burundikids e.V.
 
 

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Philipp Ziser von den burundikids im Interview bei WDR 5 Neugier genügt am 14.09.2016. Sendung verpasst? Beitrag hier nachhören →

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Ein Geschenk für die Zukunft

Ein Geschenk für die Zukunft

Ankole, Moringa oder Ziegenbock? Online auswählen, Bestellung ausdrucken, fertig! In unserem Geschenke-Shop.

Logo Bright Burundi Scholarship (BBS)
Das Bright Burundi Scholarship-Projekt will Jugendlichen in Burundi, denen aufgrund sozialer Nachteile die Hochschulbildung versperrt ist, Stipendien ermöglichen, die nach bestimmten Kriterien vergeben werden und ein hohes Maß an Eigenverantwortung – auch nach Beendigung des Studiums – voraussetzen. Mehr Infos über BBS und die Initiatoren Studieren ohne Grenzen e.V. gibt es hier.
Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, kann das über das burundikids-Spendenkonto, PayPal (Betreff BBS) oder über gofundme tun.


Dokumentation über die Projekte von burundikids – Ein Film von Djûke Stammeshaus

Neue Videos im burundikids youtube-Kanal. Schauen Sie doch mal rein...

Prospekt der Stiftung burundikids Schweiz

stiftung burundikids schweiz: unser Partner beim Bau der Klinik „Centre Medical Hippokrates“ und der Pädiatrie, deren Bau im Oktober 2013 startete. Das Prospekt der Stiftung bekommen Sie hier als PDF.
Zum Blog geht's hier.

Von den drei Modellen der Fototasche CAMSLINGER Streetomatic ist eine die Thomas Leuthard Edition, von der jeweils 10 EUR an unser Straßenkinderprojekt geht

Unterstützen Sie die Crowd-Funding Kampagne von COSYSPEED auf Indiegogo! Von den drei Modellen der Fototasche CAMSLINGER Streetomatic ist eine die Thomas Leuthard Edition, von der jeweils 10 EUR an unser Straßenkinderprojekt geht.

Der Happy-Clip aus Bujumbura
von den Studentinnen des Akilah-Instituts Burundi

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza.

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza. Cam Pillows können Sie bei Cosyspeed kaufen. Infos zur Herstellung der Cam Pillows und Portraits von den Schneiderinnen aus dem Centre Nyubahiriza gibt es hier.

"Yambu! I & II: Die Burundi-Tagebcher"von unserem Mitarbeiter Philipp Ziser. Taschenbuch, Verlag: BloggingBooks, Preis: je 24,80 Euro

"Yambu! Die Burundi-Tagebücher I+II"von unserem Mitarbeiter Philipp Ziser
Was als Freiwilligendienst in Burundi beginnt, entwickelt sich zu einem Vollzeitabenteuer im krisenerschütterten Ostafrika. Philipp Ziser, entsandt von der Kölner Hilfsorganisation burundikids, taucht ein in die Gesellschaft und Kultur eines Landes, das immer noch unter den Folgen des zehnjährigen Bürgerkriegs leidet. Hier gibt es die beiden Bücher: "Yambu! Das Burundi-Tagebuch"online! Bei facebook! Bei Amazon! Das eBook!
"Yambu II" (2. Band) bei Amazon! Das eBook! Oder direkt im burundikids-Büro in Köln.

Bilder und Geschichten einer Auszeit in Afrika von Barbara Braun

Bilder und Geschichten einer Auszeit in Afrika von Barbara Braun. Seit 2006 bereist sie als Backpackerin, Volontärin und Sprachschülerin immer wieder Afrika. Sie war auch in Burundi, um die Projekte von burundikids kennenzulernen, die sie seit 2009 als Fördermitglied unterstützt. Taschenbuch, Books on Demand 2013, ISBN 978-3-7322-4549-9, 25,80 €. 3,- € für jedes verkaufte Buch gehen an burundikids e.V. Das Buch kann im Buchhandel und online bestellt werden (www.buecher.de, www.ebook.de) oder direkt beim Verlag www.bod.de

burundikids-FAQ
Beinahe täglich erreichen uns Fragen zu Burundi aus ganz Deutschland, die meisten davon
von Kindern und Jugendlichen aus unseren Partnerschulen. Hier gibt es die Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen.

Das Partnerschulnetz unterstützt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Zusammenarbeit deutscher Schulen mit Schulen weltweit

Sie suchen als deutsche Schule eine Partnerschule im Ausland? Das Partnerschulnetz unterstützt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Zusammenarbeit deutscher Schulen mit Schulen weltweit. Unsere Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) ist jetzt auch angemeldet auf der Suche nach weiteren Partnerschulen.

Viele Schulen haben Hilfsprojekte zugunsten von burundikids e.V. und der Fondation Stamm in Burundi ins Leben gerufen. Es entstanden Schulpartnerschaften mit der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) in Bujumbura, Sponsorenläufe wurden organisiert, Feste gefeiert und Konzerte gegeben. Die Erlöse aus den Aktionen fließen direkt in die Projekte der Fondation Stamm.

Viele Schulen haben Hilfsprojekte zugunsten von burundikids e.V. und der Fondation Stamm in Burundi ins Leben gerufen.

unterstuetzung/firmen/beliya.html

beliya 1 Tasche = 1 Schuljahr für ein Kind in Afrika u.a. von burundikids: Das erste Designer-Taschen & Accessoires Label mit gutem Zweck in Deutschland: Jeder Kauf ermöglicht einem bedürftigen Kind in Afrika den Schulbesuch für ein Jahr. Das Besondere: Die Förderung ist ganz persönlich. Der Name des Kindes, welches die Unterstützung erhält, steht auf einem Reiseanhänger an der Tasche. Außerdem kann die Kundin „ihr“ Kind auf beliya.de kennenlernen und verfolgen.

burundikids bei...

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Aktuelles aus Burundi

burundikids Zweiter beim „WDR Kinderrechtepreis 2016“

Verleihung des WDR Kinderrechrepreis 2016: v.l.n.r: Valerie Weber, Tom Buhrow, Philipp Ziser, Martina Wziontek, Bettina Böttinger und Hannelore Kraft
v.l.n.r: Valerie Weber, Tom Buhrow, Philipp Ziser, Martina Wziontek, Bettina Böttinger und Hannelore Kraft

Für die Arbeit zugunsten Straßenkinder in Burundi und seinen Einsatz für die Kinderrechte hat burundikids den zweiten Platz beim „WDR Kinderrechtepreis 2016“ bekommen. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre vergeben. Unter allen Einreichungen entscheiden eine Fachjury und eine Kinderjury. Mit der Auszeichnung möchte die Jury deutlich machen, „dass Kinderrechte in allen Ländern dieser Welt gelten müssen.“ Bei der offiziellen Preisverleihung in Köln am 18. September haben Martina Wziontek, Philipp Ziser und Bettina Böttinger den 2. Preis für burundikids entgegengenommen. Hier zum Nachhören→

burundikids-Gründerin Martina Wziontek und Mitarbeiter Philipp Ziser im Interview mit dem Kölner Express. Zur Presseseite→

Vom Schützling zum Lieferanten

Aron mit Süsskartoffeln

Arons junges Leben war bislang eine Leidensgeschichte. Doch seinen Lebenswillen hat er nie verloren – dank vieler Menschen, die ihm zur Seite standen. Nach seinen lebensrettenden Operationen – ermöglicht durch eine engagierte Österreicherin – kam er in den sozialen Einrichtungen der burundikids unter. Er hatte Glück. Zwischenzeitlich ist Aron zu einem stolzen jungen Mann herangewachsen. Er hat geheiratet, einen Sohn, und bestellt Land, das seiner Familie die Nahrung zum Überleben sichert. Und nicht nur das: er wurde zum Lieferanten für die Kinderheime. Denn einen Teil seiner Ernte liefert er für die sozialen Einrichtungen ab, beispielsweise Süßkartoffeln (Foto).

Sie möchten junge Menschen wie Aron in Burundi unterstützen? Geht!

Diplome an der EPCM

Verena Stamm (li.) gratuliert einer Absolventin der EPCM
Verena Stamm (li.) gratuliert einer Absolventin der EPCM

Am 19. August war es soweit: die diesjährige Generation an der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) hat ihre Diplome entgegennehmen dürfen. Insgesamt wurden 86 Mädchen und Jungen mit dem „A2 Diplom“ ausgezeichnet, vergleichbar mit dem Fachabitur in Deutschland. Die Diplome gab es in den Sektionen PTA (pharmazeutisch-technischer Assistent), Laborassistenz, Krankenpflege und in Hotelfach-Tourismus. Bei den LaborantInnen war es außerdem die allererste Generation, die die vierjährige Ausbildung an der EPCM erfolgreich abgeschlossen hat. Die Hälfte aller AbsolventInnen sind Mädchen – damit spiegelt sich der Schwerpunkt wider, besonders Mädchen und junge Frauen in der Bildung und Ausbildung zu fördern. Mehr & zur Diashow...

Juristische Arbeit

Verena Stamm mit Juristin Odile
Verena Stamm mit Juristin Odile im Mutter-Kind-Heim

Bei der Arbeit mit Straßenkindern, sowie Kindern und Jugendlichen aus Problemfamilien und -milieus brauchen die KollegInnen vor Ort stets ein dickes Fell. Die Schicksale, die sie erfahren, sind nicht immer leicht zu verdauen. Im Vordergrund stehen soll natürlich eine Lösung des jeweiligen Problems, die die SozialarbeiterInnen, PsychologInnen und JuristInnen gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen und Familien erarbeiten und umsetzen.

In einem angespannten Klima, wie es in Burundi seit April 2015 herrscht, ist besonders die juristische Arbeit kein leichtes Unterfangen. Mussten sich die KollegInnen die vergangenen Jahre noch hauptsächlich um Anliegen kümmern wie Erbstreitigkeiten, Vaterschaftsanerkennungen und Beschaffung legaler Dokumente, so haben sich die Aufgaben seit einem Jahr verschärft. Besonders wichtig wurde der juristische Beistand für Minderjährige, die im Zusammenhang mit der aktuellen Krise verhaften worden sind und sich keine Anwälte leisten können. Viele von ihnen sind in Schwierigkeiten geraten mit Polizei und sogar Geheimdienst. Diesen Jugendlichen zu fairen Prozessen zu verhelfen und sie im Idealfall aus dem Gefängnis frei zu bekommen, sind primäre Ziele. Doch damit ist es nicht getan: viele benötigen zusätzlich medizinische Versorgung, soziale Betreuung und auch psychologische Behandlung.

Die Kindertagesstätten

Auch in der Kita gibt es Zeugnisse
Auch in der Kita gibt es Zeugnisse

In Kinama und Buterere, zwei ärmere Viertel der Hauptstadt Bujumbura, sind unsere Kindertagesstätten mehr als beliebt. Die Plätze sind stets alle belegt. Die Kids werden hier nämlich nicht nur betreut, sondern bekommen eine gute Vorbereitung auf die Grundschule. In Kinama sind es 66 Mädchen und Jungen, in Buterere sogar 163, jeweils aufgeteilt in mehrere Klassen nach Alter.

 

Die erste Generation schließt ab!

Die Schülersprecherin dankt im Namen der Jugendlichen
Die Schülersprecherin dankt im Namen der Jugendlichen

Im September 2013 nahem die ersten Jugendlichen ihre schulische Karriere an der Ecole Technique Omnis (ETO) auf. Die einen in Informatik und Instandhaltung, die anderen in Veterinärwesen. Drei Jahre später, im Juli 2016, ist es soweit: die erste Generation an der ETO absolviert die finalen Prüfungen und legt ihr Fachabitur ab. Zuerst ist das nur die Klasse der Informatiker. Die Veterinärausbildung dauert nämlich ein Jahr länger. Mehr & zur Diashow...

 

Zum Schuljahresende: Absolventen in den sozialen Einrichtungen

Zeugnisse gibt’s auch schon für die Kleinsten an der EPCM – hier die Kids im Kindergarten in freudiger Erwartung
Zeugnisse gibt’s auch schon für die Kleinsten an der EPCM – hier die Kids im Kindergarten in freudiger Erwartung

Für viele der Kinder und Jugendlichen in Burundi bedeuten die Ferien nicht das, was man zuerst meinen könnte. Arbeiten, Geld verdienen, die Familie unterstützen, lernen, das nächste Schuljahr vorbereiten, vielleicht umziehen oder einen neuen Schul-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatz suchen: auch in der schulfreien Sommerzeit ist einiges los. Zum Abschluss des Schuljahres 2015/16 hatte sich die Schulgemeinschaft an der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) zusammengefunden, um ihre Zeugnisse entgegen zu nehmen. Die EPCM im Viertel Kajaga, nordwestlich der Hauptstadt Bujumbura, ist die größte Schule der burundikids, die mit Kindergarten, Grundschule, Mittel- und Oberstufe die meisten SchülerInnen zählt (mehr als 900). Hier gab es dieses Jahr auch ein Novum: die erste Generation von Absolventen der Sektion Laborassistenz hat nach insgesamt vier Jahren Ausbildung ihre Diplome erhalten. Mehr...

Von der Theorie zur Praxis

Krankenpflegepraktikum

Seit Schuljahresbeginn haben die Klassen der Oberstufe der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) ihre Praktika absolvieren müssen. Mehrere Jahrgangsstufen der Krankenpflege, Laborassistenz, PTA (pharmazeutisch-technische AssistentInnen) und Hotelfach-Tourismus (über letztere haben wir bereits berichtet) duften in den Alltagsbetrieb von Gesundheitsstationen, Krankenhäusern, Apotheken und Labors nicht nur hineinschnuppern, sondern auch gleich tatkräftig mitarbeiten. Für die Mädchen und Jungen sind es ganz normale Arbeitstage, gemeinsam mit dem fest angestellten Personal. Mehr & zur Diashow...

Bald Diplome im Hotelfach

Während der praktischen Wochen schnuppern die SchülerInnen in alle Bereiche, hier: Restaurant und Service

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Der Juni war für die SchülerInnen von den Examen geprägt, natürlich auch an der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM). Zuvor hatten die Jugendlichen der Sektion Hotelfach-Tourismus noch ihre Praktika absolvieren müssen. Der diesjährige Abschlussjahrgang ist klein ausgefallen: elf Jugendliche werden bald ihr Diplom in den Händen halten. Umso größer sind natürlich ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Darunter auch zwei Jungs aus dem „Centre Birashoboka“ für ehemalige Straßenkinder. Mehr & zur Diashow...

Schutz für Kinder mit Albinismus

Kinder mit Albinismus in Kayanza

In Kayanza betreuen unsere Kollegen Kinder mit unterschiedlichen Schicksalen. Manchen von ihnen würde ansonsten nur das Leben auf der Straße bleiben. Andere wiederum müssten um ihr Leben fürchten: Mädchen und Jungen mit Albinismus.

Die lokale Organisation „Albinos sans frontières“ tritt für die Sensibilisierung der Bevölkerung zu diesem Thema ein. Albinismus sei ein genetischer Defekt und weder eine Behinderung, noch eine Krankheit. Laut derselben Organisation leben in Burundi etwa 1.000 Menschen mit Albinismus. Besonders gefährdet sind Kinder: Sie sind schutzlos denen ausgeliefert, die Jagd auf sie machen. Denn der Aberglaube ist weit verbreitet, dass der Einsatz ihrer Körperteile bei Ritualen einen besonderen Nutzen bringen würde. Mehr...

Mehr Platz für mehr SchülerInnen

Das Erdgeschoss des Erweiterungsbau der EPCM ist fertig

Bereits im April legten - vorerst - die Bauarbeiter zufrieden die Schaufeln, Leitern und Schraubenzieher nieder. Sie haben binnen weniger Monate Großes geschaffen: den Erweiterungsbau der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM). Zuerst wurde nun das Erdgeschoss gebaut, in dem sich ein Klassenzimmer, eine Schulküche und eine Aula befinden. Alle Scheiben sind in den Festern, die Elektrik funktioniert. Der neue Bau wurde bereits für die Schulfeier im Juli genutzt. Nun geht es weiter mit dem Obergeschoss. Dort entstehen weitere Klassenräume, eine Bibliothek und ein Computerraum. Gleichzeitig wird bereits das Inventar für das Erdgeschoss hergestellt - in der schuleigenen Schreinerei. Wir informieren weiterhin an dieser Stelle, wie sich der Bau entwickelt.

Verena und Thierry

Verena und Thierry

Die Leiterin vor Ort, Verena Stamm, schaut regelmäßig in den Projekten vorbei. Diesmal war sie im „Centre Médical Hippocrate“ (CMH), wo sie bei Thierry Nkurunziza in der hauseigenen Apotheke einen Stopp einlegte. Der arbeitet seit einigen Jahren im CMH, nachdem er an der „Ecole Polyalente Carolus Magnus“ seinen Abschluss in PTA (pharmazeutisch-technischer Assistent) abgelegt hatte. Im CMH wurde er von einem Apotheker eingewiesen, nun schmeißt er den Laden selbständig. Erfolgreich, ordentlich, wie Verena Stamm findet. In der Hand hält sie übrigens eine Medikamentenspende der action medeor.

Schnappschuss: Birashoboka

Japhet aus dem Strassenkinderheim Birashoboka der burundikids

Japhet wohnt in unserem Heim für Straßenkinder „Birashoboka“, wo er Teil der Trommler- und Tanzgruppe ist. Hier präsentiert er uns, was in Kirundi „ihembe ry’inka“ genannt wird, ein traditionelles Instrument. Außerdem trägt er die typisch traditionelle Tracht der Trommler Burundis in den Landesfarben. In den Händen hält er die Stöcke, mit denen die großen Trommeln geschlagen werden. Die Jungen haben die Möglichkeit, sich im „Centre Birashoboka“ kulturell auszubilden und werden darin gefördert.

Schulfest an der EPCM

Schulfest an der EPCM

Mit Unterstützung ihrer LehrerInnen, aber größtenteils in Eigenregie organisierten die SchülerInnen der Mittel- und Oberstufe der „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“ (EPCM) ein kulturelles Schulfest in Kajaga. Eingeladen war die ganze Schulgemeinschaft. Dabei präsentierten sie Tänze – traditionell und modern –, Theaterstücke, Gesang und Gedichte. Star des Tages waren natürlich die Trommler und Tänzer aus dem Zentrum „Birashoboka“, in dem Jungs allen Alters betreut werden – und die ebenfalls zur Schülerschaft der EPCM zählen. Bewegte Bilder gibt's in unserem Youtube-Kanal!

Internationaler Tag der Aufklärung über Albinismus

Junge mit Albinismus mit seinem Freund in Burundi
Foto © Benjamin Schilling

Am 13. Juni war der "Internationale Tag der Aufklärung über Albinismus". Noch immer sind Menschen mit Albinismus - insbesondere schutzlose Kinder - nicht sicher. Wir kümmern uns um Kinder und Jugendliche, die in Burundi um ihr Leben fürchten müssen - aufgrund von Aberglaube. Erst im April soll wieder ein kleines Mädchen Menschenjägern zum Opfer gefallen sein. Unsere KollegInnen von vor Ort schicken uns ein kleines Video mit einem Lied, gesungen von den Kindern in unserer Einrichtung in Kayanza: "Alle BurunderInnen sind Brüder und Schwestern" ... Passend, nicht nur für Menschen mit Albinismus, sondern für alle BurunderInnen in diesen schweren Zeiten. Das Video gibt's auf unserem Youtube-Kanal: https://youtu.be/RoD5kHsiXEk.

Hier gibt es mehr Infos zu unserer Einrichtung im Norden Burundis.
Film mit burundikids-Patin Bettina Böttinger in Burundi, Besuch in Kayanza (ab Minute 18'50")

Ständiger Begleiter: Hunger

unterernährter Säugling

Laut Statistiken, wie bspw. des „Welthunger-Index“, haben mehr als die Hälfte der Bevölkerung Burundis mit einem Problem zu kämpfen, von dem kaum jemand Notiz nimmt: Hunger, Mangel- und Unterernährung. Das chronische Problem hat auch Auswirkungen auf kommende Generationen: Frühgeburten und Babys mit viel zu geringem Gewicht sind keine Seltenheit, wie aktuell wieder ein konkreter Fall im Krankenhaus „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) belegt. Die Eltern des neugeborenen Mädchens, das gerade einmal 1.900 Gramm wog, leben in ärmsten Verhältnissen, tägliche Mahlzeiten sind Teil des Überlebenskampfs der jungen Eltern. Das Mädchen hat Glück, im CMH eine besondere Behandlung zu bekommen. Es wird leben. Mittlerweile ist die junge Familie wieder zu Hause, doch regelmäßige Untersuchungen im Krankenhaus sind erst einmal noch Pflicht.

Natürlich liegt es auf der Hand, auch langfristig etwas gegen das Problem der fehlenden Ernährungssicherheit zu unternehmen. Deshalb engagieren sich die burundikids auch in der Förderung landwirtschaftlicher Kooperativen und in der Entwicklung ländlichen Raums in Burundi.

Blick hinter die Kulissen

Besprechung zwischen Tag- und Nachtschicht

Der Service im Krankenhaus „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) wird von qualifiziertem Personal 24 Stunden an sieben Tagen die Woche sichergestellt. Das verlangt natürlich einiges an Organisation und Absprache. Hier ein Blick in die tägliche Besprechung zwischen dem Personal der Nachtschicht – zu dem übrigens auch Déo gehört, ein Junge, der im Straßenkinderheim groß wurde und eine Ausbildung zum Krankenpfleger absolvierte – und den KollegInnen, die am Tag arbeiten. PraktikantInnen der neben dem CMH gelegenen Schule „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“ (EPCM) dürfen mit dabei sein, um alle Abläufe in einem Krankenhaus zu lernen. Währenddessen sorgen die KollegInnen für die notwendige Hygiene und Sauberkeit. Und das mehrmals täglich.

Mehr Aufklärung erwünscht

Sprechstunde Familienplanung

Im Krankenhaus „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) wurde schon immer auf umfassende Gesundheit für die gesamte Familie wert gelegt. Dafür wurden die entsprechenden Bereiche wie Allgemeinmedizin, Operationsblock, Krankenzimmer, Labor, Apotheke, Gynäkologie und Pädiatrie eingerichtet. Immer eine Rolle spielte aber auch die Vorsorge, Aufklärung und Sensibilisierung der PatientInnen. Mehr...

 

 

Leid lindern: neue Einrichtung für Notversorgung

Kids in Burundi

Die Krise, die Burundi seit mehr als einem Jahr durchläuft, fordert zahlreiche Tribute. Leidtragend sind natürlich auch Kinder und Jugendliche. Vor allem diejenigen, die auch zuvor schon zu den Ärmsten der Gesellschaft gezählt hatten. Auch ohne die aktuelle politische Krise war ihr Leben eine Misere. Laut Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, ist die Hälfte der rund 270.000 Flüchtlinge in den Lagern in Tansania, Ruanda und in der Demokratischen Republik Kongo minderjährig. Nicht vergessen werden sollten jedoch auch diejenigen, die noch im Land sind. Für viele geht der (den Umständen entsprechend) normale Alltag weiter mit Schulbesuch oder Ausbildung. Nicht jedoch für alle: viele persönliche Schicksale sind Folgen der aktuellen Krise, die andere verschuldet haben. Es sind Mädchen und Jungen aus den ärmsten Stadtteilen Bujumburas, die ins Kreuzfeuer, zwischen die Fronten oder unbegründet ins Visier der Behörden gerieten.

Aus der Not heraus hat unser Partner vor Ort, die Fondation Stamm, ein neues schützendes Umfeld für Kinder geschaffen, die direkt von der Krise betroffen sind und unter den unterschiedlichen Folgen zu leiden haben. Einige von ihnen wissen schlichtweg nicht mehr, wohin sie gehen können, andere haben schwere Traumata oder physische Verletzungen.

Aus Sicherheit für die Kinder und Jugendlichen werden wir keine Details der Unterkunft veröffentlichen. burundikids e.V. wird ab sofort die neue Einrichtung nach Möglichkeit unterstützen. Für die Mädchen und Jungen soll die Grundversorgung sichergestellt werden: Schutz, tägliche Mahlzeiten, medizinische und psychologische Behandlung, soziale Betreuung und rechtlicher Beistand.

Bitte helfen Sie mit!

Dokumentation über die Fondation Stamm in Burundi – Ein Film von Djûke Stammeshaus

Die niederländische Filmemacherin Djûke Stammeshaus machte einen Film über die Projekte der Fondation Stamm und der burundikids. Sie besuchte ein Straßenkinder-Projekt der burundikids, die Schule EPCM, das Kinderheim Kayanza, in dem auch Kinder mit Albinismus leben, das Mutter-Kind-Heim, Agrar- und Infrastrukturprojekte - und natürlich auch Verena Stamm.

Deutschkurs

Der Deutschclub an der EPCM

In Burundi fehlt es an Schulen. Und an LehrerInnen. Wenn beides vorhanden ist, fehlt es trotzdem häufig am nötigen Geld, das Schulmaterial zu bezahlen. Aber wenn alles da ist, und sich die Eltern Schule tatsächlich leisten können, dann tun die SchülerInnen auch alles dafür, dass diese rare Chance nicht ungenutzt bleibt. Der Lernwille ist und bleibt ungebrochen, trotz – oder gerade wegen? – der aktuell schwierigen Lage in Burundi.

Zusätzliche Angebote zum normalen Schulalltag sind sehr beliebt. Montfort Ngendakumana, ein relativ neuer Kollege an der „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“ (EPCM) hat in diesem Schuljahr einen neuen Club für SchülerInnen angeboten: Deutsch lernen. Weiter & zur Diashow...

Infografik zur Lage in Burundi

Humanitarian Snapshot UNOCHI

Die UNOCHA (United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs) hat eine aktuelle Infografik zur Lage in Burundi und den Flüchtlingen aus Burundi veröffentlicht. Hier geht es zum Download der Grafik.

 

 

 

 

Zur Situation in Burundi

Die Situation in Burundi ist nach wie vor angespannt und schwierig. Täglich verschwinden vor allem männliche Jugendliche. Der Staat schürt Auseinandersetzungen zwischen Hutu und Tutsi, um den politischen Konflikt zu ethnifizieren.

Wie ist die Lage vor Ort für die KollegInnen in Bujumbura, insbesondere für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die KollegInnen, die in den Projekten arbeiten? Im Landesinneren scheinen die Projekte von der politischen Situation nach wie vor unberührt. Die KollegInnen können regelmäßig zur Arbeit, die Schulen, Heime, Ausbildungsstätten sind zu keiner Zeit bedroht. In der Hauptstadt sieht das etwas anders aus. Zu ihrer Sicherheit holt der Krankenwagen des Krankenhauses „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) je nach Sicherheitslage die MitarbeiterInnen morgens in der Stadt ab und bringt sie abends wieder nach Hause. Die Sicherheitslage muss jeden Tag von neuem beurteilt werden.

Für die über 900 SchülerInnen der Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) läuft der Schulbetrieb normal weiter. Der Erweiterungsbau der EPCM steht kurz vor der Fertigstellung, mit dem Innenausbau wurde bereits begonnen. Es soll mehr Platz entstehen für weitere Schulklassen, eine Bibliothek, ein Computerraum, eine ordentliche Schul- und Lehrküche und ein Veranstaltungsraum für kulturelle Events.

Die Gegend um das Fondation-Stamm-Büro wird von Militärs bewacht, weil der staatliche Radiosender in der Nähe ist; jeder muss sich täglich ausweisen und erklären. Das Personal des Büros, das alle Aktivitäten in Burundi koordiniert, hat aufgrund der problematischen Sicherheitslage seine Öffnungs- und Arbeitszeiten geändert. Die KollegInnen machen keine große Mittagspause mehr, sondern arbeiten von morgens bis nachmittags durch. Dafür gehen sie ein wenig früher nach Hause, um noch vor Einbruch der Dunkelheit (in der Regel wird es in Burundi immer um 18 Uhr dunkel) bei ihren Familien sein zu können. Es ist nämlich zu diesen Uhrzeiten nicht sicher, immer einen Bus zu erwischen. Noch dazu sind nächtlich Schüsse und Granatexplosionen zu hören. In einige Viertel der Stadt, die nach wie vor als Hochburg der Demonstrationen gelten, fahren keine Busse. Die KollegInnen, die in diesen Vierteln ihren Wohnsitz haben, müssen frühzeitig aussteigen und den Rest zu Fuß zurücklegen.

Deutlich spürbar seien jedoch die wirtschaftlichen Auswirkungen in Burundi. Vor allem Lebensmittel werden in der Hauptstadt Bujumbura extrem teuer. Das trifft fast jede Familie und insbesondere natürlich die Kinderheime. Ein Kilo Reis stieg im Preis auf 1.600 burundische Francs (fast ein Euro), Bohnen kosten in der schlechtesten Qualität 1.400 FBU, Zwiebeln 2.500 FBU (ca. 1,50 Euro), Palmöl 2.400 FBU pro Liter.

Mehr Infos zur Lage in Burundi finden Sie hier.

Aktivitäten in Deutschland

Vereinspatin aktiv: Bettina Böttinger im NDR

Bettina Böttinger in der Sendung DAS!
Foto: Screenshot NDR

Unsere Vereinspatin Bettina Böttinger war im NDR eingeladen zur Sendung „DAS!“. Dabei hatte sie die Möglichkeit, auch über Burundi und ihr Engagement für die burundikids zu sprechen (ab Minute 36‘40“).

Übrigens konnte Bettina Böttinger erst kürzlich einen runden Geburtstag feiern. Dazu noch einen herzlichen Glückwunsch! Und das Beste: sie hat zugunsten des guten Zwecks auf Geburtstagsgeschenke verzichtet und ihre Gäste gebeten, an burundikids zu spenden. Dem sind viele nachgekommen. Eine tolle Aktion! Danke an Bettina Böttinger und „DAS!“-Moderatorin Bettina Tietjen und ihr Team!

SchülerInnen von Haubinda engagieren sich weiter

Die „burundikids-Gilde“ der Hermann-Lietz-Schule Haubinda (Thüringen)

Die „burundikids-Gilde“ der Hermann-Lietz-Schule Haubinda (Thüringen) hat sich zu Beginn des neuen Schuljahres neu zusammengefunden, da einige „Altgediente“ die Schule inzwischen verlassen haben. Nachdem die engagierte Truppe im vergangenen Schuljahr die burundikids monatlich mit den Spenden von SchülerInnen und LehrerInnen unterstützen konnte, suchte sie nun nach neuen Ideen. Erste Aktion gleich zu Schuljahresbeginn im September: ein Frühstücksbasar, mit über 300 Euro Erlös an burundikids! Im November planen die SchülerInnen, fair gehandelte Schokolade zu verkaufen. Anfang Dezember soll außerdem ein Weihnachtsmarkt an der Schule stattfinden. Natürlich werden auch dort die burundikids vertreten sein. Mehr...

burundikids beim „African Summer“

Philipp Ziser von den burundikids
Philipp Ziser von den burundikids

Die burundikids waren mit der Arbeitsgruppe Karlsruhe am 13. und 14. August zum ersten Mal beim „African Summer“ in Rülzheim (Rheinland-Pfalz) mit dabei. Auf dem Gelände der Straußenfarm Mhou hatte der Verein lebenswert e.V. zum Ausstellen, Informieren und Mitfeiern geladen. Die burundikids präsentierten sich mit einem Informationsstand, an dem sie auch Produkte aus den Einrichtungen in Burundi anboten. Burundi wurde beim „African Summer“ zum allerersten Mal präsentiert.

Dank an einen Pionier: die Hauptschule Kall

Im Jahr 2006: Martina Wziontek, Schülersprecherin Konstanze Weier-Crampen und Schulleiter Josef Mertens
Im Jahr 2006: Martina Wziontek, Schülersprecherin Konstanze Weier-Crampen und Schulleiter Josef Mertens

Aufgrund der landesweiten gesellschafts- und schulpolitischen Veränderungen, besonders der vergangenen fünf Jahre, endete der Schulbetrieb der Hauptschule Kall (HSK), Nordrhein-Westfalen, zum Schuljahrsende 2015/16. Auf eine für SchülerInnen, LehrerInnen und burundikids-Mitglieder erfolgreiche Zusammenarbeit und Partnerschaft von mehr als zehn Jahren blicken wir sehr dankbar zurück.

Auf der Suche nach einem ins Schulprofil passenden Hilfsprojekt lernten die Lehrerinnen Beate Bertrams und Gabriele Hahn im Sommer 2005 burundikids und Vereinsgründerin Martina Wziontek kennen; bereits wenige Monate später, im Januar 2006, wurde mit einem großen Schulfest in Kall die Partnerschaft zwischen burundikids und der HSK besiegelt. Mehr...

Burundi als Schwerpunkt beim „Afrika Festival“

Gisela Splett informierte über die Projekte in Burundi

Das jährlich stattfindende „Afrika Festival“ in Tübingen (Baden-Württemberg) hatte dieses Jahr den Schwerpunkt auf Burundi gelegt. Mit vor Ort präsentierten sich deshalb auch die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), die die offizielle Länderpartnerschaft mit Burundi betreut, das für die Entwicklungszusammenarbeit des Landes zuständige Staatsministerium, das den offiziell zur Partnerschaft gehörigen burundischen Kaffee zur Verköstigung anbot, und zahlreiche Vertreter der burundischen Diaspora, die in Deutschland leben. Als Partnerorganisation waren die burundikids mit dabei. Die Arbeitsgruppe Karlsruhe – diesmal mit Staatssekretärin Gisela Splett und burundikids-Mitarbeiter Philipp Ziser – informierte sonntags am Infostand über Burundi und die Projekte vor Ort. Besonders gut kamen bei den Besuchern die kleinen Stoffherzen aus dem Mütterheim an.

Kleine ganz groß!

Auch in diesem Jahr hat Karola Döme zugunsten von burundikids e.V. das schon traditionelle Minitraber-Turnier ausgerichtet

Auch in diesem Jahr hat Karola Döme zugunsten von burundikids e.V. das schon traditionelle Minitraber-Turnier ausgerichtet. Dieses Mal trafen sich Klein und Groß auf der Trabrennbahn in Dinslaken. Regenschauer und kurze Gewitter konnten den Akteuren nichts anhaben! In unterschiedlichen (Alters-)klassen trabten Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihren Sulkies um Plätze und Preise. Der Erlös aus Startgeldern, Losverkauf und Barspenden für die burundikids beträgt 2.826,00€, die bk-Chefin Martina dankend entgegennahm.

Danke für euren Einsatz!

 

burundikids im Unterricht / Spendenlauf

De drei Schülerinnen Lisa, Lea und Emily (Foto, mit Alexa Stelkens-Klein und burundikids-Mitarbeiter Philipp Ziser)

Drei Schülerinnen an der Karlsruher Merkur Akademie (M.A.I.) haben sich burundikids e.V. als Thema für ihre Abschlussarbeit ausgesucht. Angeregt hatten sie dazu mitunter auch ihre Lehrerin Anne Wick und die ehemalige M.A.I.-Lehrerin Alexa Stelkens-Klein, ehrenamtliche Helferin der burundikids in Karlsruhe.

In einem das gesamte Schuljahr begleitenden Prozess haben die drei Schülerinnen Lisa, Lea und Emily (Foto, mit Alexa Stelkens-Klein und burundikids-Mitarbeiter Philipp Ziser) recherchiert, burundikids interviewt, eine schriftliche Arbeit abgeliefert und ein eigenes Projekt organisiert: einen Spendenlauf für die Partnerschule in Burundi. Weiter...

Von Nairobi über Karlsruhe nach Bujumbura

Zu Gast war die Truppe des Hope Theatre Nairobi, zusammen mit dem Refugee Hope Theatre aus Stuttgart

Ein Bühnenbild aus unserem Zentrum für Straßenkinder in Bujumbura, ein Schauspiel-Ensemble aus Kenia und ein weiteres aus Stuttgart mit eritreischen Schauspielern, und als Gastgeber die Europäische Schule Karlsruhe (ESK): bunt war der Abend am 24. April in der Karlsruher Waldstadt allemal. Zu Gast war die Truppe des Hope Theatre Nairobi, zusammen mit dem Refugee Hope Theatre aus Stuttgart, mit dem Programm „Fair Africa“ und politischem Poptheater aus Ostafrika. Unterstützt wurde die Kooperation übrigens auch vom Staatsministerium Baden-Württemberg als Beitrag zur Partnerschaft mit Burundi.

ESK-Direktor Daniel Gassner begrüßte das Publikum und die Gäste, darunter auch PolitikerInnen aus Karlsruhe und Stuttgart. Einleitend gab es anschließend ein paar Worte von unserem Mitarbeiter Philipp Ziser, da burundikids zusammen mit der ESK als Gastgeber des Abends auftrat. Weiter...

Workshop in Konstanz

Die SchülerInnen aus den Konstanzer Schulen konnten schließlich bei der Abschlussveranstaltung vor Publikum zeigen, was sie beim Workshop über Burundi gelernt haben

Das „Junge Theater Konstanz“ hat mit „Gibt es in Afrika eigentlich einen Frühling?“ im April die Afrikatage organisiert. Konkret sind das mehrtägige Workshops gewesen an Konstanzer Schulen, Jugendzentren und anderen Institutionen im Rahmen des Programms „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“.

Die burundikids waren mit von der Partie und lieferten bei einem der Workshops den Input zum baden-württembergischen Partnerland in Ostafrika. Denis Ponomarenko vom Theater Konstanz erarbeitete dann mit den Mädchen und Jungen, die sich für „Burundi? Wer oder was ist das?“ entschieden hatten, ein kleines Theaterstück zu Alltagsszenen aus Burundi. Die SchülerInnen aus den Konstanzer Schulen konnten schließlich bei der Abschlussveranstaltung vor Publikum zeigen, was sie beim Workshop über Burundi gelernt haben.

Zuerst das Fasten, dann die Waffeln

Waffeln für burundikids

Fast schon Tradition hat die jährliche Fastenaktion der Kinder und LehrerInnen der „Grüngürtelschule“ in Köln. Dabei legen die Kids zwischen Karneval und Ostern bei Seite, was sie eigentlich für Süßes ausgeben würden. Die Spende geht dann an die burundikids. Quasi eine Solidaritätsbekundung der Kölner Mädchen und Jungen. Die Klasse 3c setzte diesmal mit ihren Lehrerinnen noch einen obendrauf: Waffeln gab es für alle, natürlich zum Kaufen, und der Erlös ging mit in den Topf nach Burundi.

Die burundikids sagen danke!

 

Neue Kooperationspartner

Logo vivo international e.V. und Studieren ohne Grenzen

Zum neuen Jahr hat sich burundikids mit gleich zwei neuen Partnern zusammengetan: vivo international e.V. und Studieren ohne Grenzen e.V.

Mit vivo, ein Verein, der sich auf psychologische Arbeit spezialisiert hat, verstärkt burundikids sein Engagement zugunsten von Straßenkindern in der burundischen Hauptstadt Bujumbura. Mehr dazu…

Mit Studieren ohne Grenzen arbeiten wir an einem Stipendienprogramm, das den Zugang zu Hochschulbildung in Burundi gerechter gestalten soll. Mehr dazu…

Für beide Projekte benötigen wir noch Unterstützung. Sie können helfen, mit einer Spende oder als Fördermitglied. Schreiben Sie uns: buero-remove this text-@burundikids.org.

Spende an die burundikids beim „Tag der offenen Tür“

Daniel Gassner, Direktor der ESK, mit einer freudigen Nachricht an die burundikids - stellvertreten hier durch unseren Mitarbeiter Philipp Ziser (re.) (Foto: Corina Neuer-Veit)
Daniel Gassner, Direktor der ESK, mit einer freudigen Nachricht an die burundikids - vertreten hier durch unseren Mitarbeiter Philipp Ziser (re.) (Foto: Corina Neuer-Veit)

Einen Spendenscheck in Höhe von 4.420 Euro übergab Daniel Gassner, Direktor der Europäischen Schule Karlsruhe (ESK), beim „Tag der offenen Tür“ in der ESK am vergangenen Samstag an burundikids-Mitarbeiter Philipp Ziser. Der informierte beim „Open Day“ über die Aktivitäten an der ESK-Partnerschule „Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM)“ in Burundi. Die Burundi-Gruppe der ESK präsentierte Produkte von den Partnern aus Ostafrika, von denen die meisten von Jugendlichen in den Ausbildungsprojekten hergestellt werden. Weiter & zur Diashow...

 

Fleißige Helfer und Synergien

v.l.n.r. Alexa Stelkens-Klein, Ursula Grass und Anne Ziser von der Arbeitsgruppe burundikids Karlsruhe

Zugunsten der Flüchtlingshilfe Eggenstein-Leopoldshafen (Baden-Württemberg) haben engagierte Mitglieder der örtlichen SPD und die Veranstalter des „Freundeskreises“ einen besonderen Samstagnachmittag im Jugendhaus ausgerichtet. Für die Kinder aus aller Herren Länder kam ein Clown, tagsüber wurden Kuchen und Kaffee gegen Spenden abgegeben, ebenso wie Fleisch und Wurst vom Grill. Abends spielte eine Band – ebenfalls ohne Gage – zugunsten des Benefiztags. Die Karlsruher Gruppe der burundikids wurde ebenfalls eingeladen, sich mit dem Infostand und Produkten aus den Einrichtungen in Burundi zu präsentieren. „Wir schaffen hier Synergien“, sagt burundikids-Mitarbeiter Philipp Ziser. „Es sollte immer vermittelt werden, dass nicht nur hierzulande eine Flüchtlingshilfe stattfinden, sondern auch Flucht verhindert werden muss. Da liegt unser Ansatz: in einer Perspektive im eigenen Land.“

Die Karlsruher Gruppe unterstützt die burundikids bei mehreren Veranstaltungen im Jahr. Lust mitzumachen? Kontaktieren Sie uns: buero-remove this text-@burundikids.org. Wir brauchen helfende Hände!

Blick über den Tellerrand

Mit der Spende unterstützt der Schulverbund Ubstadt-Weiher die Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus in Bujumbura

Kurz vor den Faschingsferien reisten die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen am Schulverbund Ubstadt-Weiher ins 6.000 Kilometer entfernte Burundi. Zumindest virtuell: Unser Mitarbeiter Philipp erzählte von seinem achtjährigen Einsatz und den Bildungsprojekten im baden-württembergischen Partnerland. Grund für den Besuch war eine Spende von 700 Euro, die der Schulverbund an burundikids übergeben konnte. Der Betrag stammt aus dem Erlös des traditionellen Adventsbasars der Schule, der immer humanitären Projekten zugutekommen soll. Philipp gab einen Überblick über die „Afrika-Klischees“ in den Köpfen vieler und verdeutlichte eindrucksvoll die Herausforderungen und Chancen der Kinder in Burundi.

Im Anschluss an den einstündigen Vortrag war noch ausreichend Zeit für die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler. Seine Fotos haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Natürlich soll man sein Leben leben, wo man ist, und auch ausgelassen feiern dürfen. Aber ab und zu an andere zu denken, tut niemandem von uns weh“, sagte Philipp abschließend. Eine Haltung, die Schulleiter Jörg Weber und sein Lehrerkollegium nur bekräftigen können.

Mit der Spende unterstützt der Schulverbund Ubstadt-Weiher die Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus in Bujumbura.