burundikids e.V.

Die erste Schülerzeitung der EPCM gibt es hier zum Download!

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Das neue Gebäude wird die EPCM als U schließen und einen geschützten Schulhof haben
Das neue Gebäude wird die EPCM als U schließen und einen geschützten Schulhof haben

Neues vom Bau!

Von den KollegInnen vor Ort haben wir neue Infos zum Baufortschritt bekommen. Hier Ausschnitte aus dem Bau-Tagebuch zur Schulerweiterung der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM):

15. Januar: Bevor die Zwischendecke betoniert werden konnte, mussten noch einige Arbeiten und Vorbereitungen im Erdgeschoss abgeschlossen werden. Dazu zählte die Fertigstellung der Betonsäulen und Träger, einiger Mauern und des Bodens. Anschließend ging es an die Vorbereitungen für die Zwischendecke mit Tragebalken, Bewehrung und Verschalung. Erst danach kann die Zementierung beginnen. Die Zwischendecke muss anschließend knapp einen Monat trocknen, um sicher zu sein, dass der Beton fest genug ist, das Obergeschoss später tragen zu können. Acht Maurer, 14 Hilfsmaurer, zwei Metallarbeiter und vier Arbeiter für die Verschalung waren beschäftigt. Dazu drei Vorarbeiter und ein Logistiker. Bauingenieur Jean-Marie ist zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Lediglich mit dem Klima habe man zu kämpfen, starke Regenfälle und kräftiger Sonnenschein wechselten sich besonders zur Jahreswende ab und brachten ein besonders heißfeuchtes Klima mit sich. Für die Betonierung der großen Zwischendecke wurden weitere Arbeiter rekrutiert, um den Prozess zu beschleunigen.

30. Januar: Um 6 Uhr morgens, sobald der Tag anbrach, ging es los: die Arbeiter machten sich daran, die Zwischendecke zu betonieren. Auch wenn die Arbeiter gerne abends und teilweise auch nachts weiterarbeiten würden – aufgrund fehlenden Lichts ist das unmöglich und aufgrund der Äquatornähe muss die Baustelle ab 18 Uhr (Einbruch der Dunkelheit) ruhen. Um die bestmögliche Qualität, eine solide gebaute und zuverlässige Zwischendecke zu bauen, sollten die Betonarbeiten an einem Stück durchgeführt und abgeschlossen werden. Bauingenieur Jean-Marie war ebenfalls zur Stelle, um die Arbeiten zu überwachen. Begleitet wurde er diesmal vom Buchhalter Igor aus dem Büro der Fondation Stamm, der die Ausgaben stets und streng im Blick behält.

Zement wird in Burundi übrigens noch von Hand gemischt. In einer Kette von Arbeitern wurden die Eimer mit dem Zement auf das Gebäude gehoben und dort ausgegossen und gleichmäßig verteilt. Zwar hat die Schule EPCM einen Wasseranschluss. Doch gerade an diesem Tag, an dem besonders viel Wasser für den Beton benötigt wurde, streikte die Leitung und es war nicht genügend Wasser vorhanden. Glücklicherweise liegt die Schule nahe am Tanganyikasee und das Grundwasser liegt in dieser Region nicht besonders tief, sodass die Arbeiter schnell Ersatz hatten. Nun ist die Zwischendecke gegossen. Während sie trocknet, wird im Erdgeschoss fleißig weiter ausgebaut.

Wir freuen uns, dass der neue Schulbau Gestalt annimmt! Fortsetzung folgt…