burundikids e.V.
Am 23. Juni hat Philipp Ziser einen Vortrag über burundikids am Rouanet Gymnasium Beeskow gehalten

Philipp Ziser im Rouanet Gymnasium

Am 23. Juni war Philipp Ziser bei uns am Rouanet Gymnasium Beeskow zu Besuch. Nachdem er uns etwas über sich und das Leben in Burundi erzählt hat, ging es mit Allgemeinem über das Land weiter. Er erklärte uns, was eine Familie dort zum Leben zur Verfügung hat, was uns alle sehr stutzig machte, denn es waren gerade mal drei Schüsseln und ein Wasserkanister zum Kochen und Wasserholen. Zudem haben viele Familien auch nicht jeden Tag etwas zu essen, sondern manche nur alle zwei Tage.

Philipp Ziser lebte lange in Burundi, er half dort mit, eine Schule für die Kinder aufzubauen, die zurzeit sogar noch erweitert wird. Da die Nachfrage für Schulplätze sehr groß ist, müssen in einer Klasse bis zu 40 Kinder unterrichtet werden. Aber immer wieder gibt es Erfolge, einige Schüler schafften es trotz dieser Umstände, ein gutes Abitur zu machen. Doch es ist erschreckend, wie wenig Kinder die Grundschule schaffen. Das hat zur Folge, dass nur wenige Menschen gut lesen und schreiben können.

Der Vortrag war sehr informativ, er hat uns die Augen geöffnet, wie schlecht es vielen Kindern dort geht. Da wir eine Partnerschule in Burundi haben, werden wir uns noch mehr Mühe geben, möglichst viele Spenden zu sammeln. Wir haben uns sehr gefreut, dass Herr Ziser uns viele Einblicke gegeben hat. Hiermit möchten wir noch einen herzlichen Dank an Herrn Ziser aussprechen, da er uns eine Möglichkeit gegeben hat, mit burundischen Kids Kontakt aufzunehmen und uns auszutauschen. Hiermit bedanken wir uns im Namen des Rouanet Gymnasiums. [Text: Lara Discher & Janne Möller (7b)]

Am 23. Juni hat Philipp Ziser einen Vortrag über burundikids am Rouanet Gymnasium Beeskow gehalten

Der Burundi Vortrag

Am Donnerstag, 23. Juni, hat Herr Ziser einen spannenden Vortrag über „burundikids“ gehalten. Nachdem er sich genauer vorgestellt hatte, erzählte er uns, warum er dort acht Jahre lang gelebt hat und warum er dort immer wieder aufs Neue hinreisen möchte. Er zeigte uns viele Bilder von den Lebensverhältnissen und den Wohn- und Schulsituationen, die für uns unvorstellbar sind. Viele Kinder dort haben nicht mal mehr ein Buch, geschweige denn genügend zu Essen und zu Trinken oder eine Familie. Es gibt sogar Kinder, die von den eigenen Familienmitgliedern misshandelt werden. Nach diesen Schockmomenten hat Herr Ziser uns aber auch die schönen Seiten von Burundi gezeigt.

Dadurch, dass das Rouanet Gymnasium die burundikids mit Sponsorenlaufgeldern unterstützt, kann der neue Teil der Schule, die sie selbst gebaut haben, bezahlt werden. Nun können die Kinder ordentlich lesen und schreiben lernen und das in einer guten Atmosphäre. Alle tragen die gleiche Schuluniform und haben den gleichen Haarschnitt, damit kein Neid entsteht. Das alles ist für uns sehr unvorstellbar, aber wir freuen uns, dass wir durch die Gelder helfen können.

Am Ende konnten wir noch unsere Fragen loswerden, die uns auf der Zunge brannten. Es war ein sehr spannender und interessanter Vortrag. Wir bedanken uns dafür sehr. [Text: Rouanet Gymnasium Beeskow]