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Fiston, der sich nach einem Sturz nicht mehr bewegen konnte, wird von einem Krankenwagen abgeholt

Verletzt beim Sport

Stolz war er mit seinen Kollegen des Rugby-Teams nach Ruanda gefahren. Sie wollten dort bei den ostafrikanischen Schulmeisterschaften ihre Schule „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“, mehr noch: ihr Land, Burundi, repräsentieren. Doch dann kam für Fiston alles ganz anders. [burundikids berichtete]

Während einer Partie war Fiston unglücklich gefallen und konnte sich nicht mehr bewegen. Er war sofort nach Kigali, Ruandas Hauptstadt, überführt worden, wo er in einer spezialisierten Klinik operiert worden war. Seine Mannschaftskollegen, die Trainer und Betreuer, sowie die offiziellen Vertreter aus Burundi standen unter Schock. Schon wenige Tage nach der Operation ging es Fiston schon besser. Er konnte sich in einen Rollstuhl setzen. Doch seine Beine spürte er immer noch nicht.

Mitte Oktober wurde Fistion nun nach Bujumbura zurückgebracht. Dort wird er im Militärkrankenhaus weiter behandelt. Die Kosten für seine Behandlung übernimmt übrigens das Bildungsministerium. Schließlich war Fiston auf offizieller Mission, um sein Land zu repräsentieren.

Freunde, Familie, Schulkameraden und LehrerInnen besuchen Fiston regelmäßig im Krankenhaus. Sie haben außerdem an der Schule eine Sammelaktion gestartet, um die Familie Fistons zu unterstützen. Denn in Burundis Krankenhäusern ist Selbstversorgung angesagt, egal ob es sich um Bettwäsche oder Lebensmittel handelt.