Sie bei Cosyspeed kaufen.

Porträts der Cam Pillows-Schneiderinnen – Ein Projekt der COSYSPEED GmbH in Kooperation mit der Fondation Stamm in Burundi

Porträts der Cam Pillows-Schneiderinnen – Ein Projekt der COSYSPEED GmbH in Kooperation mit der Fondation Stamm in Burundi

Cosyspeed-Logo

In Kinama, einem armen Stadtteil in Burundis Hauptstadt Bujumbura, haben junge Mädchen und Frauen im Mutter-Kindheim „Centre Nyubahiriza“ (was in Kirundi „Respektiere mich“ bedeutet) in einem Ausbildungsprojekt die Möglichkeit, Cam Pillows herzustellen. Das sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Dieses neue Projekt des burundikids-Partners Fondation Stamm in Zusammenarbeit mit der deutschen Firma Cosyspeed erlaubt es den jungen Mädchen und Frauen durch professionelle Schneiderarbeiten ihre Aufmerksamkeit auf die Gegenwart und Zukunft zu lenken.

Cam Pillows: ein neues Wertgefühl für die Bewohnerinnen im „Centre Nyubahiriza“. Der Aufbau des Cam Pillows-Projekts ist ein Erfolg auf der ganzen Linie für die jungen Mädchen und Frauen aus dem „Nyubahiriza“.

Cam Pillows: ein neues Wertgefühl für die Bewohnerinnen im „Centre Nyubahiriza“.
Der Aufbau des Cam Pillows-Projekts ist ein Erfolg auf der ganzen Linie für die jungen Mädchen und Frauen aus dem „Nyubahiriza“. Die Zusammenarbeit zwischen dem Heim in Kinama und der deutschen Firma Cosyspeed gibt den Bewohnerinnen, die die kleinen Kissen geschneidert haben, ein neues Gefühl von Würde. Sie sind keine Hilfsbedürftigen mehr, die Almosen bekommen, sondern eine produktive Kraft: sie verdienen sich ihr Geld durch eigene Leistung. Das Cam Pillows Projekt hilft ihnen dadurch, ihr oft schmerzliches Schicksal zu vergessen, vorwärtszugehen und würdevoll leben zu können. „Tubahirize! Respektieren Sie sie“ dafür, gemeinsam mit uns.

Anhand der folgenden Porträts lernen Sie einige Gesichter und Persönlichkeiten der Schneiderhände kennen, die die Cam Pillows hergestellt haben. Obwohl die Mädchen und Frauen aus „Nyubahiriza“ schwere Schicksalsschläge in ihrem noch jungen Leben erdulden mussten, sagen sie einstimmig: „Die Fondation Stamm hilft uns, wieder Freude am Leben zu haben!“ Die Unterstützung, die die Bewohnerinnen des Heims erfahren, erlaubt ihnen, neues Vertrauen in sich und ihr Umfeld zu gewinnen und eine bessere, lebenswürdige Zukunft für sich selbst und ihre Kinder zu planen.

Libérate

Libérate Ngabirano ist 19 Jahre alt und kam im Mai 2013 hochschwanger ins Zentrum „Nyubahiriza“

Libérate Ngabirano ist 19 Jahre alt und kam im Mai 2013 hochschwanger ins Zentrum „Nyubahiriza“. Ursprünglich war die junge Mutter aus der Provinz Ngozi in die Hauptstadt Bujumbura gekommen, um eine Arbeit zu finden. Sie wollte ihre Mutter finanziell unterstützen, da ihr Vater verstorben war. Das 19-jährige Mädchen hat schließlich eine Arbeit als Kindermädchen bekommen. Libérate wurde vergewaltigt und geschwängert, woraufhin ihre Chefin sie entlassen und des Hauses verwiesen hat. Die Schwester der ehemaligen Chefin hat die junge Frau jedoch unterstützt: dieser Schutzengel hat Libérate geholfen, Zuflucht im „Nyubahiriza“ in Kinama zu finden. Dort brachte sie wenig später ihr Kind zur Welt. Mittlerweile absolviert sie die Ausbildung zur Schneiderin. Die junge Mutter träumt davon, eine Händlerin zu werden. „Ich hoffe damit meinem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten“, sagt Libérate.

Nadine

Nadine ist 21 Jahre alt und kam mit ihrem Kind im Januar 2013 ins Heim

Nadine ist 21 Jahre alt und kam mit ihrem Kind im Januar 2013 ins Heim. Die junge Mutter aus der Provinz Kirundo, die all ihre Geschwister verloren hat, ist außerdem Vollwaise. Bevor sie ins Zentrum „Nyubahiriza“ kam, lebte sie mit ihrem Kind auf der Straße. Seitdem die Fondation Stamm für Nadine sorgt, schöpft sie Hoffnung: „Unser Leben im Mutter-Kindheim ist zukunftsweisend für mich selbst und mein Kind. Wir haben ein eigenes Bett, genügend zu Essen und sogar medizinische Versorgung.“ Den zuversichtlichen Blick in die Zukunft wagt Nadine vor allem aufgrund der Schneider-Ausbildung. Obwohl die junge Frau nicht die Schulzeit beenden konnte, erlaubt ihr die Ausbildung, sich auf ein besseres Leben für sich und ihr Kind zu freuen.

Joselyne

oselyne hat Zuflucht im Heim der Fondation Stamm gefunden, nachdem sie vergewaltigt worden war.

Joselyne hat Zuflucht im Heim der Fondation Stamm gefunden, nachdem sie vergewaltigt worden war. Als Waise war sie nach Bujumbura gekommen in der Hoffnung, eine Arbeit und ein besseres Leben zu finden. Joselyne arbeitete als Kindermädchen, wurde vergewaltigt und wurde schwanger. Seitdem die junge Mutter von der Fondation Stamm versorgt und geschützt wird, kommt sie in ihrem Leben wieder vorwärts. Joselyne sagt, dass die anderen alleinerziehenden Mütter und die Betreuer des Heims ihre neue Familie seien. Ihre Ausbildung im Schneidern erlaubt ihr, wieder feste Ziele in ihrem Leben zu verfolgen. Trotz aller Schwierigkeiten, die Joselyne erlebt hat, erklärt die junge Frau, sie könne heute wieder lächeln, und hoffe auf ein besseres Leben für sie und ihr Kind. Sie träumt davon, Schneiderin zu werden.

Annick

Annick kam im Juli 2013 ins Heim, wo sie nun ihr Kind schützen und kindgerecht aufziehen kann, und das mit einem Dach über dem Kopf und täglichen Mahlzeiten.

Annick, 21 Jahre alt, hatte bislang kein leichtes Leben. Nach dem Tod ihrer Mutter hat ihr Vater wieder geheiratet. Die neue Frau hat sie und ihre Brüder misshandelt. Als das junge Mädchen vergewaltigt und geschwängert wurde, hat ihre Familie sie des Hauses verwiesen. Viele Opfer sexueller Gewalt wie Annick erfahren keine Unterstützung. Stattdessen werden die Opfer durch ihr Umfeld stigmatisiert, diskriminiert und ihre eigenen Familien jagen sie aus dem Haus. Annick erklärt, dass sie Zuflucht und Schutz im Heim „Nyubahiriza“ gefunden habe, und das Dank einer anderen alleinerziehenden Mutter, die durch den Aufenthalt im Mutter-Kindheim wieder in die Gesellschaft eingegliedert worden war. Annick kam im Juli 2013 ins Heim, wo sie nun ihr Kind schützen und kindgerecht aufziehen kann, und das mit einem Dach über dem Kopf und täglichen Mahlzeiten. Außerdem kann die junge Frau nach einem besseren Berufs- und Sozialleben streben, dank der Ausbildung im Schneidern, die sie im Heim absolviert. Sobald sich ihr Leben ein wenig verbessert hat, träumt die junge Mutter aus der ländlichen Gegend Bujumburas davon, Landwirtin zu sein und Tiere zu halten.

Aline

Aline hat im November 2012 bei der Fondation Stamm Zuflucht gesucht, nachdem ihr langjähriger Freund sein Heiratsversprechen gebrochen und seine Vaterschaft geleugnet hatte.

Aline hat im November 2012 bei der Fondation Stamm Zuflucht gesucht, nachdem ihr langjähriger Freund sein Heiratsversprechen gebrochen und seine Vaterschaft geleugnet hatte. Seitdem die 22-jährige Mutter Zwillinge zur Welt gebracht hatte, erfuhr sie nichts als schwierige Zeiten: ihre Kinder wuchsen ohne Vater auf und Aline konnte alleine nicht für ihren Bedarf aufkommen. Es war niemand da, der ihr und den Kindern helfen konnte. Zuflucht im „Nyubahiriza“ zu finden, war ein Segen für diese Waise aus der nördlichen Provinz Karuzi. Die junge Frau sagt jetzt überglücklich, dass ihr die Fondation Stamm eine zweite Chance in ihrem Leben ermöglicht hat. Was ist ihr Traum? Eine Händlerin zu werden.

Claudine

Claudine wurde vergewaltigt, als sie noch in der Grundschule war. Claudine konnte den Täter – wie viele Vergewaltigungsopfer – nicht erkennen.

Claudine wurde vergewaltigt, als sie noch in der Grundschule war. Claudine konnte den Täter – wie viele Vergewaltigungsopfer – nicht erkennen. Vor ihrer Ankunft im Heim „Nyubahiriza“ hatte die junge Mutter keine Freude mehr am Leben. Dank der Fürsorge und Hilfe, die Claudine im Heim erfährt, konnte sie ihre schwere Last überwinden und schöpft nun Hoffnung: „Das Leben geht weiter!“ Die junge Frau, die davon träumt, Schneiderin zu werden, konzentriert sich auf ihre Ausbildung. Claudine sagt stolz, sie beherrsche bereits die Technik, komplizierte Kleidung zu messen und Schnittbögen anzufertigen.

Alice

Claudine wurde vergewaltigt, als sie noch in der Grundschule war.

Alice, 20 Jahre alt, ist eine der vielen Frauen, die ihre Heimat verlassen haben in der Hoffnung, ein besseres Leben in Bujumbura zu finden. Alice ist in die Hauptstadt gekommen, nachdem ihr zukünftiger Mann ihre Armut für leere Versprechungen ausgenutzt hatte. Als die junge Frau erkannte, dass sie schwanger war und es dem Vater des Babys mitteilte, ergriff dieser die Flucht und ihre eigene Familie wollte nichts mehr von ihr wissen. Aber ihr neues Leben in der Hauptstadt brachte ihr nur mehr Armut und Not. Schließlich hat sich Alice ans Zentrum „Nyubahiriza“ gewandt. Seit ihrer Aufnahme im Heim muss die junge Mutter nicht mehr vor den Ladenzeilen in der Stadt schlafen und kann ihrem Kind ein besseres Leben bieten. Die junge Frau sagt glücklich, dass die Ausbildung, die sie im Heim bekommt, ihr erlaube, sich ihrem Traum zu widmen: Händlerin zu werden.

Bélyse

Dank der Möglichkeit eines weiteren Schulbesuchs kann Bélyse an ihrem Traum arbeiten: Ärztin zu werden.

Bélyse ist eine weitere junge Frau, die schwanger wurde und deren Mann seine Vaterschaft geleugnet hat. Die junge Mutter aus der Hauptstadt Bujumbura wurde daraufhin von ihrer eigenen Mutter und ihrem Stiefvater aus dem Haus geworfen. Bevor sie im Januar 2011 Zuflucht im Heim für alleinerziehende Mütter finden konnte, lebte Bélyse mit ihrem Kind auf der Straße. Ihr neues Leben im Heim erlaubte der jungen Frau, wieder in die Schule zu gehen und sich als Mitglied einer „Familie“ mit den anderen Frauen und Mädchen im „Nyubahiriza“ zu fühlen. Die 22-jährige Mutter schätzt die Selbstlosigkeit der Mitarbeiter im Heim, die sich für das Wohl der Frauen einsetzen. Dank der Möglichkeit eines weiteren Schulbesuchs kann Bélyse an ihrem Traum arbeiten: Ärztin zu werden.

Claudine

Claudine wurde im Heim aufgenommen, nachdem sie ihr Mann auf die Straße geworfen hatte.

Claudine wurde im Heim aufgenommen, nachdem ihr Mann sie auf die Straße geworfen hatte. Dank der Aufnahme im Mutter-Kindheim kann sie ihren Blick wieder nach vorne richten und ihre Zukunft vorbereiten. Im „Nyubahiriza“ besucht Claudine Alphabetisierungskurse. Dieser Unterricht ist die Voraussetzung dafür, dass sie im Anschluss mit der Schneider-Ausbildung beginnen kann. Claudine erklärt, dass das Leben im Heim und die Hilfe, die sie dort bekommt, es ihr ermöglichen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Die 20-jährige Mutter fügt hinzu, dass sie jetzt allein verantwortlich für ihre Zukunft ist. Das mache sie stolz. Ihr Traum? Als Schneiderin und Händlerin zu arbeiten.

Cynthia

Cynthia, 20 Jahre alt, die früh ihre Eltern verloren hatte, und durch eine Vergewaltigung schwanger wurde, musste von Gelegenheitsjobs leben und ihr Kind ernähren., Die junge Mutter wurde im Mai 2013 im Heim aufgenommen.

Cynthia, 20 Jahre alt, die früh ihre Eltern verloren hatte, und durch eine Vergewaltigung schwanger wurde, musste von Gelegenheitsjobs leben und ihr Kind ernähren. Die junge Mutter aus der Provinz Ngozi wurde im Mai 2013 im Heim aufgenommen. Cynthia sagt, dass ihr der Aufenthalt im Mutter-Kindheim nun erlaube, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen und neu auszurichten. Seitdem die Fondation Stamm Cynthia unterstützt, sei sie wieder mit ihrem Leben zufrieden. Sie und ihr Kind bekommen alles, was sie am nötigsten brauchen: ein Bett mit einem Dach über dem Kopf, genügend zu Essen, sogar medizinische Versorgung. Dank des Heims kann Cynthia auch eine Ausbildung absolvieren, mit der sie eines Tages unabhängig zu werden hofft. Die junge Mutter wünscht sich Händlerin zu werden.

Porträts der Cam Pillows-Schneiderinnen – Ein Projekt der COSYSPEED GmbH in Kooperation mit der Fondation Stamm in Burundi

Die Ausbilder in „Nyubahiriza“: unverzichtbar für das Heim und seine Bewohnerinnen

Die Cam Pillows zu schneidern wäre unmöglich ohne Apollinaire, den „Meisterschneider“ und Ausbilder im Mutter-Kindheim „Nyubahiriza“. Das Projekt wäre auch nicht machbar ohne Spès, Ashura, Sévérin und Joselyne, die im Heim als Sticker und Ausbilder im Schneidern arbeiten. Die fünf Angestellten sagen auch, dass die Fondation Stamm ihnen dank ihrem beständigen Beruf ein besseres Leben ermögliche: sie verdienen Geld, können ihre Familien ernähren und ihre Kinder zur Schule schicken. Für eine bessere Zukunft in Burundi.