burundikids e.V.

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza.

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza. Cam Pillows können Sie bei Cosyspeed kaufen.

Zwei kleine Kinder im Heim

Alltag im Mutter-Kind-Heim

Die großen Sommerferien sind vorbei und auch in Burundi müssen die SchülerInnen zurück, die Schulbank drücken. Das gilt auch für einige der Mädchen, die im „Centre Nyubahiriza!“ unterkommen. Viele der Mädchen bekommen nämlich hier nicht nur ein geschütztes Umfeld – sondern auch die Möglichkeit, ihren Schulbesuch fortzusetzen und damit ihre Zukunft und die ihrer Kinder zu planen.

Aber auch während der Sommerferien legt sich im Mütterheim niemand auf die faule Haut. Die Schneiderwerkstatt hat immer ausreichend zu tun und die Mädchen die Möglichkeit, dort das Handwerk zu erlernen. Schneidermeister Apolinaire hat dabei die Aufsicht, dass wichtige Produktionen fristgerecht und in zufriedenstellender Qualität hergestellt werden wie beispielsweise die Stoffengel für Weihnachten, die für den Verkauf in Deutschland und in der Schweiz bestimmt sind. Unterstützt wird er von den SchneiderkollegInnen Issa und Spès.

Wer gerne auch selbst mit anpackt, ist Heimleiterin Apoline. Von allen liebevoll „Mama“ genannt, wird sie durch die Bank weg respektiert. Wer ein Heim für Mädchen und junge Frauen inklusive Kleinkinder unter Kontrolle hält, hat sich diesen auch verdient. Egal ob Streit schlichten, Sauberkeit in den Zimmern, Körperhygiene, Herumtollen mit den Kindern, Gespräche führen mit den Mädchen oder sogar Heimkoch Vincent unter die Arme greifen – ohne Mama Apoline würde das Mütterheim nicht so gut laufen. Vor allem nicht während der Sommerferien, wenn alle häufiger zusammen sind als während der Schul- und Ausbildungszeit. Für die Sicherheit der HeimbewohnerInnen sorgen übrigens Patrice und Emmanuel, die stets ein wachsames Auge auf das Tor und ein Ohr an den Straßen des Viertels haben – und ansonsten auch gerne als Spielgefährten der Kleinkinder herhalten müssen.

Besonders wichtige Arbeit verrichtet auch Sozialarbeiterin Josiane. Sie ist regelmäßig im Heim und führt mit den jungen Müttern Einzel- und Gruppengespräche. Sie gibt Ratschläge, kümmert sich um die Sorgen der Mädchen und erarbeitet mit ihnen Lösungen für sie selbst und ihre Kinder. Auch wenn ein Mädchen neu ins Heim aufgenommen wird, fällt das zuerst einmal in die Zuständigkeit von Josiane. Unterstützt wird sie von Kollegin Alice, die für die pädagogische Begleitung der Mädchen zuständig ist. Sie sucht beispielsweise Schulplätze, kümmert sich um die Einschreibungen und steht in Kontakt mit den Direktionen.

Während der Sommerferien wurde auch ein Neuzugang willkommen geheißen. Eine junge Kongolesin. Aufgrund ihrer fortgeschrittenen Schwangerschaft wurde sie vom Internationalen Roten Kreuz ins „Centre Nyubahiriza!“ gebracht. Hier kann sie erst einmal zur Ruhe kommen.

Für den September steht einiges auf dem Plan für die Bewohnerinnen des „Centre Nyubahiriza“. Zusätzlich zu denen, die in die nächsthöhere Klassenstufe kommen, werden drei Mädchen neu eingeschult. Zwei der Mädchen nehmen erst einmal an einem Alphabetisierungskurs im Heim selbst teil. Alle anderen werden die Schneiderausbildung bei Apolinaire intensivieren. Und die Kids? Die werden allesamt in den Kindergarten gehen. Nämlich in den der burundikids im benachbarten Viertel Buterere: „Centre Duhinduke“.