burundikids e.V.

burundikids e.V. in der Presse 2009

Badische Neueste Nachrichten BNN, Hardt, 24.12.2009

Badische Neueste Nachrichten BNN, Hardt, 24.12.2009, Artikel als PDF

PTA heute Nr.24, Dezember 2009
PTA heute Nr.24, Dezember 2009, Artikel als PDF

itchy feet Nr. 7, November 2009
itchy feet Nr. 7, November 2009

21 grad, Das Vaillant Magazin, Ausgabe 2  Herbst/Winter 2009: Tagebuch aus Burundi.
21 grad Das Vaillant Magazin, Ausgabe 2, Herbst/Winter 2009, Artikel als PDF
oder im Internet

Badische Neueste Nachrichten BNN, Hardt, 29.10.2009
Badische Neueste Nachrichten BNN, Hardt, 29.10.2009, Artikel als PDF

Der Kurier vom 23.10.2009: Artikel über burundikids e.V.
Der Kurier, 23.10.2009

Eggensteiner Philipp Ziser hilft Burundi.
Boulevard Hardt, 11.10.2009

4.07.09 BNN Brillen für Burundi
Badische Neueste Nachrichten BNN, 4.07.2009, Artikel als PDF

dm-Magazin Juni 2009
dm-Durchblick, Juni 2009

Badisches Tagblatt 29.05.09

Der vollständige Artikel als PDF

Stuttgarter Zeitung 27.04.2009
Stuttgarter Zeitung, 27.04.2009, Artikel als PDF

IWACU Helmut Lotti in Burundi
IWACU, Les Voix Du Burundi; Helmut Lotti besucht das Straßenkinderheim von burundikids

090312 Stuttgarter Zeitung
Stuttgarter Zeitung, 13.03.2009, Artikel als PDF

Reportage über die Arbeit von burundikids

MERIAN, „Einmal im Leben“ (Verlag TRAVEL HOUSE MEDIA) 240 Seiten mit circa 350 Farbfotos.	24,95 € [D], 25,70 € [A]	ISBN 978-3-8342-0522-3

Wer eine spannende Reportage über die Arbeit von burundikids lesen möchte, findet das im neuen Buch von MERIAN „Einmal im Leben – 100 unvergessliche Reiseabenteuer“.

Der Autor Philipp Ziser, der zum zweiten Mal von burundikids e.V. nach Ostafrika entsandt wurde, beschreibt die Arbeit der jungen deutschen Freiwilligen Sophie. Welchen Gewinn, welche Hoffnungen und welche Desillusionierungen bringt der Freiwilligendienst für die jungen Menschen mit sich? Ziser erhält vor Ort in den Projekten der Fondation Stamm Einblicke in Mentalität, Kultur, Alltag, Eigenheiten und Traditionen eines der kleinsten Länder Afrikas. „Mit einem Mal wird Sophie bewusst, wie trügerisch die Idylle ist. Und so große der Wille ist, einem Einzelnen zu helfen, so hoch sind die Hürden. Abhärten ist nicht möglich, aber man lernt auch, sich selbst zu schützen.“

Neben dieser Reportage gibt es in „Einmal im Leben“ noch neun andere Abenteuer. Alle faszinierend, und doch so unterschiedlich: In den Geschichten geht es mal um sechs Münchner Freunde bei der »Styrkeprøven«, einem der härtesten Radrennen der Welt; mal um eine Reise von Berlin nach Nairobi – nur mit Bus und Bahn; oder um die erste nichtasiatische Frau, die in Japan eine Geisha-Ausbildung absolviert hat und nun dort als solche lebt und arbeitet. Wer beim Lesen auf den Geschmack kommt, kann mithilfe von 90 Tipps selbst ins Abenteuer aufbrechen. Darunter noch mehr Reiseziele für Menschen, die in Ihrer Freizeit nicht nur sich selbst etwas Gutes tun wollen. (Text: MERIAN)

Das Buch erscheint am 5. März 2009 im Handel. MERIAN-Logo „Einmal im Leben“ (Verlag TRAVEL HOUSE MEDIA) 240 Seiten mit circa 350 Farbfotos. 24,95 € [D], 25,70 € [A] ISBN 978-3-8342-0522-3


Baden-württembergische Delegation lotet Möglichkeiten der Entwicklungshilfe in Burundi aus

Von B.-J. Henkel-Waidhofer
Stuttgart/Bujumbura - Den vergleichsweise modernen Zahnarztsessel wird Peter Hauk lange nicht vergessen: ein einziger Bohrer für alle Patienten und auch sonst Fehlanzeige in Sachen Hygiene. Der Landwirtschaftsminister aus Stuttgart denkt in Alternativen: "Ein Holzstuhl, sauberes Arztbesteck und ein großer Kanister Desinfektionsmittel." Sechs Tage lang war der CDU-Politiker und gelernte Forstwirt mit einer baden-württembergischen Delegation im afrikanischen Burundi unterwegs, um Chancen neuer Entwicklungshilfe-Projekte auszuloten.

Baden-Württemberg hat eine Milliarde Euro aus Landesmitteln in die Entwicklungshilfe gesteckt - in den vergangenen 47 Jahren. Umgerechnet auf die gut zehn Millionen Einwohner liest sich die Zahl viel weniger stattlich: Denn pro Kopf fließen jedes Jahr gerade mal gut 50 Cent in die Dritte Welt. Im Etat vieler Ressorts steht, wenn es die Überschrift Entwicklungszusammenarbeit überhaupt noch gibt, eine Null. Dennoch will das Land einen neuen Anfang wagen. In einer Region, zu der vor 20 Jahren die ersten Kontakte geknüpft wurden.

Vor Ort am Tanganyikasee haben sich Hauk, Landtagsvizepräsidentin Christa Vossschulte, mehrere Abgeordnete und zahlreiche Dritte-Welt-Experten in den vergangenen Tagen einen Eindruck verschafft.

Der Zahnarztstuhl steht für vieles, zum Beispiel dafür, dass oft eher unpassende Geräte geliefert wurden. Der Wasserpumpe im Krankenhaus von Kayanza fehlt allein eine Dichtung. "Ein Kinderspiel bei uns", sagt Hauks Sprecherin Isabel Haug, "hier aber ein großes Problem." Weil niemand weiß, "wie das Ding auseinander- und zusammengebaut wird". Schon zu Beginn der Kooperation, waren Zweifel laut geworden, ob der richtige Weg beschritten wird.

"Es gab gar nichts", erinnert sich Waltraud Ulshöfer, Ex-Landtagsabgeordnete der Grünen, "es fehlte wirklich alles." Keine Tafeln oder auch nur Tische in den Schulen, keine Straßen, kein Gesundheitswesen, keine Energie. An der Versorgung mit letzterer waren damals heimische Unternehmer auf dem Weg in neue Märkte besonders interessiert. Geplant wurde ein großer Staudamm, heftig diskutiert: die Dimension der Anlage, vor allem auch wer sie betreiben sollte, wenn die Spezialisten aus Baden-Württemberg wieder daheim sind.

Dass wenig bis gar nichts geblieben ist vom Engagement früherer Jahre, liegt aber vor allem am Bürgerkrieg, der 1993 ausgebrochen war und viele Opfer kostete, vieles in Schutt und Asche legte - auch die zarten demokratischen Pflänzchen. Für Hauk steht fest, dass neue Projekte nur möglich werden, wenn vier Punkte unstrittig sind: "Demokratie, Menschenrechte, Freiheit, Friede." An den unsicheren Verhältnissen sind bereits zwei geplante Reisen gescheitert: Ursprünglich wollten Ministerpräsident Günther Oettinger und auch Finanzminister Willi Stächele (beide CDU) selbst nach Bujumbura. Umso größer sind Freude und Hoffnungen jetzt. "Große Delegation, große Erwartung", urteilt die Karlsruher Grünen-Abgeordnete Gisela Splett.

Splett war schon auf eigene Faust in Burundi, hat einen gelähmten Jungen im Krankenhaus besucht, der keinen Rollstuhl hat. Jetzt trifft sie ihn wieder. Er liegt noch immer, obwohl er sitzen könnte - für ihn gibt es keine Gymnastik. Immerhin, der Rollstuhl soll auf dem Wege sein. Von 250000 Euro für solche und andere Hilfe in Zukunft ist die Rede und davon, dass noch vor den für nächstes Jahr geplanten Wahlen der Austausch anlaufen könnte.

Drei Schwerpunkte sind vorstellbar: Landwirtschaft, Gesundheit und Bildung. Hauk will keine Versprechungen machen und zugleich doch Weichen stellen. "Wir prüfen, was möglich ist", sagt der er. Demnächst will im Kabinett berichten, auch von der Herzlichkeit in einem Land, das eigentlich von Verzweiflung beherrscht sein müsste.

Badisches Tagblatt, 2.03.2009

090302_BNN Südwest
BNN Südwest, 2.03.2009, Artikel als PDF

Sonntag Aktuell, Stuttgart/Ulm, 1.03.2009
Sonntag Aktuell, Stuttgart/Ulm, 1.03.2009, Artikel zum Download

Nach Ostafrika statt in den Fasching

Dieses Schild prangt am Handwerkerzentrum Kayanza, im Norden von Burundi.
Dieses Schild prangt am Handwerkerzentrum Kayanza, im Norden von Burundi.

Landtagsdelegation reist mit dem Segen des Bundespräsidenten nach Burundi .

Politik ist das Bohren dicker Bretter“– an dieses geflügelte Wort des Soziologen Max Weber fühlt sich vermutlich derzeit Gisela Splett erinnert. Die Karlsruher Landtagsabgeordnete der Grünen hatte am 6. März 2007 erstmals eine Anfrage an die Landesregierung gestellt, wie es denn um die – formal seit 1985 bestehende – Partnerschaft mit dem ostafrikanischen Burundi bestellt sei.

Jetzt, über Fasching, fliegt morgen eine 29-köpfige Delegation in den Acht-Millionen-Kleinstaat. Und das quasi sogar mit höchstem Segen: dem des Bundespräsidenten.

Splett hatte Horst Köhler im Oktober bei seinem Besuch in der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe einen von Straßenkindern in Burundi hergestellten Fußball überreicht. Die grüne Landtagsabgeordnete wollte damit auf die in den 80er- Jahren begonnenen und durch kriegerische Ereignisse in Burundi nach 1993 unterbrochenen Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und Ostafrika hinweisen und zudem „dem Bundespräsidenten für sein Engagement für Afrika danken“.

Das Staatsoberhaupt schien die Begegnung zunächst „zu den Akten gelegt“ zu haben, auf eine freundliche Erinnerung aus Karlsruhe hin schrieb er Anfang Februar einen Brief an die Landtagsabgeordnete. Er habe das Thema kürzlich in einem Gespräch mit Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) angesprochen, ließ Köhler wissen. Oettinger habe ihm versichert, dass die Landesregierung die Partnerschaft mit Burundi „weiter aktiv unterstützen wolle“. Damit scheinen sich die Anstrengungen der Karlsruher Landtagsabgeordneten nun auszuzahlen.

Angeführt wird die Delegationsreise, die schon seit Februar 2008 geplant und seitdem drei Mal verschoben wurde, von CDU-Agrarminister Peter Hauk. Die den gemeinsamen Landtagsbeschluss von Dezember 2007 für eine Wiederbelebung der Kontakte nach Burundi dem Anschein nach zunächst eher bremsende CDU stellt nun zahlenmäßig den größten Anteil der Delegation. Insgesamt sind acht Landtagsabgeordnete dabei, neben den CDU-Vertretern je eine Vertreterin der SPD, der Grünen und der FDP.

Das von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit (SEZ) ausgearbeitete Besuchsprogramm soll zuallererst in den Norden des Landes führen. In der Region Kayanza hatte Baden-Württemberg vor mittlerweile 18 Jahren ein Handwerkerzentrum errichten lassen. (Stefan Jehle)

Pforzheimer Zeitung, 19.02.2009

090127_BNN-Hardt
Badische Neueste Nachrichten, 27.01.2009

090121_Wochenblatt
Wochenblatt Karlsruhe, 21.01.2009, Artikel als PDF

20.01.2009 BNN
Badische Neueste Nachrichten, 20.01.2009, Artikel als PDF

090118_Boulevard_Baden
Boulevard Baden, 18.01.2009

16.01.09 BNN
Badische Neueste Nachrichten, 16.01.2009, Artikel als PDF

090114_BNN
Badische Neueste Nachrichten, 14.01.2009, Artikel als Download

01_09_Geolino
01/09 Geolino, Artikel als PDF

STZ

Stuttgarter Zeitung, 09.01.2009