burundikids e.V.

Die erste Schülerzeitung der EPCM gibt es hier zum Download!

Die erste Schülerzeitung der EPCM gibt es hier zum Download!

Die Sprösslinge zeigen, was sie gelernt hatten: Tänze, Lieder und kurze Gedichte – und zwar auf Französisch und Englisch

Gut vorbereitet für die Grundschule

Wenn es in Burundi Zeugnisse gibt, dann gilt das in der Regel auch für die Kindergärten. Zwar freuen sich diese Einrichtungen immer größerer Beliebtheit, lange wurden die Kinder jedoch nicht auf diese Art auf die Grundschule vorbereitet, und nach wie vor gibt es nur sehr wenige dieser Stätten für Kleinkinder. Die Kindergärten zeigen aber: wer gut vorbereitet in die Grundschule kommt, lernt deutlich besser und besteht dort die Klassen mit Leichtigkeit.

Ende März gab es im burundikids-Kindergarten in Kinama, einem Viertel Bujumburas, Zeugnisse für die rund 100 Mädchen und Jungen, die dort von vier KindergärtnerInnen betreut und unterrichtet werden. Zum Auftakt des großen Tags, bei dem zahlreiche Eltern anwesend waren, zeigten die Sprösslinge, was sie gelernt hatten: Tänze, Lieder und kurze Gedichte – und zwar auf Französisch und Englisch. Darauf folgte eine kurze Info der LehrerInnen an die Eltern allgemein zum Programm des Kindergartens, seiner Wichtigkeit für die Kids und: wieso die Eltern einen kleinen Beitrag zum Funktionieren der Einrichtung leisten müssen. Doch dann ging’s los: es ging nach vorne zur Lehrerin, um das Blatt mit der Beurteilung entgegenzunehmen. Immer unter dem tosenden Applaus der FreundInnen aus dem Kindergarten und der Eltern. Dabei betonten die LehrerInnen, dass es keine schlechten oder guten Kinder gäbe, sondern solche, die regelmäßig kämen oder eben weniger regelmäßig. Dementsprechend schnell oder weniger schnell lernten die Kinder in ihren Klassen.

Zum Schluss ging es ans gemeinsame Aufräumen. Auch das ist Teil des Programms des Kindergartens. burundikids unterstützt den Kindergarten zwar, doch langfristig sollen Einrichtungen geschaffen werden, die von der Bevölkerung selbst getragen werden können, weshalb ein kleiner Beitrag gezahlt werden muss. Ohne dabei natürlich die auszuschließen, die es sich nicht leisten können.