burundikids e.V.

Für eine bessere medizinische Versorgung in Burundi

Die Verbindung zum Konzern in Ingelheim am Rhein geht auf den ehemaligen Boehringer-Mitarbeiter Dr. Peter Häufel zurück. Häufel initiierte die Implementierung der Ausbildung zum PTA (pharmazeutisch-technische Assistenz) in Burundi und organisierte über seinen ehemaligen Arbeitgeber und weitere Kontakte zahlreiche Geräte und Ausstattungen für ein Schullabor und ehrenamtliche HelferInnen, die die Aktivitäten sowohl in Deutschland als auch in Burundi unterstützten. Häufel selbst ist regelmäßig in Burundi, um Schulungen für Lehrpersonal und SchülerInnen durchzuführen. Die PTA-Ausbildung an der EPCM (Ecole Polyvalente Carolus Magnus) ist bis heute die einzige in Burundi. Die AbsolventInnen bekommen in der Regel schnell einen Arbeits- oder Studienplatz.

Seit einigen Jahren hat sich ein Projektteam herausgebildet, das sich aus ehemaligen und aktiven Boehringer-MitarbeiterInnen zusammensetzt. In regelmäßigen Abständen treffen sich die Mitglieder, organisieren und begleiten die Aktivitäten zugunsten Burundi. Auch seitens des Konzerns tat sich weitere Unterstützung auf: der Leiter der Wirtschaftsbetriebe bei Boehringer Ingelheim, Valentin Koch, und sein Kollege Dr. Martin Heidecker vom BI Venture Fund hatten die Idee, Kaffee aus Burundi zu beziehen und mit dem Verkauf Mittel für die Schule zu akquirieren. Ermöglicht wurde das Vorhaben durch den Kontakt zur Rösterei Heimbs in Braunschweig, die sich um den Einkauf in Burundi kümmert, den Kaffee röstet und nach Rheinland-Pfalz liefert. Boehringer Ingelheim gibt einen Euro pro Kilo Kaffee in den Spendentopf.