burundikids e.V.

Ein Geschenk für die Zukunft

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Logo Bright Burundi Scholarship (BBS)
Das Bright Burundi Scholarship-Projekt will Jugendlichen in Burundi, denen aufgrund sozialer Nachteile die Hochschulbildung versperrt ist, Stipendien ermöglichen, die nach bestimmten Kriterien vergeben werden und ein hohes Maß an Eigenverantwortung – auch nach Beendigung des Studiums – voraussetzen. Mehr Infos über BBS gibt es hier. Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, kann das über das burundikids-Spendenkonto, PayPal (Betreff BBS) oder über gofundme tun.

Fr. 01.12.2017 16:00 Uhr
Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt am Humboldt-Gymnasium Karlsruhe

Humboldt-Gymnasium Karlsruhe
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Fr. 08.12.2017 20:00 Uhr
Bilder-Vortag

Amahoro! Burundi

Kreuzkirche Wittichenau
Kreuzkirche Wittichenau
Kirchplatz 1
02977 Wittichenau
 
 

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Philipp Ziser von den burundikids im Interview bei WDR 5 Neugier genügt am 14.09.2016. Sendung verpasst? Beitrag hier nachhören →

burundikids e.V. ist Freund der Kinderrechte
burundikids ist "Freund der Kinderrechte". Als "Erwachsener Freund" des World's Children's Prize zeigen wir als Organisation, dass wir uns für die Rechte von Kindern einsetzen.


Dokumentation über die Projekte von burundikids – Ein Film von Djûke Stammeshaus

Neue Videos im burundikids youtube-Kanal. Schauen Sie doch mal rein...

Prospekt der Stiftung burundikids Schweiz

stiftung burundikids schweiz: unser Partner beim Bau der Klinik „Centre Medical Hippokrates“ und der Pädiatrie, deren Bau im Oktober 2013 startete. Das Prospekt der Stiftung bekommen Sie hier als PDF.
Zum Blog geht's hier.

Der Happy-Clip aus Bujumbura
von den Studentinnen des Akilah-Instituts Burundi

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza.

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza. Cam Pillows können Sie bei Cosyspeed kaufen. Infos zur Herstellung der Cam Pillows und Portraits von den Schneiderinnen aus dem Centre Nyubahiriza gibt es hier.

"Yambu! I & II: Die Burundi-Tagebcher"von unserem Mitarbeiter Philipp Ziser. Taschenbuch, Verlag: BloggingBooks, Preis: je 24,80 Euro

"Yambu! Die Burundi-Tagebücher I+II"von unserem Mitarbeiter Philipp Ziser
Was als Freiwilligendienst in Burundi beginnt, entwickelt sich zu einem Vollzeitabenteuer im krisenerschütterten Ostafrika. Philipp Ziser, entsandt von der Kölner Hilfsorganisation burundikids, taucht ein in die Gesellschaft und Kultur eines Landes, das immer noch unter den Folgen des zehnjährigen Bürgerkriegs leidet. Hier gibt es die beiden Bücher: "Yambu! Das Burundi-Tagebuch"online! Bei facebook! Bei buch7! Das eBook!
"Yambu II" (2. Band) bei buch7! Das eBook! Oder direkt im burundikids-Büro in Köln.

Bilder und Geschichten einer Auszeit in Afrika von Barbara Braun

Bilder und Geschichten einer Auszeit in Afrika von Barbara Braun. Seit 2006 bereist sie als Backpackerin, Volontärin und Sprachschülerin immer wieder Afrika. Sie war auch in Burundi, um die Projekte von burundikids kennenzulernen, die sie seit 2009 als Fördermitglied unterstützt. Taschenbuch, Books on Demand 2013, ISBN 978-3732245499, 25,80 €. 3,- € für jedes verkaufte Buch gehen an burundikids e.V. Das Buch kann im Buchhandel und online bestellt werden (buch7.de) oder direkt beim Verlag www.bod.de

burundikids-FAQ
Beinahe täglich erreichen uns Fragen zu Burundi aus ganz Deutschland, die meisten davon
von Kindern und Jugendlichen aus unseren Partnerschulen. Hier gibt es die Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen.

Das Partnerschulnetz unterstützt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Zusammenarbeit deutscher Schulen mit Schulen weltweit

Sie suchen als deutsche Schule eine Partnerschule im Ausland? Das Partnerschulnetz unterstützt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Zusammenarbeit deutscher Schulen mit Schulen weltweit. Unsere Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) ist jetzt auch angemeldet auf der Suche nach weiteren Partnerschulen.

Viele Schulen haben Hilfsprojekte zugunsten von burundikids e.V. und der Fondation Stamm in Burundi ins Leben gerufen. Es entstanden Schulpartnerschaften mit der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) in Bujumbura, Sponsorenläufe wurden organisiert, Feste gefeiert und Konzerte gegeben. Die Erlöse aus den Aktionen fließen direkt in die Projekte der Fondation Stamm.

Viele Schulen haben Hilfsprojekte zugunsten von burundikids e.V. und der Fondation Stamm in Burundi ins Leben gerufen.

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beliya 1 Tasche = 1 Schuljahr für ein Kind in Afrika u.a. von burundikids: Das erste Designer-Taschen & Accessoires Label mit gutem Zweck in Deutschland: Jeder Kauf ermöglicht einem bedürftigen Kind in Afrika den Schulbesuch für ein Jahr. Das Besondere: Die Förderung ist ganz persönlich. Der Name des Kindes, welches die Unterstützung erhält, steht auf einem Reiseanhänger an der Tasche. Außerdem kann die Kundin „ihr“ Kind auf beliya.de kennenlernen und verfolgen.

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Aktuelles aus Burundi

Verene Stamm bei der Verleihung

Bundeverdienstkreuz für Verena Stamm-Ndorimana

In Anerkennung ihrer „besonderen Verdienste“ hat unsere Projektleiterin in Burundi, Verena Stamm-Ndorimana, das „Verdienstkreuz am Bande“ erhalten. Während der Feier zum Jahrestag des Falls der Berliner Mauer am 9. November hat der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Burundi, Thomas Strieder, vor geladenen Gästen die Auszeichnung vorgenommen. Der Orden wurde ihr verliehen für die ehrenamtliche Arbeit, die Verena Stamm-Ndorimana mit der lokalen burundischen Hilfs- und Entwicklungsorganisation „Fondation Stamm“ (Stiftung Stamm) seit den 1990er Jahren leistet.

Symbol der Einheit von Deutschland und Burundi

Unter den geladenen Gästen waren Burundis Außenminister, Alain Aimé Nyamitwe, einige Botschafter, darunter die RepräsentantInnen der USA, Frankreich, Belgien, China, Russland und der Europäischen Union sowie VertreterInnen internationaler und nationaler Nichtregierungs- und Entwicklungsorganisationen.

„Die Auszeichnung kam für mich total überraschend“, sagt Verena Stamm-Ndorimana überwältigt und sichtlich ergriffen. Dabei kam sie zum richtigen Zeitpunkt: Stamm-Ndorimana und ihre KollegInnen schöpften daraus neuen Optimismus und Zuversicht für ihre nicht immer leichte Arbeit. „An Herausforderungen mangelt es nie“, gibt Stamm-Ndorimana zu, „aber Wertschätzungen wie diese zeigen uns, dass alle Anstrengungen, die wir für Burundis Bevölkerung unternehmen, es auch wert sind“. Die Auszeichnung sei für sie auch das Symbol der Einheit von Deutschland und Burundi, die Stamm-Ndorimana privat und beruflich verkörpere. Burundi ist offizielles Partnerland Baden-Württembergs.

Mitten im Bürgerkrieg: Einsatz für Menschen in Not

Verene Stamm bei der Verleihung

Mit Tränen in den Augen dankte sie in einer Ansprache ihrem Ehemann Benoit Ndorimana, mit dem sie Ende 1972 nach Burundi gekommen war, nachdem sie in Wiesbaden geheiratet hatten und sie ihm in seine Heimat gefolgt war. Ndorimana war zum Studium nach Deutschland gekommen, als Stamm Krankenpflege studierte.

Gemeinsam bauten sie ihr Leben in der ostafrikanischen Republik auf, als 1993 der Bürgerkrieg zwischen den Hutu und Tutsi ausbrach. Der Konflikt sollte über zehn Jahre dauern und das Land tief spalten. Während der Wirren des Bürgerkriegs gründete Stamm die „Fondation Stamm“, um Flüchtlingen, Straßenkindern, Opfern sexueller Gewalt und Kindern in Not helfen zu können, ungeachtet ihrer Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion oder Ethnie. Seitdem hat sich die Initiative zu einer mittelgroßen, professionellen Hilfs- und Entwicklungsorganisation mit 170 lokalen MitarbeiterInnen entwickelt, die in den Domänen Kinder- und Frauenrechte, Gesundheit, Bildung und Umweltschutz aktiv ist.

Für sie habe auch der Tag der Ordensverleihung symbolische Bedeutung: als Kind eines ostdeutschen Vaters und einer westdeutschen Mutter war Verena Stamm in Duisburg zur Welt gekommen, ehe die Familie nach Wiesbaden umzog. Sie kenne also sehr gut „die verheerenden Folgen, die sichtbare Mauern aus Stein und unsichtbare Mauern in den Köpfen anrichten“ könnten.

Die burundikids sind seit 2003 permanenter Partner der Fondation Stamm und unterstützt die Bildungs- und Gesundheitsprojekte. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Mädchen und Frauen.

Das Bundesverdienstkreuz ist die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland.

Der etwas andere Arbeitsweg

Überqueren eines Flusses

Viele unserer KollegInnen in Burundi nehmen während ihrer Arbeit für das Gemeinwohl täglich einige Hürden auf sich. Vor allem die SozialarbeiterInnen und PsychologInnen, die sich um Straßenkinder kümmern und die Kinder und Jugendlichen in ihre Heimatorte begleiten. Um die Kontakte mit den jeweiligen Familien herzustellen, ist meistens eine Reise bis ins Innerste Burundis notwendig. Vielerorts fahren keine Busse mehr – und noch nicht einmal mehr Motorrad- oder Fahrradtaxis.

Welche Abenteuer unsere KollegInnen dabei erleben, lassen unsere Fotos nur erahnen. Ob glitschige Baumstämme als „Brücke“ über Flüsse oder sogar die Inanspruchnahme menschlicher „Fähren“, die mit dem Personentransport ihren Lebensunterhalt verdienen – wir haben jedenfalls größten Respekt.

Mehr Qualität in der medizinischen Versorgung

Eine Mutter nach der Geburt

Eine gute medizinische Versorgung ist in Burundi keine Selbstverständlichkeit. Vielerorts mangelt es sogar schon an der Basis. Laut des aktuellen Berichts zur menschlichen Entwicklung (Human Development Report) des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) kommen in Burundi gerade einmal drei Ärzte auf 100.000 Einwohner. In Deutschland sind es fast 400. Hinzu kommt, dass sich viele Menschen die medizinische Versorgung gar nicht leisten können. Obwohl manchmal nur kleine Beträge notwendig sind, um Schlimmstes zu verhindern. → Weiterlesen

Neuer Lebensabschnitt

Auf der Arbeitssuche oder Studienplatz

Erst kürzlich haben sie ihr Diplom bekommen für den Abschluss ihrer langen und erfolgreichen Schullaufbahn an der „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“ (EPCM). Doch wie überall: Zeit zum Ausruhen bleibt nicht wirklich. Egal ob Arbeitssuche oder Bewerbung für ein Studium – in jedem Fall muss eine aussagekräftige Bewerbungsmappe her. Kernstück dieser ist natürlich der Lebenslauf.

Damit der auch ordentlich verfasst und in Form gebracht wird, bekommen die Jugendlichen, die von den burundikids unterstützt werden, auch hierbei eine professionelle Anleitung. Im Büro der Fondation Stamm, unserem lokalen Partner, haben sich die KollegInnen kürzlich einiger Jugendlicher angenommen und ihnen beim Erstellen der wichtigen Bewerbungsdokumente unter die Arme gegriffen. Dann muss es ja klappen mit der Anstellung oder dem Studium.

Fließend Wasser für die Technikerschule ETEE

ETEE

Fließend Wasser in Haus oder Wohnung zählt in Burundi zu den Luxusgütern. Selbst viele schulische Einrichtungen haben keinen Wasseranschluss. Oftmals muss das Wasser in Kanistern und über viele Kilometer herbei geschafft werden. Besonders in abgelegenen Gegenden wie die Kommune Ruhororo, die in der nördlichen Provinz Ngozi liegt. Hier befindet sich die Technikerschule „Ecole Technique de l’Education Environnementale“, kurz ETEE, der Fondation Stamm. → Weiterlesen

Diplomiert und qualifiziert

Absolventen

Noch im September wurde an der „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“ (EPCM) die Vergabe der Abschlussdiplome feierlich zelebriert. 103 Jugendliche in vier Sektionen durften stolz in die Kameras lächeln, ihr Diplom in der Hand und stolze Familien hinter sich. Sie haben ihren Abschluss „A2“, vergleichbar mit einem Fachabitur in Deutschland, in der Tasche und sind damit für den Arbeitsmarkt qualifiziert – oder wahlweise für ein Studium in PTA (pharmazeutisch-technischer Assistent), Laborassistenz, Krankenpflege oder in Hotelfach-Tourismus. → Weiterlesen

Diplomiert in Gitega

ETO

62 stolze Gesichter gab es kürzlich an der Technikerschule Ecole Technique Omnis (ETO) in Gitega, in Burundis Landesmitte. Dort haben nämlich die AbsolventInnen des vergangenen Schuljahres ihre Diplome bekommen, die sie für den Arbeitsmarkt oder aber für ein Studium qualifizieren. 21 Mädchen und Jungen der Sektion Veterinärwesen nahmen nach vier Jahren Ausbildung ihr Zeugnis entgegen. Aus der Sektion Informatik/Maintenance waren es 41 Jugendliche. Mit dabei ist auch ein Jugendlicher, der dank eines Ausbildungsstipendiums an der ETO lernen konnte. Zur Feier des Tages wurde die Schulgemeinschaft samt Eltern zu einem kleinen Umtrunk in der ETO eingeladen.

Zur Fortbildung in Deutschland

Janvier, Justin und Eveliyne am Flughafen

Die beiden LehrerkollegInnen Evelyne Ndayishimiye und Justin Ndikumana (siehe "Zur Fortbildung nach Deutschland ") sind zwischenzeitlich gut in Deutschland angekommen. Anfang Oktober hatten sie sich auf die lange Reise gemacht. Am Frankfurter Flughafen wurden sie von unseren Kollegen Janvier Cishahayo, ein Burunder, der schon lange in Deutschland lebt und Mitglied der Burundi-Projektgruppe bei Boehringer Ingelheim ist, und Dr. Peter Häufel, ebenfalls von der Burundi-Gruppe und Hauptinitiator der Fortbildung, in Empfang genommen – mit dicken Winterjacken.

„Alle haben sich gut in den Apartments eingerichtet und fühlen sich wohl – bis auf das nasskalte und sehr wechselhafte Wetter“, schreibt unser ehrenamtlicher Mitarbeiter Häufel nach dem Bezug der Unterkünfte, die von Boehringer Ingelheim während der Fortbildung kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die Kamera zur Dokumentation ihrer Arbeit – ein Geschenk unseres Partners Cosyspeed – und zwei Laptops für die Ausbildung wurden bereits übergeben. „Internet und Skype sind installiert“, versichert Häufel, damit die beiden Kontakt mit den Familien halten können. Schließlich werden Evelyne und Justin bis Dezember in Deutschland bleiben. Geschont werden sie dabei nicht werden, zahlreiche Inhalte warten auf sie: Elektrotechnik, Pneumatik, Elektromechanik, Solar… Janvier wird die beiden burundischen KollegInnen die gesamte Zeit über begleiten.

Ein Treffen mit alten Bekannten gab es auch schon: ein Besuch bei Familie Kiesel stand auf dem Programm. Die beiden Zahnärzte, Vater Wolfgang und Tochter Christine, waren 2014 in Burundi und hatten im Centre Médical Hippocrate (CMH) praktiziert.

Aus den Schulen

ETO
ETO

Nicht nur, dass es immer noch viel zu wenige Schulen gibt in Burundi. Auch die Qualität der Lehre lässt leider viel zu oft zu wünschen übrig. Erst kürzlich hat das burundische Bildungsministerium zahlreiche Schuldirektionen ermahnt, für besseren Unterricht zu sorgen. Einige DirektorInnen haben die schlechten Ergebnisse ihrer SchülerInnen sogar direkt den Job gekostet. Das Gesundheitsministerium hat seinerseits zahlreiche private Schulen im Gesundheitsbereich suspendiert oder ganz geschlossen aufgrund gravierender Mängel bei Ausstattung oder Personal (burundikids hatte berichtet). → Weiterlesen

Alltag im Mutter-Kind-Heim

Eine Mutter mit ihren Kindern

Die großen Sommerferien sind vorbei und auch in Burundi müssen die SchülerInnen zurück, die Schulbank drücken. Das gilt auch für einige der Mädchen, die im „Centre Nyubahiriza!“ unterkommen. Viele der Mädchen bekommen nämlich hier nicht nur ein geschütztes Umfeld – sondern auch die Möglichkeit, ihren Schulbesuch fortzusetzen und damit ihre Zukunft und die ihrer Kinder zu planen. → Weiterlesen

EPCM: Aktuell (fast) einzige zugängliche Privatschule im Gesundheitssektor

Die Schüler!

Aktuell wurden in Burundi viele Privatschulen im Gesundheitsbereich vom zuständigen Gesundheitsministerium suspendiert, drei davon sogar geschlossen aufgrund großer Mängel bei Personal, Ausstattung und Qualität. Die Suspendierung würde erst wieder aufgehoben, wenn die beanstandeten Mängel behoben seien. Die Entscheidung sei vom Gesundheitsministerium nach mehreren Inspektionen getroffen worden, wie die Zeitung IWACU berichtet. → Weiterlesen

Container unterwegs

Der Container beim Aufladen

Ein Container mit Ausstattung für ein technologisches Labor, weiteren Laborgeräten und Ausrüstungsgegenständen für eine neue Lehrwerkstatt in Burundi ist auf seine große Reise gegangen. Erreichen wird er seinen Bestimmungsort in ein paar Monaten. Währenddessen werden die beiden burundischen Lehrkräfte, die für dieselben Werkstätten verantwortlich sein werden, zur Fortbildung nach Deutschland kommen.

Das Vorhaben gelang dank vieler fleißiger Helfer, allen voran unserem ehrenamtlicher Mitarbeiter Dr. Peter Häufel und dem Burundi-Projektteam der Firma Boehringer Ingelheim, sowie natürlich den zahlreichen Sachspendern und Kooperationspartnern. Den Transport finanziert unsere Partnerorganisation Human Help Network e.V.

Und Häufel nimmt bereits den nächsten Container mit wertvoller Ausstattung in Angriff.

Zur Fortbildung nach Deutschland

Die Lehrer bei der Fortbildung

In Kooperation mit unserem langjährigen Partner, Boehringer Ingelheim, und insbesondere Dank einer Burundi-Projektgruppe aus dortigen MitarbeiterInnen und Ehemaligen gehen wir das nächste Vorhaben an: eine Fortbildung für zwei Lehrkräfte in Deutschland. Einer davon ist Justin Ndikumana, unser Co-Rektor der Ecole Technique Omnis (ETO) in Gitega. Die zweite Kollegin, Evelyne Ndayishimiye, ist neu im Team vor Ort.

Mit beiden haben wir große Pläne. Inhalte der Schulungen, die hauptsächlich in Ingelheim und Mainz stattfinden, werden die Vermittlung von Grundlagen in der Elektrotechnik, mechanische Grundoperationen und das Bedienen von Pharmazeutischen Anlagen sein. Geplant ist außerdem mit weiteren Kooperationspartnern eine Fortbildung in Solartechnik.

Um den rund acht Wochen Fortbildung gut folgen zu können und auch um sich im deutschen Alltag ein wenig zurechtzufinden, werden die beiden derzeit einem intensiven Deutschkurs zur Vorbereitung unterzogen. Ein weiterer Kollege vor Ort, der selbst in Deutschland studiert hatte und der jedes Jahr an der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) einen Deutsch-Club für SchülerInnen anbietet, kümmert sich um den Unterricht, bis es dann im Oktober in den Flieger gen Deutschland geht.

Mehr Infos bald!

Déos Erfolgsgeschichte

Déo Hatungimana am arbeiten

Selbst die härtesten Schicksalsschläge und die noch so aussichtsloseste Situation im Leben hatten ihn nicht zum Aufgeben zwingen können: Déo. Von klein auf hatte er es nicht leicht. Er kam in die Obhut der sozialen Einrichtungen der burundikids für Straßenkinder, wo er versorgt werden konnte und vor allem: wo wieder zur Schule ging. Seine Chance hatte er sofort begriffen, seine Noten konnten sich sehen lassen. 2014 schließlich ein kleiner Traum, der in Erfüllung ging: Déo machte seinen Abschluss an der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM). Stolz hielt er sein Diplom in den Händen, das ihm die Qualifikation als Krankenpfleger bescheinigt.

Im Centre Médical Hippocrate (CMH) absolvierte er ein Praktikum, um sein Wissen auf den Prüfstand zu stellen. Daraufhin folgte die Festanstellung, weil man von ihm begeistert war, wie er sich um seine PatientInnen kümmert. Und drei Jahre später, im Juli 2017, folgte schließlich auch das private Glück: Déo hat mit seiner Liebsten den Bund fürs Leben geschlossen.

Damit meistert Déo nicht nur sein eigenes Leben und das seiner jungen Familie. Er wird gleichzeitig zu einem positiven Vorbild für viele, die nach ihm kommen. Denn jetzt im September bekommt die nächste Generation von AbsolventInnen ihre Diplome an der EPCM.

Unter KünstlerInnen

Das Theater Konstanz an der EPCM

In den Sommermonaten war eine Gruppe des Theaters Konstanz zu Gast in Bujumbura, Burundis Hauptstadt. Bei einem mehrtätigen Workshop arbeiteten die Baden-Württemberger und Barundi an den Fragen „Was ist komisch?“, „Worüber können wir lachen?“ und „Gibt es eine gemeinsame, die Grenzen der Kontinente überschreitende Sprache des Humors?“. Zum einen arbeiteten sie mit professionellen burundischen SchauspielerInnen. Zum anderen gingen sie an die Schule „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“ (EPCM), um dort mit SchülerInnen und LehrerInnen – allen voran von der schuleigenen Theater-Gruppe – zu arbeiten.→ Weiterlesen

Trommeltraining

Trommeltraining an der EPCM

Wer Burundis berühmte Trommel „Ingoma“ schlägt, erzählt eine Geschichte. Jeder Schlag, jede Bewegung, jeder Tanz zum Rhythmus hat eine Bedeutung. Die Trommeln sind nicht nur eine sehr alte Tradition, die (mindestens) bis in Burundis Königreich zurückreicht. Seit November 2014 ist der rituelle Tanz der königlichen Trommel außerdem von der UNESCO auf die Liste des „dringend erhaltungsbedürftigen immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen worden. An Feiertagen und zur Begrüßung wichtiger Besucher wird getrommelt und getanzt. → Weiterlesen

Zurück an der Schule

PTA Labor an der EPCM

Für die StudentInnen des Institut National de Santé Publique (INSP), Sektion Pharmazie, geht es zurück in die Schule – und zwar in die EPCM der burundikids. Da das dortige Schullabor bestens ausgestattet ist (nach Expertenmeinung das am besten ausgestattete Labor Burundis), hat die Schulleitung einen Kooperationsvertrag mit dem Institut geschlossen. Gegen einen Beitrag für die Schulkasse können die StudentInnen die Gerätschaften an der EPCM nutzen – für Praktika und Abschlussarbeiten. → Weiterlesen

„Zeugnisse“ schon im Kindergarten

Beurteilung von den Kindergärtnerinnen

Ein Mädchen, das die Kindertagesstätte „Duhinduke“ besucht, heißt Kenthia (Foto). Kenthia lässt sich von ihrer Beinlähmung nicht abbringen und gibt alles in der Vorschule. Mit Erfolg – sie zählt zu den eifrigsten und besten ihrer Klasse → Weiterlesen

 

 

Sie ist fertig: die EPCM hat nun drei Schulgebäude

Die Schule EPCM ist nun fertig und besteht aus drei Schulgebäuden
Foto: Markus Raub

Lange hat es gedauert, bis die burundikids den kompletten Schulbau der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) endgültig abschließen konnten. Doch nun ist es vollbracht: Das dritte und damit letzte Gebäude der EPCM steht in vollem Glanz. Geschaffen wurden neue Klassenzimmer, eine Aula, eine Bibliothek mit Möglichkeit zur Lektüre vor Ort, ein neuer Computerraum und ein kleines Büro für die Schulleitung. Bereits Ende 2016 war das Erdgeschoss eingeweiht worden bei der Abschlussfeier der damaligen AbsolventInnen. Auch wurden dort bereits Veranstaltungen für Erwachsenenfortbildung organisiert. Zum Schulfest vor ein paar Wochen konnte dann das Obergeschoss als Zuschauertribüne mitgenutzt werden. Zwischenzeitlich sind die Räume komplett ausgestattet und die Bibliothek mit Büchern bestückt. Mehr als 900 Mädchen und Jungen besuchen die EPCM. Die meisten kommen aus armen Familien im ländlichen Umfeld.

Immer beliebter: Die Kindertagesstätte „Duhinduke“

Jamila mit ihren vier Kindern

Die Kindertagesstätte „Duhinduke“ im Armenviertel Buterere im nördlichen Teil der Hauptstadt Bujumbura erfreut sich seit ihrer Gründung vor ein paar Jahren größter Beliebtheit. Zuletzt musste ein größeres Haus her, um auch alle Kinder betreuen zu können, die angemeldet wurden. Zwei Mütter meldeten sich nun zu Wort. → Weiterlesen

 

 

Kürzere Schulwege für die Kleinsten

Dank einer neuen Kooperation kann ein neues Vorschulgebäude in der Siedlung Gatumba gebaut werden, wo viele der Familien wohnen, die ihre Kinder auf die EPCM schicken

Kilometerlange Schulwege sind in Burundi keine Seltenheit. Auch die Kinder, die die Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) in Kajaga besuchen, etwa 15 Kilometer außerhalb der Hauptstadt Bujumbura und nahe der kongolesischen Grenze, nehmen teilweise sehr lange Wege auf sich. Ein Umstand, den die burundikids jetzt beheben wollen. Aus mehreren Gründen wird die Vorschule nun aus dem EPCM-Komplex ausgelagert.

Dank einer neuen Kooperation kann ein neues Vorschulgebäude in der Siedlung Gatumba gebaut werden, wo viele der Familien wohnen, die ihre Kinder auf die EPCM schicken. Vor allem für die kleinen Kinder ist eine Vorschule quasi „vor dem Haus“ eine große Erleichterung und die Eltern müssen nicht mehr bangen, wenn die Kinder entlang der Straße in die Schule laufen müssen. Administrativ läuft die Vorschule jedoch unter dem Dach der EPCM, um keine neuen Verwaltungskosten zu verursachen.

Zum ersten Mal am See

Die kleinen Mädchen und Jungen unserer Kindertagesstätte im Armenviertel Buterere haben gemeinsam mit ihren Betreuerinnen einen Ausflug zum Strand des Tanganyikasees unternommen

Für viele von ihnen war es das erste Mal, dass sie ein so großes Gewässer sehen und erleben konnten. Die kleinen Mädchen und Jungen unserer Kindertagesstätte im Armenviertel Buterere haben gemeinsam mit ihren Betreuerinnen einen Ausflug zum Strand des Tanganyikasees unternommen. Ins Wasser durften sie nicht – aus Sicherheitsgründen. Aber am Strand toben und zumindest die Füßchen ins Wasser strecken, das war drin.

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Bericht über Praktika

Nach ihrem Praktikum müssen die SchülerInnen einen Bericht verfassen, den sie dann vor einer Jury in der Schule – und vor ihren MitschülerInnen – präsentieren müssen.

Die SchülerInnen der Technikerschule Ecole Technique Omnis (ETO) in Gitega absolvieren im Laufe ihrer Schullaufbahn mehrere Praktika. Einerseits bekommen die Jugendlichen dadurch einen konkreten Einblick in den Alltag unterschiedlicher Berufe. Andererseits werden dadurch die Verbindungen zwischen der ETO und den in Gitega ansässigen Betrieben und Wirtschaftszweigen gefestigt. Nach dem Praktikum müssen die SchülerInnen einen Bericht verfassen, den sie dann vor einer Jury in der Schule – und vor ihren MitschülerInnen – präsentieren müssen. Aktuell traf das auf 22 künftige AbsolventInnen im Veterinärwesen zu, sowie auf 45 der Sektion Informatik.

Schulfest an der Technikerschule ETO

Die Verantwortlichen der Technikerschule in Gitega, Ecole Technique Omnis (ETO), haben ein Fest für die SchülerInnen, das Lehrerkollegium und die Elterngemeinschaft organisiert. Um die Bewirtung der Gäste mit Getränken kümmerten sich die SchülerInnen selbst, zusammen mit ihren LehrerInnen.

Die Verantwortlichen der Technikerschule in Gitega, Ecole Technique Omnis (ETO), haben ein Fest für die SchülerInnen, das Lehrerkollegium und die Elterngemeinschaft organisiert. Um die Bewirtung der Gäste mit Getränken kümmerten sich die SchülerInnen selbst, zusammen mit ihren LehrerInnen. Eingeladen hatte man auch die Direktionen benachbarter Schulen, um die „gute Nachbarschaft“ zu pflegen. Weiterlesen und zur Diashow...

Schule oder Ausbildung?

Den SchülerInnen der 9. Klasse in Burundi stellte sich die Frage, ob sie weiter die Schule besuchen oder eine Ausbildung beginnen werden: Ende Juni mussten sie landesweit den Test „Concours National“ schreiben.

Den SchülerInnen der 9. Klasse in Burundi stellte sich die Frage, ob sie weiter die Schule besuchen oder eine Ausbildung beginnen werden: Ende Juni mussten sie landesweit den Test „Concours National“ schreiben. Eine Art Zwischenprüfung, die festlegt, ob einE SchülerIn auf eine weiterführende Schule gehen darf oder den Weg einer praktischen Ausbildung einschlagen wird. Auch an der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) mussten die Mädchen und Jungen sich nun wieder diesem Test unterziehen. Die Ergebnisse werden erst in einigen Wochen erwartet. Egal, welchen Weg die Jugendlichen letztlich nehmen werden: burundikids wird ihnen mit einem breit gefächerten Programm und Angeboten zur Seite stehen.

Vernetzung im Gesundheitssektor

Leiterin des CMH, Dr. Béatrice, bei einer Konsultation
Die Leiterin des CMH, Dr. Béatrice, bei einer Konsultation

Zu einer guten medizinischen Versorgung gehört auch, dass sich die unterschiedlichen Einrichtungen und Akteure untereinander vernetzen. Das Centre Médical Hippocrate (CMH) kommt dieser Aufgabe nach und kooperiert mit unterschiedlichen Institutionen wie Kliniken, Gesundheitszentren, ÄrztInnen, Universitäten und Ministerien. Erst kürzlich brachte Patientin Patricia ihre kleine Tochter im Centre de santé von Gatumba unter, einem Dorf in der Nähe des CMH und unweit der kongolesischen Grenze. Diese einfachen „Gesundheitszentren“ sind in der Regel nur mit dem Notwendigsten ausgestattet und transferieren ihre PatientInnen für weitergehende oder komplexere Behandlungen an die besser ausgestatteten Krankenhäuser. Patricia wurde an das CMH verwiesen, weil es nach der Geburt offensichtlich Komplikationen gegeben hatte, bei denen die junge Mutter sehr viel Blut verlor. Weiterlesen...

Die lieben (Lehrer-)KollegInnen

Schnappschuss aus dem Lehrerzimmer der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM)

Kleiner Schnappschuss aus dem Lehrerzimmer der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM). Rund 60 burundische Lehrkräfte arbeiten an der Schule in allen Sektionen – vom Kindergarten, über Grundschule und Mittelstufe bis hin zur Oberstufe, die mit dem Abitur abgeschlossen wird. Sie alle verhelfen über 900 SchülerInnen zum schulischen Erfolg. Die EPCM hat einen ausgezeichneten Ruf, ist aber auch – oder vielleicht gerade deswegen – bekannt für ihre strenge Lehre. Wer hier abschließt, hat anschließend gute Karten auf dem Arbeitsmarkt oder für einen Platz an der Uni.

Aus dem Alltag des CMH in Kajaga

Kürzlich freuten sich die Hebammen im CMH: Zwillinge erblickten das Licht.
Kürzlich freuten sich die Hebammen im CMH: Zwillinge erblickten das Licht

Das Centre Médical Hippocrate (CMH) ist seit 2010 Anlaufstelle für PatientInnen mit kleineren und größeren – manchmal auch riesengroßen – gesundheitlichen Problemen. Im potenziellen Einzugsgebiet wohnen schätzungsweise 80.000 Menschen. Seit das CMH 2011 um eine Gynäkologie und 2013 um eine Pädiatrie erweitert wurde, steigen die PatientInnenzahlen. Der gute Ruf kommt – natürlich neben den guten medizinischen Leistungen und der guten Ausstattung – auch von der Hygiene, auf die im Krankenhaus besonders geachtet wird. Wir haben dem Personal über die Schulter geschaut und geben einen kleinen Einblick in den Alltag des CMH und in die Herausforderungen der Menschen, die das Krankenhaus aufsuchen. Weiterlesen...

PflegeschülerInnen im Praktikum

Im aktuellen Schuljahr lernen 31 Mädchen und Jungen im 4. – und damit letzten – Jahr ihrer Krankenpflegeausbildung an der EPCM. Seit April sind sie allesamt im Praktikum im Krankenhaus von Mpanda, einige Kilometer entfernt von der Schule.

Insgesamt 24 Wochen Praktikum müssen die künftigen AbsolventInnen im Fachbereich Krankenpflege der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) allein im letzten Jahr ihrer Ausbildung vorweisen können. Damit nicht jedeR SchülerIn den Praktikumsplatz selbst suchen muss, hat die EPCM Kooperationsverträge mit einigen Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen.

Im aktuellen Schuljahr lernen 31 Mädchen und Jungen im 4. – und damit letzten – Jahr ihrer Krankenpflegeausbildung an der EPCM. Seit April sind sie allesamt im Praktikum im Krankenhaus von Mpanda, einige Kilometer entfernt von der Schule. Regelmäßig besucht werden die Jugendlichen an ihren Einsatzstellen von ihren Lehrern und Koordinatoren der Praktika, Emmanuel Ndayikengurukiye und Oscar Hamenyimana. Weiterlesen und zur Diashow...

Nadège – Erfolgreich dank Stipendium

Dank eines Lehrers aus Deutschland, der bereit war, ein Ausbildungsstipendium zu finanzieren, konnte Nadège weiter lernen

Dass sie seit einigen Jahren ein Stipendium bekommt, weiß Nadège mehr als zu schätzen. Schon als sie noch auf der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) war, fiel sie ihrem Lehrer aufgrund besonders guter schulischer Leistungen auf. Doch irgendwann ging es ihr schlecht und Nadèges schulische Leistung litt darunter. Das war der Grund, der jungen Schülerin, die bei einer Verwandten groß geworden war, unter die Arme zu greifen. Dank eines Lehrers aus Deutschland, der bereit war, ein Ausbildungsstipendium zu finanzieren, konnte Nadège weiter lernen.

Nach erfolgreich bestandener 10. Klasse ging Nadège von der EPCM ab und wechselte auf ein Gymnasium mit Internat in Gitega, das „Lycée St. Thérèse“ mit Fachrichtung Telekommunikation. Der größte Dank für das Stipendium: besonders gute Noten und zwar kontinuierlich. In diesem Schuljahr hat Nadège bereits über 85% der Notenpunkte erreicht. Im Rest des Schuljahres dürfte deshalb nicht mehr viel schiefgehen. Zurzeit, den ganzen Monat Mai, absolviert sie ein Praktikum. Im Juni und Juli stehen dann die Examen des Schuljahresendes an. Es ist zugleich Nadèges letztes Schuljahr.

Im Sommer wird sie ihr Abitur ablegen. Was danach kommt? Am liebsten würde sie studieren.

Von der Begeisterung, Deutsch zu lernen

Deutschkurs an der ETO in Gitega

Seit der neue Kollege Montfort Ngendakumana an unserer Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) unterrichtet, gibt es dort den Deutsch-Club. Ngendakumana war selbst zum Studium in Deutschland gewesen, wo er sich die Sprache angeeignet hatte. Als er in einem Versuch den Club der deutschen Sprache an der EPCM anbot, war er erstaunt über den großen Andrang bei seinen SchülerInnen. Fortan treffen sich die Jugendlichen freitagnachmittags nach dem Unterricht und lernen deutsche Konversation. Die Begeisterung für die deutsche Sprache schwappte nun offensichtlich zu den KollegInnen an der Ecole Technique Omnis (ETO) in Gitega über. Weiterlesen...

Kooperation mit Deutsche Cleft Kinderhilfe

Mutter mit ihrem Kind, das an einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte leidet, nach der erfolgreichen OP

Über die erneute Kooperation mit den KollegInnen von Cleft aus Freiburg haben wir berichtet. Jetzt hat uns das Cleft-Team Fotos aus Uganda geschickt – mit den PatientInnen aus Burundi. Alle litten an Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und sind nun erfolgreich operiert worden. Zu den Fotos...

 

 

 

Philipp Ziser – Ein Leben für Burundi

domradio.de, 7.03.2017: Philipp Ziser – Ein Leben für Burundi (55:28 Min.)
burundikids e.V. Mitarbeiter Philipp berichtet über die acht Jahre, die er in Burundi verbracht hat und sein andauerndes Engagement für Burundi von Deutschland aus.

Weitere Interviews und Beiträge über burundikids gibt es unter Film, TV und Radio.

PTA-Fortbildung für mehr Qualität

Die Teilnehmer der PTA-Fortbildung mit ihren Zertifikaten

Die jungen, zukünftigen PTA der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) haben eine über den normalen Lehrplan hinausgehende Fortbildung bekommen: Standards in der Medikamentenherstellung. Vor einigen Jahren schon hatte Laborleiter Emmanuel Ndayikengurukiye diese Fortbildung an der Schule eingeführt. Seitdem nimmt er sich pro Schuljahr drei Tage Zeit, dieses besondere Wissen an die SchülerInnen weiterzugeben. Für die Teilnahme am Seminar gibt es ein extra Zertifikat. Ndayikengurukiye selbst war vor einigen Jahren von Partnern nach Deutschland eingeladen worden, wo er selbst Fortbildungen besuchte. Die EPCM nördlich von Bujumbura ist seit 2008 und bis heute die einzige Schule in Burundi, die eine PTA-Ausbildung anbietet.

Leben mit Albinismus

Kayanza in Burundi: unge im Teenageralter hält ein kleines Kind mit Albinismus auf dem Arm
Im Heim in Kayanza leben Kinder mit und ohne Albinismus

Das Zentrum in Kayanza ist für viele seiner BewohnerInnen nicht nur ein schützendes Umfeld, sondern vielleicht die einzige Chance. 14 Kinder und Jugendliche, einige davon mit Albinismus, leben derzeit in dem kleinen Häuschen in Burundis Norden, unweit der ruandischen Grenze. Zwei weitere Jugendliche sind dort zum Jahresende ausgezogen – wir unterstützen sie weiterhin bei ihrem Schulbesuch.

Die meisten Kids sind gut in der Schule. Ein Schüler hat im Abschlusszeugnis zum ersten Trimesters des laufenden Schuljahres sogar eine Note von 92 Prozentpunkten erreicht – besser geht es fast nicht.

Juristische Arbeit

Verena Stamm mit Juristin Odile
Verena Stamm mit Juristin Odile im Mutter-Kind-Heim

Bei der Arbeit mit Straßenkindern, sowie Kindern und Jugendlichen aus Problemfamilien und -milieus brauchen die KollegInnen vor Ort stets ein dickes Fell. Die Schicksale, die sie erfahren, sind nicht immer leicht zu verdauen. Im Vordergrund stehen soll natürlich eine Lösung des jeweiligen Problems, die die SozialarbeiterInnen, PsychologInnen und JuristInnen gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen und Familien erarbeiten und umsetzen.

In einem angespannten Klima, wie es in Burundi seit April 2015 herrscht, ist besonders die juristische Arbeit kein leichtes Unterfangen. Mussten sich die KollegInnen die vergangenen Jahre noch hauptsächlich um Anliegen kümmern wie Erbstreitigkeiten, Vaterschaftsanerkennungen und Beschaffung legaler Dokumente, so haben sich die Aufgaben seit einem Jahr verschärft. Besonders wichtig wurde der juristische Beistand für Minderjährige, die im Zusammenhang mit der aktuellen Krise verhaften worden sind und sich keine Anwälte leisten können. Viele von ihnen sind in Schwierigkeiten geraten mit Polizei und sogar Geheimdienst. Diesen Jugendlichen zu fairen Prozessen zu verhelfen und sie im Idealfall aus dem Gefängnis frei zu bekommen, sind primäre Ziele. Doch damit ist es nicht getan: viele benötigen zusätzlich medizinische Versorgung, soziale Betreuung und auch psychologische Behandlung.

Dokumentation über die Fondation Stamm in Burundi – Ein Film von Djûke Stammeshaus

Die niederländische Filmemacherin Djûke Stammeshaus machte einen Film über die Projekte der Fondation Stamm und der burundikids. Sie besuchte ein Straßenkinder-Projekt der burundikids, die Schule EPCM, das Kinderheim Kayanza, in dem auch Kinder mit Albinismus leben, das Mutter-Kind-Heim, Agrar- und Infrastrukturprojekte - und natürlich auch Verena Stamm.

Zur Situation in Burundi

Die Situation in Burundi ist nach wie vor angespannt und schwierig. Täglich verschwinden vor allem männliche Jugendliche. Der Staat schürt Auseinandersetzungen zwischen Hutu und Tutsi, um den politischen Konflikt zu ethnifizieren.

Wie ist die Lage vor Ort für die KollegInnen in Bujumbura, insbesondere für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die KollegInnen, die in den Projekten arbeiten? Im Landesinneren scheinen die Projekte von der politischen Situation nach wie vor unberührt. Die KollegInnen können regelmäßig zur Arbeit, die Schulen, Heime, Ausbildungsstätten sind zu keiner Zeit bedroht. In der Hauptstadt sieht das etwas anders aus. Zu ihrer Sicherheit holt der Krankenwagen des Krankenhauses „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) je nach Sicherheitslage die MitarbeiterInnen morgens in der Stadt ab und bringt sie abends wieder nach Hause. Die Sicherheitslage muss jeden Tag von neuem beurteilt werden.

Für die über 900 SchülerInnen der Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) läuft der Schulbetrieb normal weiter. Der Erweiterungsbau der EPCM steht kurz vor der Fertigstellung, mit dem Innenausbau wurde bereits begonnen. Es soll mehr Platz entstehen für weitere Schulklassen, eine Bibliothek, ein Computerraum, eine ordentliche Schul- und Lehrküche und ein Veranstaltungsraum für kulturelle Events.

Die Gegend um das Fondation-Stamm-Büro wird von Militärs bewacht, weil der staatliche Radiosender in der Nähe ist; jeder muss sich täglich ausweisen und erklären. Das Personal des Büros, das alle Aktivitäten in Burundi koordiniert, hat aufgrund der problematischen Sicherheitslage seine Öffnungs- und Arbeitszeiten geändert. Die KollegInnen machen keine große Mittagspause mehr, sondern arbeiten von morgens bis nachmittags durch. Dafür gehen sie ein wenig früher nach Hause, um noch vor Einbruch der Dunkelheit (in der Regel wird es in Burundi immer um 18 Uhr dunkel) bei ihren Familien sein zu können. Es ist nämlich zu diesen Uhrzeiten nicht sicher, immer einen Bus zu erwischen. Noch dazu sind nächtlich Schüsse und Granatexplosionen zu hören. In einige Viertel der Stadt, die nach wie vor als Hochburg der Demonstrationen gelten, fahren keine Busse. Die KollegInnen, die in diesen Vierteln ihren Wohnsitz haben, müssen frühzeitig aussteigen und den Rest zu Fuß zurücklegen.

Deutlich spürbar seien jedoch die wirtschaftlichen Auswirkungen in Burundi. Vor allem Lebensmittel werden in der Hauptstadt Bujumbura extrem teuer. Das trifft fast jede Familie und insbesondere natürlich die Kinderheime. Ein Kilo Reis stieg im Preis auf 1.600 burundische Francs (fast ein Euro), Bohnen kosten in der schlechtesten Qualität 1.400 FBU, Zwiebeln 2.500 FBU (ca. 1,50 Euro), Palmöl 2.400 FBU pro Liter.

Aktivitäten in Deutschland

Der Stand beim African Summer Festival!

Burundi(kids) in der Pfalz

Bereits zum zweiten Mal durften die burundikids beim „African Summer Festival“ auf der Mhou-Farm im rheinland-pfälzischen Rülzheim mit von der Partie sein. Rheinland-Pfalz steht in Partnerschaft mit dem burundischen Nachbarland Ruanda, während Baden-Württemberg mit Burundi „liiert“ ist. Die burundikids versuchen, Brücken zu schlagen. In diesem Fall durch die Arbeitsgruppe burundikids Karlsruhe, die sich auf dem Festival mit einem Stand präsentieren konnte.

Die Burundi-Gilde

Mit neuem Schwung nach Köln

In Thüringen hat die Schule wieder begonnen. Wie in jedem Schuljahr der vergangenen zehn Jahre ist dabei eines sozusagen Pflicht oder eher eine Tradition: die „Burundi-Gilde“ der Hermann-Lietz-Schule Haubinda. Dort unterrichtet nämlich Gisela Schmidt, Lehrerin aus Leidenschaft und mit Burundi im Herzen. Aktuell hat sie wieder eine neue Truppe SchülerInnen zusammenstellen können, die sich das Schuljahr über für burundikids engagieren wollen. Vor allem die „Montagskracher“ sollen Spenden in die Kasse spülen, eine wöchentliche Verkaufsaktion innerhalb der Schule. Besonderes Highlight: jede „Gilde“ der Schule hat zum Schulstart Projekttage, in denen Ausflüge geplant werden. Die „Burundi-Gilde“ fährt nach Köln und Bonn zur „Fairen Woche“. Mit auf dem Plan steht dabei natürlich auch ein Besuch bei den burundikids im Kölner Rheinauhafen.

Vernissage und Auktion

Die 1. Klasse der EuropasekretärInnen an der Merkur Akademie Karlsruhe haben sich fürs diesjährige Sommerfest ihrer Schule etwas ganz Besonderes einfallen lassen: sie haben eine Ausstellung mit Auktion organisiert.

Die Vernissage war gut besucht. So fanden sich einige InteressentInnen auch später im Auktionssaal, jedeR mit einer eigenen Nummer zum Mitbieten. Viele der Kunstwerke, die von KünstlerInnen aus der Region (und auch darüber hinaus) kostenlos für die Benefiz-Auktion zur Verfügung gestellt worden waren, kamen auch tatsächlich unter den Hammer. Auch versteigert wurden übrigens zwei Tagesdecken, gefertigt im Mutter-Kind-Heim der burundikids.

Insgesamt konnten die SchülerInnen Dank der Auktion, einem Verkaufsstand mit Waren aus Burundi und den extra gesammelten Spenden ca. 1.400 Euro für die Bildungsprojekte in Burundi spenden.

Tag der Ausdauer

Die SchülerInnen des Nellenburg-Gymnasiums in Stockach (Baden-Württemberg) haben einen langen Atem für den guten Zweck bewiesen. Beim sogenannten „Tag der Ausdauer“ zum Ende des Schuljahres ging es darum, sportlichen Ehrgeiz und Spaß an der Bewegung mit einem guten Zweck zu verbinden. Und zwar zu Fuß, auf dem Fahrrad oder sogar zu Wasser. Dafür hatte im Vorfeld jedeR SchülerIn Sponsoren gesucht, welche die an einem Vormittag zurückgelegte Strecke mit einem frei wählbaren Geldbetrag förderten. Die eine Hälfte des Gewinns ging in die Schulkasse, die andere diesmal an die Bildungsprojekte der burundikids.

Der Kontakt zwischen den burundikids und den SchülerInnen in Stockach war zu Anfang des Schuljahres zustande gekommen. Damals war burundikids-Mitarbeiter Philipp Ziser am Bodensee, um Burundi und die Projekte im baden-württembergischen Partnerland vorzustellen. Das Thema Entwicklungszusammenarbeit ist am Nellenburg-Gymnasium fester Bestandteil des Lehrplans. burundikids sagt danke!

Kooperation mit dem „Coro“

Die Karlsruher Gruppe war mit einem Infostand in der Eingangshalle des Veranstaltungsorts des „Musicals mit Pfiff: Kwela kwela“vertreten

Schon öfter standen die burundikids in Kontakt mit dem Chor „Coro Accelerando“ aus Eggenstein-Leopoldshafen (Baden-Württemberg). Die Kinder des Chors führten im Juli an zwei Tagen das „Musical mit Pfiff: Kwela kwela“ auf. Die Musik des Musicals hat ihre Ursprünge auf dem afrikanischen Kontinent, genauer gesagt in Südafrika. Die burundikids durften mit dabei sein. Nicht nur, um die Vielfalt des Kontinents zu verdeutlichen, sondern natürlich auch um auf die Arbeit der burundikids in Burundi aufmerksam zu machen, war die Karlsruher Gruppe mit einem Infostand in der Eingangshalle des Veranstaltungsorts vertreten.

I BIKE - YOU LIKE!

I BIKE - YOU LIKE! ist ein privater Spendenaufruf von Markus Reimann. Es werden Spenden gesammelt für www.burundikids.org.

... ist ein privater Spendenaufruf von Markus Reimann für burundikids e.V. Reimann ist ein radsportbegeisterter Düsseldorfer, der in der Vergangenheit schon Spendengelder für eine Kinderhilfsorganisation gesammelt hat, indem er zu den Auswärtsspielen seines Heimatvereins Fortuna Düsseldorf (Saison 2014/15) gefahren ist.

Da die diesjährige Tour de France in Düsseldorf (Grand Depart) startete, ergriff er die einmalige Chance, im größeren Rahmen eine weitere Hilfsaktion zu starten und diese konkret mit seiner Fahrrad-Passion zu verknüpfen. Reimann fuhr die komplette Tour de France, aber jeweils einen Tag vor den Profi-Fahrern. Jede Etappe wurde sorgsam dokumentiert, zum einen auf der Radsport APP Strava (Markus Reimann, Düsseldorf) und mit Bildern und Links auf seiner Facebook Seite.

Sein Ziel diesmal: Spenden sammeln für Fahrräder in Burundi, denn in Burundi ist das Fahrrad das Verkehrs- und Transportmittel No. 1. Es hilft den Menschen direkt vor Ort auf vielfältige Art und Weise, im Personentransport und auch als Lastenrad. Um die Aktion zu unterstützen, können Sie Spenden ab 5 Euro auf das u.g. Konto mit dem Verwendungszweck „Fahrräder“ überweisen. Ein komplettes Fahrrad im Rahmen dieser Spenden-Aktion kostet nur 120 Euro. Jede Aufmerksamkeit - auch in Form von facebook likes - ist uns willkommen, natürlich kann man davon kein Fahrrad kaufen, aber vielleicht einen weiteren Supporter erreichen. Herzlichen Dank!

Spendenkonto burundikids e.V.:
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN: DE66 4306 0967 4045 9481 03
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Fahrräder

Seit 10 Jahren Partner für Bildung

Pünktlich zum Sommerfest der Grüngürtelschule in Köln-Rodenkirchen erreichen die SchülerInnen Zeichnungen und Grüße aus Bujumbura

Pünktlich zum Sommerfest der Grüngürtelschule in Köln-Rodenkirchen erreichen die SchülerInnen Zeichnungen und Grüße aus Bujumbura. Dass die Kölner seit zehn Jahren PartnerInnen der burundikids sind, ging an den Kids in Burundi natürlich nicht vorbei. Zur Feier des Jubiläums schickten sie einen ganzen Umschlag voller Zeichnungen, wovon die meisten ganz deutlich Aspekte ihres Lebensalltags beschreiben.

 

Von Dinslaken nach Burundi

burundikids-Chefin Martina Wziontek mit einem der Minitraber auf der Trabrennbahn in Dinslaken (Nordrhein-Westfalen)

Die Minitraber auf der Trabrennbahn in Dinslaken (Nordrhein-Westfalen) waren wieder einmal für die burundikids am Start. Am 1. Juli stand der Tag ganz im Sinne Burundis – passend zum 55. burundischen Unabhängigkeitstag. Alle Startgelder gingen als Spende in die Projekte. Dazu gab es eine Tombola, deren Erlös ebenfalls in die Spende mit eingeflossen ist, sowie private Spenden obendrauf. Die burundikids-Chefinnen Martina Wziontek und Gabi Hahn waren vor Ort mit von der Partie. Mehr Infos auf www.minitraber.de

burundikids sagt danke!

Die burundikids beim Straßenfest

Auch diesmal durften die burundikids beim Straßenfest in Eggenstein (Baden-Württemberg) mit von der Partie sein. Die Arbeitsgruppe Karlsruhe betreute zwei Tage lang den Infostand und brachte Handarbeiten aus Burundi unters Volk.

Auch diesmal durften die burundikids beim Straßenfest in Eggenstein (Baden-Württemberg) mit von der Partie sein. Die Arbeitsgruppe Karlsruhe betreute zwei Tage lang den Infostand und brachte Handarbeiten aus Burundi unters Volk. Dabei kam wieder ein stolzes Sümmchen für die Projekte zusammen. Ermöglicht haben die Teilnahme das für das Fest zuständige „Ortskartell“ und die Evangelische Kirchengemeinde Eggenstein, die auch die Schirmherrschaft für die burundikids übernommen hat. Ein ganz herzlicher Dank an alle HelferInnen der Arbeitsgruppe, die die Aktion ermöglicht haben! Ein weiteres Dankeschön an die „Wassersportfreunde Eggenstein“, die unseren EhrenamlerInnen die Arbeit erleichtert haben, indem sie deren Stand mitbenutzen durften. Hand in Hand geht’s eben doch einfacher…

Auf dem Weg zu einem Netzwerk?

Foto: Burundi-Hilfe e.V. (v.l.n.r.): Pfarrer a.D. Klaus Buyel, action medeor-Vorstand Christoph Bonsmann, Friedhelm Leven (Burundi-Hilfe e.V.), Pfarrer Ludwig Kamm, Philipp Ziser (burundikids e.V.)
Foto: Burundi-Hilfe e.V. (v.l.n.r.): Pfarrer a.D. Klaus Buyel, action medeor-Vorstand Christoph Bonsmann, Friedhelm Leven (Burundi-Hilfe e.V.), Pfarrer Ludwig Kamm, Philipp Ziser (burundikids e.V.)

Im burundischen Partnerland Baden-Württemberg findet seit einiger Zeit eine aktive Vernetzung der Akteure statt, die für und mit Burundi arbeiten. Dabei geht es in erster Linie nicht um Fördermittel, sondern um den Erfahrungsaustausch, Synergien und die effizientere Gestaltung eigenen Handelns. Angelehnt an diese Idee der Vernetzung hatte Pfarrer Ludwig Kamm aus Tönisvorst, der selbst seit den 1980er Jahren Burundi regelmäßig bereist und sich für ein soziales Zentrum in der Landesmitte einsetzt, die Idee eines Netzwerks für Nordrhein-Westfalen – und auch darüber hinaus. Auch in NRW finden sich zahlreiche Vereine und Aktive für Burundi. Doch wissen einige schlichtweg nichts voneinander und ein Austausch – geschweige denn Kooperationen – finden (bis auf Ausnahmen) keine statt. Ein Umstand, den Kamm zu ändern gedenkt.

Auf ein offenes Ohr stieß er dabei natürlich bei den burundikids. Gemeinsam organisierten Pfarrer Kamm und burundikids-Mitarbeiter Philipp Ziser einen „Burundi-Abend“ in Kamms Gemeinde Tönisvorst, um einen ersten Impuls für ein solches Burundi-Netzwerk für NRW zu geben. Geladen waren neben Interessierten auch einige Burundi-Aktive, wie bspw. der Vorstand des Medikamentenhilfswerks action medeor, Christoph Bonsmann, Pfarrer a.D. Klaus Buyel aus Aachen, der bereits seit den 1970er Jahren für Burundi aktiv ist, und die KollegInnen von „Burundi-Hilfe e.V.“ aus Brüggen. Die Idee für mehr Austausch und ggf. auch Kooperation wurde von allen bislang Beteiligten begeistert aufgenommen. In den nächsten Schritten sollen weitere Burundi-Vereine kontaktiert und für ein Netzwerk begeistert werden. Danach gilt es, konkreter zu werden. → Artikel zum Abend in Tönisvorst

Spende aus Mönchengladbach

Spendenlauf der Waldorfschule Mönchengladbach zugunsten burundikids e.V.

Es war ein sonniger Dienstag mit über 20 Grad. Während die Niers in Mönchengladbach friedlich vor sich hin floss, machten sich die ersten Klassen der Waldorfschule Mönchengladbach auf den Weg. In den darauffolgenden Stunden wurde viel gelacht und vor allem viel gelaufen. Jedes Mal, wenn eine Runde erfolgreich abgeschlossen war, wurde ein neuer Kilometerstempel mit einem Lächeln auf einem vor Anstrengung knallrotem Gesicht empfangen… Es war der Spendenlauf der Waldorfschule zugunsten der Partner in Burundi! Auch dieses Jahr war der Spendenlauf wieder ein voller Erfolg. Über 7.000 Euro sind zu Gunsten der burundikids zusammengekommen. Wir, das Burundi-Team der Waldorfschule Mönchengladbach, bedanken uns bei allen, die mit Motivation mitgemacht und Spenden gesammelt haben! [Text: Burundi-Team der Waldorfschule]

….und die burundikids schließen sich an: Herzlichen Dank an alle!

Benefizkonzert für burundikids

Das Montessori Kinderhaus Lörrach hat ein Benefizkonzert zugunsten burundikids organisiert und die Band Polaroid auf die Bühne gebracht.

Das Montessori Kinderhaus Lörrach hat Ende Mai ein Benefizkonzert zugunsten burundikids organisiert und die Band Polaroid auf die Bühne gebracht. Viele Besucher folgten dem Ruf in den „Werkraum Schöpflin“ in Lörrach (Baden-Württemberg) und zeigten sich bei freiem Eintritt spendenfreudig. So kamen an dem Abend 1.200 Euro zusammen, die nun den Weg nach Burundi finden. Das Kinderhaus unterstützt seit 2009 die Kindertagesstätte im Armenviertel Buterere der burundischen Hauptstadt Bujumbura.

burundikids sagt danke!

burundikids e.V. ist im Rennen um Deutschen Engagementpreis 2017

burundikids e.V. ist für den Deutschen Engagementpreis 2017 nominiert. Als Gewinner des 2. Platzes beim „WDR Kinderrechtepreis 2016“ geht burundikids ins Rennen um den Preis der Preise für freiwilliges Engagement. Ausgezeichnet worden war burundikids für die „Vorbildhaftigkeit“ im Bereich Kinderrechte, „die immer wieder klarmacht, dass diese in allen Ländern dieser Welt gelten müssen“. Der besondere Einsatz für die Kinderrechte und Bildung in Burundi erfährt durch die jetzige Nominierung eine weitere hochrangige Anerkennung.

Die burundikids haben jetzt die Chance in Berlin geehrt zu werden. Eine Experten-Jury bestimmt die Preisträger und Preisträgerinnen: Auf die GewinnerInnen der fünf Kategorien Chancen schaffen, Leben bewahren, Generationen verbinden, Grenzen überwinden und Demokratie stärken warten Preisgelder in Höhe von je 5.000 Euro. Über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis stimmt im Herbst das Publikum per Online-Voting ab. Der Deutsche Engagementpreis würdigt als Dachpreis das bürgerschaftliche Engagement der Menschen in Deutschland und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Preises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Generali Deutschland AG und die Deutsche Fernsehlotterie. Mehr Infos auf: www.deutscher-engagementpreis.de

Mit Fasten Gutes für burundikids tun

Fastenaktion 2017 der Grüngürtelschule Köln für burundikids

Über 3.000 Euro kann Lehrerin Sabine Müller auf die Bank bringen und an burundikids spenden. Dieser Betrag kam bei der diesjährigen Fastenaktion der Grüngürtelschule Köln-Rodenkirchen zusammen. Über sechs Wochen lang haben die Kids der Schule Geld beiseite gelegt, das sie normalerweise für Süßigkeiten ausgegeben hätten. Hinzu kamen noch einige Sonderaktionen wie ein Kuchenverkauf. Festgehalten wurde das Spendenbarometer immer aktuell in der Eingangshalle der Schule. burundikids-Mitarbeiter Philipp war im März an der Schule und hat direkt aus Burundi berichtet, damit die SchülerInnen auch wissen, für wen und was sie sammeln.

Die Grüngürtelschule engagiert sich seit zehn Jahren für die burundikids. Burundi ist auch immer wieder Thema im Unterricht zu unterschiedlichen Themen.

Freundeskreis Eggenstein unterstützt burundikids

Alexa Stelkens-Klein (mitte) mit den Verantwortlichen des „Freundeskreises“
Alexa Stelkens-Klein (mitte) mit den Verantwortlichen des „Freundeskreises“

Seit mehreren Jahren unterstützt der „Freundeskreis Eggenstein e.V.“ die Arbeit von burundikids mit einer Spende. Der gespendete Teilerlös von 200 Euro stammt aus einem kleinen Weihnachtsbasar, den der Eggensteiner Verein regelmäßig ausrichtet. Diesmal war Alexa Stelkens-Klein für die AG burundikids Karlsruhe im Rathaus, um den symbolischen Scheck entgegen zu nehmen.

Herzlichen Dank von den burundikids!

 

 

burundikids ist Freund der Kinderrechte

burundikids e.V. ist Freund der Kinderrechte

burundikids hat eine Urkunde bekommen und ist nun "Freund der Kinderrechte". Als "Erwachsener Freund" des World's Children's Prize zeigen wir als Organisation, dass wir uns für die Belange von Kindern und deren Rechte einsetzen. Seit der Gründung des World’s Children’s Prize im Jahr 2000 haben 38,4 Millionen Kinder an dem WCP-Programm zu den Themen Demokratie und Rechte des Kindes teilgenommen. Die teilnehmenden Kinder erfahren, dass sie Rechte haben und wie sie ihrer Stimme Gehör verschaffen können. Den Abschluss des Programms bildet eine weltweite Wahl: In Schulen auf der ganzen Welt organisieren die Schüler Wahltage und stimmen gemeinsam darüber ab, wer den World’s Children’s Prize bekommen soll. Jedes Jahr wählen die Jurymitglieder, die unter 18 Jahren alt sein müssen, aus allen Nominierten drei Kandidaten für den Preis der Kinder der Welt für die Rechte des Kindes.

 

burundikids Zweiter beim „WDR Kinderrechtepreis 2016“

Verleihung des WDR Kinderrechrepreis 2016: v.l.n.r: Valerie Weber, Tom Buhrow, Philipp Ziser, Martina Wziontek, Bettina Böttinger und Hannelore Kraft
v.l.n.r: Valerie Weber, Tom Buhrow, Philipp Ziser, Martina Wziontek, Bettina Böttinger und Hannelore Kraft, Foto: WDR

Für die Arbeit zugunsten Straßenkinder in Burundi und seinen Einsatz für die Kinderrechte hat burundikids den zweiten Platz beim „WDR Kinderrechtepreis 2016“ bekommen. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre vergeben. Unter allen Einreichungen entscheiden eine Fachjury und eine Kinderjury. Mit der Auszeichnung möchte die Jury deutlich machen, „dass Kinderrechte in allen Ländern dieser Welt gelten müssen.“ Bei der offiziellen Preisverleihung in Köln am 18. September haben Martina Wziontek, Philipp Ziser und Bettina Böttinger den 2. Preis für burundikids entgegengenommen. Hier zum Nachhören→

burundikids-Gründerin Martina Wziontek und Mitarbeiter Philipp Ziser im Interview mit dem Kölner Express. Zur Presseseite→