burundikids e.V.

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza.

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza. Cam Pillows können Sie bei Cosyspeed kaufen.

Jeanine Ininahazwe (24) ist im März 2013 ins Heim „Nyubahiriza“, das Zentrum für junge Mütter der burundikids, gekommen. Sie kam mit ihrem Sohn Iratunga Champion Clair.

Jeanines Kurzportrait

Jeanine Ininahazwe (24) ist im März 2013 ins Heim „Nyubahiriza“, das Zentrum für junge Mütter der burundikids, gekommen. Sie kam mit ihrem Sohn Iratunga Champion Clair, der zum heutigen Zeitpunkt (Dezember 2014) ein Jahr und zehn Monate alt ist.

Die junge Mutter hat sechs Schwestern und Brüder. Sie haben alle dieselbe Mutter, eine arme Bäuerin in Rutana, aber zwei unterschiedliche Väter. Jeanines Eltern sind schon lange getrennt und ihr Vater lebt im Nachbarland Ruanda. Jeanines Stiefvater ist im Krieg ums Leben gekommen.

Für eine bessere Schulausbildung hat Jeanine ihren Heimatort verlassen und zog nach Bujumbura. Nachdem sie in Rutana die Grundschule bestanden hatte, bot sich ihr diese Gelegenheit für die Sekundarstufe.

Als Schülerin in der 11. Klasse wurde sie vergewaltigt und schwanger. Dadurch war ihr der weitere Schulbesuch versperrt. Zu ihrer Familie konnte sie ebenfalls nicht zurück – unverheiratet ein Kind zu bekommen gilt in Burundi als Schande. Ihre Mutter konnte Jeanine nicht mehr sehen.

Bald wird Jeanine ihr Fachabitur ablegen. Andere Mädchen im Heim betreuen ihren Sohn, während Jeanine die Schulbank drückt.

Nachdem sie ihren Sohn zur Welt gebracht hatte, erfuhr Jeanine von der Fondation Stamm, dem Partner der burundikids vor Ort, und den sozialen Einrichtungen für junge Frauen wie sie. Sie bekam gleich einen Platz und konnte somit auch die Schule wieder aufnehmen. Bald wird sie ihr Fachabitur ablegen. Andere Mädchen im Heim betreuen ihren Sohn, während Jeanine die Schulbank drückt.

Jeanine hatte Glück im Unglück. Trotzdem schaudert es ihr davor, das Heim eines Tages verlassen zu müssen: „Ich weiß, dass ich hier nicht ewig bleiben kann. Deshalb möchte ich gerne studieren, damit ich eine gute Ausbildung habe. Mein größter Wunsch ist es, Journalistin zu werden. Ich muss mein Leben in die Hand nehmen und für meinen Sohn und mich sorgen können.“